Frieden
Forum Friedensethik - FFE
Das „FORUM FRIEDENSETHIK in der Evangelischen Landeskirche in Baden“ ist der Zusammenschluss von Personen, die eine Diskussion über friedensethische Grundsatzfragen fördern wollen. Probleme der Friedensfindung und –sicherung sollen unter Bezug auf die biblische Botschaft beraten werden. Konträre Positionen in der Gesellschaft über die Bedeutung von militärischen oder pazifistischen Lösungsversuchen sollen dabei miteinander ins Gespräch gebracht werden.
Die Gründung erfolgte im Januar 2000. Inzwischen haben sich über 50 Personen als Mitglieder eingeschrieben.
Das FORUM FRIEDENSETHIK will mit seiner Arbeit auch innerhalb der Landeskirche seine Ergebnisse zur Verfügung stellen. Kirchenleitungsinstanzen sollen die Möglichkeit bekommen, sich der erarbeiteten Positionen zu bedienen und sie in kirchliche Entscheidungsfindungen einzubeziehen.
Dekade zur Überwindung von Gewalt
Die Evangelische Landeskirche in Baden beteiligt sich mit vielen Aktivitäten an der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt. Informationen dazu finden Sie hier: KLICK
Landessynode zur gewaltfreien Konfliktregelung
Stellungnahme der württembergischen Landessynode vom 16.03.2007, die sich die badische Landessynode am 19.04.2008 einstimmig zu Eigen gemacht hat.
Die Badische Landessynode hat sich im April die Stellungnahme der Württembergischen Landessynode „Krisenprävention und gewaltfreie Konfliktregelung – Stärkung des Beitrags der EU und ihrer Mitgliedsstaaten zur Friedensförderung und zivilen Konfliktbearbeitung“ vom 16. März 2007 einstimmig zu Eigen gemacht. Die Stellungnahme setzt sich dafür ein, Friedensförderung und zivile Konfliktbearbeitung als primäres Element in der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungsstrategie zu stärken. Sie greift den Vorschlag einer Einrichtung einer Europäischen Agentur zur Friedensförderung auf und ruft dazu auf „erheblich mehr Mittel und Ausbildung in gewaltlose Interventionsmöglichkeiten zu investieren.
Den Text der Stellungnahme gibt es als Download im pdf-Format und weitere Infos oder Fragen: hier
Arbeitsstelle Frieden
Frieden leben - Frieden lernen
Gewalt löst keine Konflikte. Das ist im Kleinen nicht anders als im Großen. Und weil Konflikte zum Leben dazu gehören, beschäftigen wir uns als Arbeitsstelle mit Fragen der Konfliktlösung und der Überwindung von Krieg und Gewalt.
Die beiden Landesjugendreferenten Jürgen Stude und Stefan Maaß sind für die Beratung von Kriegsdienstverweigerern und die Begleitung von Zivildienstleistenden verantwortlich. Referent für den Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst ist Boris Kühn, der den Auslandsfreiwilligendienst gemeinsam mit Jürgen Stude betreut. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitstelle Frieden ist die gewaltfreie Konfliktbearbeitung und die Ausbildung von Jugendlichen zu Friedenstiftern (Stafan Maaß). Für Verwaltungsaufgaben innerhalb der Arbeitsstelle und allgemeine Anfragen ist Petra Rayher zuständig.
Wir:
- beraten Kriegsdienstverweigerer auf dem Weg zur Anerkennung und
- bieten Kirchengemeinden innerhalb unserer Landeskirche in diesem Bereich unsere Unterstützung an
- entsenden und betreuen Freiwillige innerhalb des Freiwilligen ökumenischen Friedensdienstes
- bieten Kurse und Fortbildungen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung
"Arbeitsstelle Frieden" KDV-Beratung und Zivildienstseelsorge im Amt für Evangelische Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Landeskirche Baden
Stefan Maaß, Jürgen Stude, Boris Kühn und Petra Rayher
Blumenstr. 1-7, 76133 Karlsruhe
Tel.: 0721-9175-471, Fax: 0721-9175-25471
E-Mail: frieden.afkj@ekiba.de
Entsendegottesdienst der ausreisenden Freiwilligen
Im Rahmen des Landesfestes des GAW Baden am 3. Juli 2010 in Altlußheim wurden die Freiwilligen des Jahrgangs 2010/11 in einem feierlichen Gottesdienst entsendet.
Bilder und Berichte dazu finden sich unter dem folgenden Link auf den Seiten des Kirchenbezirks Südliche Kurpfalz:
FöF-Teamertreffen 2010 in Lahr
Neuer Koordinationskreis gewählt
Vom 25. bis 27. Juni 2010 trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienstes zu einem gemeinsamen Teamwochenende. Dabei wurden sowohl aktuelle Entwicklungen im Freiwilligendienst als auch inhaltliche Schwerpunkte intensiv diskutiert. Neu gewählt wurde der „Koordinationskreis FÖF“, das Gremium zur zentralen Koordination der ehrenamtlichen Mitarbeit: Malte Dahme (Freiwilliger in Riesi 2004/05) und Katrin May (Casa Cares 2006/07) wurden wieder gewählt, neu dabei sind Samuel Kupffer (Nicaragua 2008/09) und Marlon Poggio (Marseille 2004/05). Gemeinsam mit den Referenten Jürgen Stude und Boris Kühn werden sie im folgenden Jahr vier Mal tagen.
Gütesiegel für den FöF
Der Friedensdienst wurde von Quifd zertifiziert
Der Freiwillige ökumenische Friedensdienst der Arbeitsstelle Frieden hat sich einem unabhängigen Zertifizierungsverfahren unterzogen. Am vergangenen Freitag wurde Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und Landesjugendreferent Jürgen Stude nun das Quifd-Gütesiegel überreicht.
Ökumenisches Jugendprojekt "Mahnmal für deportierte Juden aus Baden" in Neckarzimmern
Am 22. Oktober 1940 verschleppten die Nationalsozialisten in einer konzertierten Aktion zeitgleich nahezu alle Jüdinnen und Juden aus Baden nach Frankreich. Dort wurden sie nahe der spanischen Grenze im Lager Gurs interniert. Das Mahnmalprojekt will die Erinnerung an diese barbarische Tat bei jungen Menschen wach halten. Deshalb begeben sich katholische und evangelische Jugendliche in ihren Gemeinden auf die Suche nach den Spuren jüdischen Lebens. Jede Projektgruppe gestaltet dabei zwei „Memorialsteine“. Einer bleibt zur Mahnung an die Deportation der jüdischen Bürger im Heimatort der Gruppe, der andere wird Teil des zentralen Mahnmals in Neckarzimmern. Mehr als 60 Jugendgruppen sowie Schulklassen aus ganz Baden arbeiten seit 2002 im Rahmen des Ökumenischen Jugendprojektes an der Realisierung des Mahnmals auf dem Gelände der Tagungsstätte der Evangelischen Jugend in Neckarzimmern.
Was jetzt dringlich ist - Zur christlichen Weltverantwortung am Anfang des 21. Jahrhunderts
Eine Herausforderung und ein Appell aus Baden,
von Hans-Joachim Girock, Gerhard Liedke und Gottfried Gerner-Wolfhard.
Der Appell, der bereits von einer Reihe prominenter Persönlichkeiten aus Kirche und Politik unterzeichnet wurde, fordert die Weltreligionen auf, ihre gemeinsame Verantwortung für ein friedliches und gerechteres Zusammenleben der Menschen zu aktivieren








Krisenprävention Stellungnahme