Illegalität - Menschen ohne Aufenthaltspapiere - Zwangsarbeitsverhältnisse
Menschenrechtsverletzungen, Kriege, Bürgerkriege, Umweltzerstörungen und Armut sind die Hauptfaktoren, weshalb Menschen gezwungen sind oder sich gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen. Die Zahl der „Menschen ohne Aufenthaltspapiere“ in Deutschland wird auf zwischen 500.000 und 1 Mio. Menschen geschätzt.
Viele antworten auf das Phänomen „Illegalität“ nur mit einem Achselzucken. Kirche darf nicht weg- oder zuschauen, wenn „Menschen ohne Aufenthaltspapiere“ ihrer letzten Würde beraubt werden. Das Gebot der Nächstenliebe gilt für alle Menschen - unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Hier finden Sie Infos und Broschüren zu dem Thema "Illegalität - Menschen ohne Aufenthaltspapiere".
Deckblatt zur Dokumentation und Arbeitshilfe "Illegalität"
"Illegalität" - Dokumentation und Arbeitshilfe, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
EKD-Texte 85 "Zum Umgang mit Menschen ohne Aufenthaltspapiere - Eine Handreichung der EKD"
Frauen, Männer und Kinder ohne Papiere in Deutschland - Ihr Recht auf Gesundheit
Broschüre - "Menschen ohne Aufenthaltspapiere"
Studie Zwangsarbeit heute in Deutschland
Häusliche Gewalt überwinden: eine globale Herausforderung
Hier finden Sie Publikationen und Arbeitshilfen zum Thema: "Häusliche Gewalt"
Migration und Frauen
Frauenleben in der Fremde - das Mitmach-Jahresprojekt 2008 des Evang. Missionswerkes Südwestdeutschland
Mit dem Jahresprojekt 2008 richten Menschen aus der weltweiten EMS-Gemeinschaft ihren Blick nach Ostasien, wo in vielen Projekten das Leben von Frauen in der Fremde erleichtert werden soll. Die hier vorgestellte Mitmachaktion will nun einladen zu einem Brückenschlag in Deutschland – zu einem bewussten Wahrnehmen von Menschen mit Migrationshintergrund in unserem eigenen Umfeld.
Menschenhandel und Zwangsprostitution
Vor rund zwei Jahren hat das Diakonische Werk Baden begonnen, ein Netzwerk mit Hilfemöglichkeiten gegen Zwangsprostitution aufzubauen. Da geht es um Kooperationen mit benachbarten europäischen Ländern, um den Aufbau von gezielter Ansprache und Beratung in Südbaden, Schutzwohnungen, Anwaltskosten, Arztbesuche und Rückkehrhilfen.
Nach Baden würden derzeit vor allem Frauen aus Rumänien, Bulgarien und Rußland eingeschleust, so Ralf Krämer, Kriminalrat bei der Landespolizeidirektion Karlsruhe. Den Tätern käme zu gute, dass die Frauen aus ihrem Heimatland gewohnt seien, kein Vertrauen in die staatliche Polizei zu haben und die hiesige Sprache nicht verstünden.
Die Diakonie in Baden hat dazu im März 2006 eine Kampagne unter dem Motto: Männern Mut machen gegen Zwangsprostitution gestartet. Mehr dazu auf der Homepage des Diakonischen Werkes in Baden
Europäische Internetseite für Integration
