Besuchsdienst

 

Eine Herausforderung der Gemeinde

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 Während zu den meisten Gruppen der Gemeinde in kirchliche Räume eingeladen und auf die Besucher und Besucherinnen gewartet wird, machen sich die MitarbeiterInnen im Besuchsdienst auf den Weg. Sie greifen die Aufforderung Jesu, hinzugehen auf und suchen die Menschen dort auf, wo sie zuhause sind.
 
Im eigenen Umfeld fällt es vielen leichter über das, was sie bewegt und ausmacht ins Gespräch zu kommen. Wer keinen direkten oder nur losen Kontakt zur Kirche hat, freut sich mitunter über dieses Zeichen, dass jeder wichtig ist. Die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Gemeindeleben teilnehmen können, erfahren: Wir gehören zusammen und sind nicht vergessen. Neuzugezogene erleben: Hier werden wir wahrgenommen und begrüßt. Daneben reagieren viele Menschen allerdings auch abweisend - aufgrund schlechter Erfahrungen mit Glaube und Kirche oder aus Furcht vor Vereinnahmung oder Bevormundung. Diese bewusste Distanz wird natürlich geachtet und stehen gelassen. Trotzdem lassen sich die MitarbeiterInnen im Besuchsdienst dadurch nicht entmutigen, immer wieder mit Gemeindegliedern über Lebens- und Glaubensfragen ins Gespräch zu kommen.
 
Die regelmäßigen Treffen der Besuchsdienstgruppe helfen, Erfahrungen aus den Begegnungen zu verarbeiten, sich gegenseitig zu erfreuen und zu trösten, an spezifischen Themen gemeinsam zu arbeiten und durch Wort und Gebet Kraft für diesen Dienst in der Gemeinde zu gewinnen.
 

Ziele:

  • Menschen in ihrer persönlichen Lebenssituation wahrnehmen
  • Gesprächspartner/Gesprächspartnerin sein
  • Menschen begleiten - auch in schwierigen Lebensphasen
  • Kontakte innerhalb der Kirchengemeinde herstellen und pflegen
  • Erwartungen an die Kirchengemeinde wahrnehmen und darauf eingehen
  • Gottes Güte und Interesse am Einzelnen mit und ohne Worte ausdrücken
  • Hilfen anbieten, damit Zutrauen zu Jesus Christus wachsen kann
     

Zielgruppen:

  • Alle Gemeindeglieder - ob der Gemeinde treu verbunden, Kirchendistanzierte oder MitarbeiterInnen
  • Doch: Die Gemeindeleitung setzt bewusst Akzente und wählt aus, wen sie mit ihren Kraft- und Zeitreserven besuchen will und kann
  • Z. B.: Geburtstagsjubilare, Neuzugezogene, Kranke, Trauernde, Menschen aus bestimmten Wohnvierteln (Neubaugebiet), einer bestimmten sozialen Gruppe (Aussiedler) oder eines bestimmten Alters (alle 40jährigen), Eltern von Täuflingen oder Konfirmanden...
     

Unterstützung durch die Missionarischen Dienste:

  • Beratung von Gemeinden, die einen Besuchsdienst aufbauen wollen
  • Einführungsseminare für neue MitarbeiterInnen
  • Fortbildungen und Hilfen für bestehende Besuchsdienstgruppen
  • Wochenendtagungen zu Themen der Besuchsdienstarbeit und zum Erfahrungsaustausch
  • Besuchsdienstrundbrief

AMD-Kalender

 

       

       AKTUELLES BEI DEN MISSIONARISCHEN DIENSTEN

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       ANSPRECHPARTNERIN

       

      Dr. Silke Obenauer