250 Jahre alt und doch hoch aktuell

 

Johann Peter Hebel - evangelischer Theologe und alemannischer Dichter

Vortrag am Mi. 10. März, 19.30 Uhr im Freiburger Katharina-von-Bora-Haus
 
(8.03.2010). Zu seinen Bewunderern zählten Goethe, Gottfried Keller, Leo Tolstoi und auch die Gebrüder Grimm. Am 10. Mai dieses Jahres würde er 250 Jahre alt werden. Johann Peter Hebel gilt als der bedeutendste alemannische Mundartdichter der Vergangenheit, der mit seinen Mundartgedichten und den so genannten Kalendergeschichten bekannt geworden ist. Der Dichter und Lehrer hatte Theologie studiert, war als Subdiakon und später als Hofdiakon in Karlsruhe tätig, und wurde schließlich als Prälat der erste geistliche Leiter der 1821 neu gebildeten Evangelischen Landeskirche in Baden.
 
Aus Anlass seines Geburtstagsjubiläums hat die Evangelische Landeskirche in Baden das Jahr 2010 zum Hebeljahr erklärt, mit zahlreichen Veranstaltungen, die sich mit der Person und dem Wirken Hebels auseinander setzen.

Uwe Hauser, Schuldekan im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, hat sich intensiv mit der Person und vor allem mit der Theologie Hebels auseinandergesetzt. Hauser, der auch ein Materialheft zu Johann Peter Hebel für die Schule erarbeitet hat,  stellt einen „anderen Hebel“ vor, jenseits der bekannten Kalendergeschichten. Der Referent greift dabei auch die Frage auf, was der vor 250 Jahren geborene Hebel mit seiner  "überwältigend aktuellen Theologie" heute zu sagen habe. Der Titel des Abends lautet: „Johann Peter Hebel - Vom Lesen und Verstehen des Lebens. Hebel als Theologe.“

Die Freiburger Pfarrgemeinde West und der Predigtbezirk Hochdorf laden unter diesem Thema zu einem Vortags- und  Gesprächsabend ein auf  Mittwoch, 10. März, um 19.30 Uhr, ins Katharina-von-Bora-Haus, Zu den Mühlmatten 6 in Freiburg-Hochdorf. Der Abend wird organisiert in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Hochdorf.  Der Eintritt ist frei.

     

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