Badische Synodalpräsidentin M. Fleckenstein zieht positives Resümee des Kirchentages

 

Evangelium ist keine Wohlfühlrezeptur

Köln/Mannheim (11.06.07). Ein positives Resümee des Kölner Kirchentages hat die Präsidentin der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden, Justizrätin Margit Fleckenstein, gezogen. In Köln habe Fleckenstein, die auch Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, ein hoffnungsvolles Zeugnis des Wortes Gottes erlebt, vermisste aber etwas „Schärfe“ in der Verkündigung.

Zitat der Synodalpräsidentin Margit Fleckenstein:

„Ich habe am Kirchentag vom Eröffnungs- bis zum Schlussgottesdienst teilgenommen und bin begeistert. Wir konnten eine fröhliche, bunte Feier des Glaubens und ein hoffnungsvolles Zeugnis der Lebendigkeit und Kraft des Wortes Gottes erleben. Die Gottesdienste, die Bibelarbeiten und die vielen Beispiele engagierter missionarischer und entwicklungspolitischer Arbeit waren mir besonders wichtig.

Eine schärfere Betonung hätte ich mir in der Verkündigung gewünscht, dass das Evangelium mit seinen großen Verheißungen keine Wohlfühlrezeptur bedeutet, sondern einen klaren und oft unbequemen Anspruch an unser Leben stellt. Meine Tage in Köln waren voll von bereichernden Begegnungen, auch mit vielen Menschen aus unserer Landeskirche. So wünsche ich mir, dass der Geist dieses Kirchentages auch in unserem badischen Gemeindealltag ankommen wird.“

Die Mannheimer Rechtsanwältin Jusitzrätin Margit Fleckenstein (66), ist seit 1996 Präsidentin der Evangelischen Landessynode in Baden und bekleidet damit das höchste ehrenamtliche Leitungsamt in der Evangelischen Landeskirche in Baden.