Beratung für Erwerbslose

 

Seit über 30 Jahren spricht man in Deutschland von Massenarbeitslosigkeit. 1975 wurde zum ersten Mal die Millionengrenze überschritten und erreichte 2005 mit über fünf Millionen gemeldeter Erwerbsloser den Höhepunkt. Inzwischen ist eine Entspannung am Arbeitsmarkt eingetreten, doch ist vor allem für die Langzeitarbeitslosen eine grundlegende Lösung des Beschäftigungsproblems nicht in Sicht. Durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe  und Sozialhilfe zum neuen ALG 2 haben sich im Rahmen der Hartz-Reformen die materielle und rechtliche Situation von vielen Erwerbslosen massiv verschlechtert, sind immer mehr Menschen von Armut bedroht.

Arbeitslosigkeit hinterlässt tiefe Spuren: in der Gesellschaft und vor allem bei dem Einzelnen. Die Kirchen haben durch Verlautbarungen aber auch durch praktisches Handeln früh das Thema Arbeitslosigkeit aufgegriffen. Neben der Durchführung von Seminaren und einer jährlichen landesweiten Tagung für Erwerbslose unterstützt der KDA Baden dabei besonders die Arbeit der Arbeitslosentreffs und –zentren, in denen Erwerbslose rechtlichen und sozialen Beistand erhalten. Mit landeskirchlichen Mitteln aus dem AFG III-Topf werden Beratungseinrichtungen und Beschäftigungsprojekte in Baden gefördert.

Die vielfältigen Beratungsangebote in Baden und Württemberg werden unter Federführung des KDA durch die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeitslosenzentren koordiniert und können im Internet unter http://www.lagalo.de abgerufen werden.

       

      „Hartz IV neu gestalten!“ Stellungnahme zur Hartz-IV-Reform

      Siehe KDA-Stellungnahme „Hartz-IV-Reform – für ’nen Appel und ’nen Gutschein?“

       

      Hartz IV Umfrage

      Die Befragung zu Hartz IV in BaWü ist ausgearbeitet.
      Die Ergebnisse finden Sie unter Themen & Texte.