"Grundlinien sind klar"
Pastoralkonferenz des katholischen Dekanats Freiburg zu den Ereignissen rund um die Piusbruderschaft
Aus der Pressemeldung der katholischen Kirche in Freiburg vom 11.02.09:
"Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Stadtdekanats berichteten von den Reaktionen in den Gemeinden. Neben der einhelligen Verurteilung und Ablehnung der antisemitischen Äußerungen von Bischof Williamson gibt es die zunehmend größere Sorge um innerkirchliche Veränderungen. Die Verunsicherung greift dabei tief: welches Kirchenbild wird zukünftig vorherrschen? (...)
Neben der Verunsicherung ist es aber vor allem die Sorge um die Arbeit vor Ort, die die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umtreibt.(...)
Hinter der Ökumene verbirgt sich indes eine der Grundfragen, die durch die Rücknahme der Exkommunikation der vier Pius-Brüder nun wieder brisant wird: Versteht sich Kirche als Teil der modernen Gesellschaft, oder will sie als eine parallele, in sich geschlossene Kontrastgesellschaft verstanden werden. Das Votum der Hauptamtlichen aus dem Freiburger Stadtdekanat ist eindeutig.
„Wir verstehen uns, unseren Glauben und unser Gemeindeleben als Teil der modernen Gesellschaft“, so Ekkehart Bechinger, Pastoralreferent in der Seelsorgeeinheit St. Georgen. Auch Meinrad Drumm, Vorsitzender des Dekanatsrats bestätigt: „Bei uns im Dekanat wird die Ökumene vielfältig gelebt. Die Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Achtung vor dem jeweils Eigenen“.
Bewusst hat die Pastoralkonferenz auf eine eigene Erklärung verzichtet. „Die Grundlinien bei uns vor Ort sind klar“, so Dekan Claudius Stoffel, „wir stehen voll hinter dem zweiten vatikanischen Konzil. Da gibt es nichts zu rütteln.“"
Vollständige Meldung auf den Seiten der Katholischen Kirche in der Stadt Freiburg (www.katholische-kirche-freiburg.de)







