Das christlich-jüdische Gespräch / Judentum

 

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"Wir glauben an Gottes Treue: Er hat sein Volk Israel erwählt und hält an ihm fest." Mit ihrer Synodalerklärung von 1984 hat die Evangelische Landeskirche in Baden ihr Verhältnis zu Israel und dem Judentum grundsätzlich neu bestimmt. Davon ausgehend führen wir das christlich-jüdische Gespräch weiter und bearbeiten die davon entstandenen Aufgaben.

       

      Israelsonntag / 10. Sonntag nach Trinitatis

      Kooperationen der badischen Landeskirche:

      1. Das Leo Baeck Erziehungszentrum in Haifa (http://www.leobaeck.org.il/english); s. kurze Übersicht "Das Leo Baeck Erziehungszentrum in Haifa"  s. Informationen zum Freundeskreis des Leo Baeck Erziehungszentrums in Deutschland

      2. Nes Ammim, das ökumenisch-christliche Gemeinschaftsdorf im Norden Israels, das für Versöhnung und Verständigung zwischen Christen und Juden eintritt. (http://www.nesammim.org oder www.nes-ammim.org)

      3. Predigthilfen zum Israelsonntag bei Aktion Sühnezeichen

      https://www.asf-ev.de/fileadmin/Redaktion/Dateien/Publikationen/Predigthilfe/Israelsonntag/ph_israelsonntag_2011_web.pdf

      sowie

      Arbeitshilfe zum Israelsonntag 2011 unter der Überschrift "Staunen über die Thora", erstellt von Barbara Eberhardt, Volker Haarmann und Ursula Rudnick im Auftrag von "Begegnung von Christen und Juden in Bayern" (BCJ.Bayern), der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover:

      http://www.bcj.de/arbeitshilfe-israelsonntag-2011.pdf

         

        Das Kairos-Palästina Dokument palästinensischer Theologinnen und Theologen aus dem Jahr 2009 sorgt weiterhin für viel Diskussion. Klaus Müller schreibt für das "Schneller-Magazin" des Evangelischen Vereins für die Schneller Schulen im Nahen Osten zu diesem Impuls aus Palästina eine theologische Replik.

        Das Land Gottes wird zum Erbe Israels; die Völker der Welt können nicht an diesem einen Volk vorbei bleibenden Anteil an Gottes Land gewinnen. Ich bin davon überzeugt, dass die palästinensische Stimme an Gehör und Zustimmung nur gewinnen könnte, würde sie ein deutliches Ja zur theologischen Wertigkeit des realen Israel formulieren. In einer neueren Auslegung jener wichtigen Stelle zu Beginn des Hebräerbriefes fand ich folgende Aussage – wie maßgeschneidert auf die Sätze im Kairos-Dokument: „Gott wird nicht größer im Heute, wenn man sein Handeln im Gestern kleiner macht;  seine Treue zu „uns“ wird nicht glaubwürdiger, wenn man seine Treue zum ersten Heilsvolk als  vergänglich abtut.“
        Was richtig Mut macht am Kairos-Papier, ist die fraglose Option für eine „Kultur des Lebens“  gegen alle radikal-gewalttätigen Exzesse. Das ist nicht nur mutig, das ist prophetisch.

        Sie erhalten hier den gesamten Text als pdf-Dokument zum Download - oder finden ihn hier unter "Texte und Impulse".