Landeskirchlicher Beauftragter
Stefan Kammerer stellt sich vor:
Mit den folgenden Zeilen möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen, damit Sie wissen, mit wem Sie es als Studienleiter KA zu tun haben.
Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet, Vater zweier Kinder und stamme aus Graben (das liegt ca. 20 km nördlich von Karlsruhe), einer großen alten evangelischen Gemeinde (in der Henhöfer eine Zeit lang Pfarrer war).
Nach dem Theologiestudium in Heidelberg, Kiel und Tübingen habe ich zunächst ein Jahr lang am Biblisch-archäologischen Institut in Tübingen an der Auswertung der frühbronzezeitlichen Grabung in Hirbet ez-Zeraqon mitgearbeitet. Danach war ich drei Jahre lang an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel als Assistent am Lehrstuhl für Altes Testament und Biblische Archäologie tätig.
Mein Lehrvikariat habe ich als Gast der rheinischen Landeskirche in Kleve absolviert. Kleve liegt am linken unteren Niederrhein, nahe der holländischen Grenze. Ich habe die Menschen und auch die Landschaft dort sehr lieb gewonnen. Vor allem habe ich dort am katholischen Niederrhein auch die Ökumene kennen und schätzen gelernt.
Nach dem Pfarrvikariat in Karlsruhe-Grötzingen war ich von 2003 bis 2009 Gemeindepfarrer in der schönsten und besten Gemeinde der Landeskirche (ich hoffe, das sagt jeder Pfarrer von seiner Gemeinde), nämlich in Altschweier/Bühlertal/Neusatz/Ottersweier/Sand.
Konfirmandenarbeit hat mich als Schwerpunkt meiner Tätigkeit schon seit dem Lehrvikariat begleitet. Der rheinischen Landeskirche bin ich für eine drei Wochen dauernde, sehr fundierte und praxisorientierte Ausbildung in KA zutiefst dankbar. Für meine Lehrvikariatsgemeinde und meinen Mentor war KU (im Rheinland in zweijähriger Dauer) die Königsdisziplin im Pfarramt - entsprechend intensiv konnte ich mich dort einbringen. Im Grötzinger Pfarrvikariat hatte ich dann die Gelegenheit, mit großen Mengen von Konfis unter badischen Bedingungen umzugehen (und vieles Nützliche dazu von der Grötzinger Gemeindediakonin zu lernen). Und in Bühlertal habe ich mit meinem Team aus allem Gelernten und Ausprobierten engagierten und profilierten KU vor Ort ("handmade and homemade" sozusagen) gemacht, auch mit Jugendlichen aus einem in Bühlertal angesiedelten Heim und mit Konfis aus einer Förderschule in Ottersweier. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf Gottesdiensten mit, für und von Konfis (wie die vielgestaltige, flexible und kreative Gottesdienstkultur insgesamt ein Zeichen der Bühlertäler Gemeinde ist).
All das war einfach schön - und ich hoffe, in meinem Amt diesen Reiz der Konfirmandenarbeit weitergeben zu können.

