Datenschutz
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Datenschutz bezeichnet den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch.
Heute wird der Zweck des Datenschutzes darin gesehen, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird. Datenschutz steht für die Idee, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Der Datenschutz will den so genannten gläsernen Menschen verhindern.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz (21.01.2009)
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Der allem kirchlichen und staatlichen Handeln vorgegebene Wert der Menschenwürde hat viele Konsequenzen. Eine davon ist das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Das heißt konkret, daß jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber entscheidet, wo seine persönlichen Daten verarbeitet werden dürfen.
Daraus ergibt sich, dass beim Umgang mit personenbezogenen Daten auf deren Schutz geachtet werden muss. Für die evangelischen Kirchen Deutschlands hat der Schutz der Daten der Gemeindeglieder und der Menschen, die kirchliche Einrichtungen besuchen, um dort Hilfe zu erhalten, besondere Bedeutung.
Deshalb wollen die Datenschutzbeauftragten der Evangelischen Kirchen Deutschlands über dieses elementare Recht informieren und selbst Rede und Antwort stehen.
