Keine Trennung von Wort und Tat!

 

Landesbischof führte Vorstand der Johannes-Diakonie in Mosbach ein

(4.3.10). Im Zeugnis für das Evangelium dürfen Wort und Tat nicht getrennt werden. Das betonte Landesbischof Ulrich Fischer bei der Einführung der beiden neuen Vorstände in der Johannes-Diakonie in Mosbach. In der Nachfolge von Reinhard Adler übernehmen Hanns-Lothar Förschler und Jörg Huber künftig als zweiköpfiger Vorstand die Leitung der größten diakonischen Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Baden.

„Menschen von ihren Fesseln an Leib und Seele zu befreien, das ist unser Auftrag“, beschrieb Ulrich Fischer den Dienst der Kirche in der Nachfolge Jesu Christi. „Wir sind berufen, Menschen aus den vielen Abseitsfallen ihres Lebens zu befreien, damit sei teilhaben an Gottes Heil“, so der Bischof. Die Kirche habe schon vor allen modernen Erkenntnissen der psychosomatischen Medizin um das Zusammenspiel von zwischen seelischer Belastung und körperlicher Krankheit gewusst: „Jesus hat die Menschen nicht nur von körperlichen Leiden befreit, sondern auch von den Lähmungen der Seele.“ Genau so handle auch die Diakonie. Ein gutes Beispiel für dieses Zusammenspiel gebe die Johannes-Diakonie in Mosbach. „Hier gehören die Sorge um die körperlichen Leiden und die Feier des Gottesdienstes mit dem Ziel, Seelen zu heilen, untrennbar zusammen“, sagte Fischer in seiner Predigt. Anschließend führte er Hanns-Lothar Förschler und Jörg Huber in ihr neues Amt ein.

Die Johannes-Diakonie Mosbach wurde 1880 gegründet und ist eine der ältesten Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Menschen mit vergleichbarem Unterstützungsbedarf in Süddeutschland. Die Johannes-Diakonie betreut, fördert, begleitet, behandelt und pflegt in ihren Einrichtungen 3.200 Menschen. Neben zwei Hauptstandorten in Mosbach und in Schwarzach gehören mehrere Einrichtungen an insgesamt 31 verschiedenen Standorten in Baden zur Johannes-Diakonie.
Weitere Informationen unter www.jamos.de.

Die Predigt von Landesbischof Ulrich Fischer im Wortlaut