Der Landeskirchliche Beauftragte für das christlich-jüdische Gespräch
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Professor Klaus Müller
Neuer Landeskirchlicher Beauftragter für das christlich-jüdische Gespräch
Als neuer Beauftragter für das christlich-jüdische Gespräch wurde am 27. Januar 2009, dem Gedenktag für die Opfer des Holocaust, Professor Klaus Müller eingeführt. Gleichzeitig wurde Kirchenrat i.R. Hans Maaß verabschiedet, der diese Aufgabe elf Jahre ausübte.
Die Einführung im Rahmen eines Gottesdienstes fand in der Johanneskirche in Heidelberg-Neuenheim statt. Als Stellvertreter des Landesbischofs nahm Oberkirchenrat Gerhard Vicktor die Einführung vor.
Klaus Müller (Jg. 1955), hat Theologie in Tübingen, Bonn, Heidelberg sowie anschließend zudem Judaistik in Jerusalem studiert. Außerdem erlangte er den Grad des Magisters in Judaistik an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Nach seiner Tätigkeit als Religionslehrer in den Kirchenbezirken Heidelberg, Pforzheim und Karlsruhe ist Müller seit dem Jahr 2000 Pfarrer an der Johanneskirche in Heidelberg. Klaus Müller wurde mit einer Arbeit über die Bedeutung einer „Tora für die Völker“ promoviert und war 1997 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Mit einer Arbeit über die „Diakonie im Dialog mit dem Judentum“ wurde Müller habilitiert und ist seit dem Jahr 2004 außerplanmäßiger Professor für Praktische Theologie an der theologischen Fakultät Heidelberg.
Als Landeskirchlicher Beauftragter ist Klaus Müller nun – im direkten Verbund mit den gewählten Gremien „Studienkreis“ und „Fachgruppe“ - Berater und Ansprechpartner in unserer Kirche für Fragen der christlich-jüdischen Beziehungen.
