Friedenspädagogik

 

Frieden lernen - aber wie?

Gewalt überwinden
Gewalt überwinden

"Frieden ist doch langweilig! - Was ist dann erst Friedenspädagogik?"

 

 

 

 

 

 

Wir verstehen unter "Friedenspädagogik": 

  • Spannung 
  • neue Erfahrungen 
  • sich Herausforderungen stellen 
  • fairen Streit und Auseinandersetzung 
  • Spiele und Spaß 
  • Hilfe und Unterstützung für den Alltag 
  • Kraft zur Veränderung geben

Unsere Angebote zur Friedenspädagogik richten sich an Kinder, Jugendliche und  Erwachsene und haben das Ziel, den Frieden zu förden.

Auf dieser Seite finden Sie unsere verschiedenen Angebote, wenn Sie genauere Informationen wünschen, wenden Sie sich an uns.

  • Jugendliche werden Friedensstifter/innen
  • Gewaltprävention in Schulen 
  • Konfirmandentage
  • Training in Zivilcourage

Deshalb gibt es ... 

  • Seminare in konstruktiver Konfliktbearbeitung 
  • Interkulturelle Konfliktbearbeitung - interkultureller Dialog 

Die Menge der Berichte lässt bei vielen Menschen schon Resignation aufkommen. Wir stellen auf den  folgenden Seite zwei Projekte vor, die zeigen, welche Möglichkeiten es im Bereich interkultureller Friedensarbeit gibt. 

  • Das Mahnmal - ein Projekt für junge Leute

Haben Sie Interesse an einem der dargestellten friedenspädagogischen Projekte, so wenden Sie sich an: Stefan.Maass@ekiba.de oder Tel.: 0721 9175-470

       

      Jugendliche werden Friedensstifter/innen

       

      ein dreijähriges Projekt der Arbeitsstelle Frieden

      Logo Jugendliche werden Friedensstifter
      Am 1. November 2007 startete das neue Projekt der badischen Landeskirche "Jugendliche werden Friedensstifter". Die Idee kam von einem Projekt der rheinischen, lippischen und westfälischen Landeskirche. Wir haben es auf unsere Bedürfnisse in Baden angepasst. Wir wollen innerhalb von 3 Jahren möglichst viele Jugendliche in der badischen Landeskirche erreichen. Wir planen zum Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt Ende 2010 eine große Veranstaltung, bei welcher wir dann alle jugendlichen Friedensstifter begrüßen werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Kurzinformation zu dem Projekt. Genauere Informationen und Berichte und Fotos von dem Projekt finden Sie unter:  http://www.friedensstifter-baden.de/ 

      Jugendliche werden als Friedensstifter ausgebildet. Sie werden ermutigt, Gewalt zu erkennen und zu benennen. Im Rahmen eines Trainings entwickeln sie konstruktive Alternativen für Gewalt- und Konfliktsituationen. Haben Sie Lust Trainer/in im Rahmen dieses Projekts zu werden, dann ...

      • Training für Jugendliche
        Gewalt, Konflikte - was kann man tun? Jugendliche entwickeln in einem Training konstruktive Möglichkeiten und werden Friedensstifter/in
      • Trainer/-in für Friedensstifter/innen werden
        Sie haben Interesse mit Jugendlichen ein Training zum Thema "Friedensstiften" durchzuführen? Sie möchten mitmachen bei dem Projekt "Jugendliche werden Friedensstifter/-innen? Dann schauen Sie sich diese Seite an....

       

      Gewaltprävention in Schulen

       

      Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Gewaltprävention in der Schule, packen wir's an!

      Gewaltprävention
      Gewaltprävention - aber wie?

      Das Thema "Gewalt in der Schule" wurde in den letzten 10 Jahren häufig diskutiert. Dabei stand meistens die vemeintliche Zunahme der Gewalt unter SchülerInnen im Mittelpunkt.

      Inzwischen existieren die unterschiedlichsten Programme und es fällt Schulen oftmals schwer zu entscheiden, welches Programm, welche Methode für die Schule sinnvoll ist.

      Wir möchten auf den folgenden Seiten unsere Angebote für Schulen vorstellen. Unser Schwerpunkt ist die konstruktive Konfliktbearbeitung. Unsere Angebote wenden sich sowohl an SchülerInnen, Lehrkräfte, als auch Eltern. Neben der Vermittlung von bestimmten Fähigkeiten, wollen wir Schulen unterstützen eine entsprechende Konfliktkultur aufzubauen.

      Wir führen die Seminare selbst durch oder vermitteln qualifizierte TrainerInnen.

      Angebote für:

           * SchülerInnen
            Gemeinsam lernen wir ...
          * Lehrkräfte
            Wir gehen Konflikte mutig an, indem ...
          * Seminare für Eltern
            Wie können Kinder in der Schule unterstüzt werden

         

        Konfirmandentage

         

        "Halt's Maul Du dumme Sau!" "Leck' mich doch!" - Konflikte im KonfirmandInnenunterricht?

        Konfi-Tag_Jaeger und Elefant
        Konfis beim Spiel Jaeger und Elefant

        Im Konfirmandenunterricht treten Konflikte unterschiedlicher Art zu Tage:

          * KonfirmandIn und KonfirmandIn,
          * PfarrerIn und KonfirmandInnen,
          * KonfirmandInnen und Eltern

        Die Ursachen für diese Konflikte sind sehr vielfältig. Manche Konflikte sind alterstypisch (Abgrenzung von Erwachsenen und Ausprobieren alternativer Lebenswege) zu erklären, andere resultieren aus ungünstigen Rahmenbedingungen (Konfirmand nimmt nicht freiwillig teil) und schließlich kann auch die Heterogenität der Gruppe (von der Förderschule bis Gymnasium) Konflikt fördernd sein.

        Wie können nun Konfirmandinnen konstruktiver mit ihren Konflikten umgehen? Wie kann die Leitung des KonfirmandInnenunterrichts konstruktiver mit den Konflikten umgehen?

        Leider gibt es hier nicht den Lösungsweg. Es ist wichtig, sich gemeinsam mit den Jugendlichen auf einen Weg zu begeben, Raum zu bieten, eigene Erfahrungen auszudrücken und sich diese bewusst zu machen und nach Alternativen Ausschau zu halten.

        Im Rahmen eines Konfirmandentages besteht die Möglichkeit, über die Beschäftigung mit den Themen Konflikten, Gewalt, Mobbing und Zivilcourage Impulse zu geben und selbst auch Impulse aufzunehmen. Dies macht allerdings nur dann Sinn, wenn von den Jugendlichen auch ein entsprechendes Bedürfnis vorhanden ist.

        Die Arbeitsstelle Frieden bietet KonfirmandInnentage bzw. auch Fortbildungen zu diesen Themen an.

        Infos zu unserem aktuellen Konfirmandinnen und Konfirmandenprojekt "Jugendliche werden Friedensstifter/-innen" finden Sie hier: www.friedensstifter-baden.de

           

          Training in Zivilcourage

           

          Gewalt? - ausprobieren, was ich tun kann

          Training Zivilcourage
          Zivilcourage kann man lernen

          "Schlägerei in der Schule", "Messerstecherei auf dem Weinfest", "Randale in der Straßenbahn" sind Überschriften, die immer wieder in der Zeitung auftauchen. Bei dieser Art von Gewalt gibt es meistens Zuschauer, die jedoch nicht eingreifen und somit die Gewalt beenden würden.

          Deshalb gibt es immer wieder Aufrufe zu mehr Zivilcourage, doch solche Apelle verpuffen meistens nur. Viele Menschen, die Gewalt beobachten, sind oftmals wie gelähmt, wissen nicht was sie tun sollen, sind von der Gewalttat völlig vereinahmt, so dass sie nicht handeln können. Andere Menschen haben einfach Angst, selbst Opfer zu werden und scheuen sich deshalb, etwas zu tun.

          Die Arbeitsstelle Frieden möchte nun mit ihren Seminaren zu Zivilcourage ermutigen, Gewalt wahrzunehmen und dann Wege zu gehen, die Gewalt zu beenden.

          Die Seminare

              * Sensibilisieren für Gewaltphänomene und Gewaltdynamik,
              * erleichtern, die Ursachen der Gewalt zu verstehen
              * ermöglichen, eigene Wege zur Deeskalation bzw. Intervention zu erkennen
              * ermutigen zur Intervention.

          Die Seminare sind sehr praxisorientiert und wir verwenden überwiegend erfahrungsorientierte Methoden der Jugend- und Erwachsenenbildung.

           Zeitlicher Umfang:

          1 bis 4 Tage. Selbstverständlich bieten wir auf Wunsch auch zweistündige Schnupper-Workshops an.

               

              Seminare in konstruktiver Konfliktbearbeitung

               

              Konflikte sind wie Feuer, entscheidend ist, wie man damit umgeht. Feuer kann zerstören als auch Energie spenden.

              konstruktive Konfliktbearbeitung
              Konflikte gemeinsam bearbeiten

              Konflikte sind normal. Sie sind fester Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens. Keine Weiterentwicklung ist ohne Konflikte möglich. Dennoch belasten uns Konflikte in der Regel. Sie kosten viel Energie, blockieren den Alltag.

              Die Arbeitsstelle Frieden bietet verschiedene Seminare an, die helfen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten, d.h. die Konflikte zur größtmöglichen Zufriedenheit zu führen. Theoretischen Hintergrund bilden die Modelle von Thomas Gordon und Marshall Rosenberg.

              Wir bieten diese Seminare für die folgenden Gruppen an: Schule, Kirchengemeinde und Stadtteil.

               

                 

                Migration - Interkulturelle Konfliktbearbeitung - interkultureller Dialog

                 

                Wie können wir zusammenleben?

                Muslimische_Gaeste
                Zusammenleben - aber wie?

                "Die Zuwanderung von Menschen ausländischer Herkunft gehört seit Jahrzehnten zur gesellschaftlichen Realität auch der Bundesrepublik Deutschland. Sie stellt in regional unterschiedlich starker Ausprägung inzwischen eine multiethnische Gesellschaft dar. Dieser Umstand prägt die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar." (aus dem AEJ-Beschluss vom November 2003)

                Die Arbeitsstelle Frieden möchte mit ihren Angeboten das Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen förden.

                Wir stellen im folgenden ein Projekt der Ev. Jugend Baden-Württemberg mit dem Titel "Anstiftung zum Dialog" vor, das 2004 und 2005 durchgeführt wurde. Dieses Projekt stellt ein Beispiel für interkulturelle Kommunikation dar.


                    * Projekt Anstiftung zum Dialog

                Die Evangelische Jugend in Baden und Württemberg führte von 2004 bis 2005 ein Projekt mit dem Titel Anstiftung zum Dialog durch. Das Projekt hatte das Ziel, dass sich die Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Jugendliche ohne Migrationshintergrund über ihre Werte austauschen. 

                Des weiteren wird eine Methode aus Frankreich vorgestellt. Sie heißt Therapie sociale und ermöglicht es Menschen - mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund  - zusammen zu arbeiten und zu leben.

                    * Therapie sociale

                Therapie sociale wurde in den 80er Jahren von dem franz. Soziologen und Psychologen Charles Rojzman entwickelt. Es ist eine Methode, die es Gruppen mit sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen (z.B. Stadtteilen oder Schulen) ermöglicht, miteinander zu leben und zu arbeiten.