Das theoretische Modell der Therapie sociale
Therapie sociale arbeitet mit Kommunen oder Institutionen.
Aufgrund der Veränderungen in der Gesellschaft sind viele Ängste entstanden, die häufig destruktiv ausgelebt werden. Sei es in Form von gesellschaftlichem Rückzug oder Aggressionen gegen andere. Die Institutionen haben es nicht geschafft, sich diesem gesellschaftlichem Wandel anzupassen. Daraus entstehen viele Probleme und Schwierigkeiten für die Institutionen: z.B. werden sie immer häufiger attackiert oder werden nicht mehr ernstgenommen. Dies führt auch zu destruktivem Verhalten von Institutionsvertretern und dadurch verschlimmert sich die Situation. Natürlich hat eine Veränderung in der Kommune auch immer eine Auswirkung auf das Individuum. Denn das Leiden der Menschen hat neben individuellen auch strukturelle Ursachen und bei diesen setzt die "Therapie sociale" an.
"Jung sein in Germersheim - Chancen und Gefahren"
Das erste Projekt der Therapie sociale in Deutschland
Maaß, Korodowou,Rojzman, Bunte
2004 führte die Stadt Germersheim das erste Projekt mit der Methode Therapie sociale durch. Wir möchten hier einige Informationen über das in Deutschland bisher einmalige Projekt geben.
Der Titel des Projekts lautete "Jung sein in Germersheim - Chancen und Gefahren". Die Träger des Projekts waren der Internationale Bund (IB), sowie die Stadt Germersheim. Das Projekt wurde von Stefan Maaß und Sherif Korodowou geleitet. Kerstin Bunte nahm die Aufgabe als Projektbegleiterin wahr und Charles Rojzman stand als Supervisor zur Verfügung.
Weitere Infos über das Projekt folgen
Therapie sociale in der Schule


