Umwelt
Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung
Es wird immer deutlicher, dass der Klimawandel nicht aufgehalten werden kann. Allerdings können seine Auswirkungen auf die Umwelt gemildert werden. Die Landessynode hat 2003 mit der Verabschiedung der Ökologischen Leitlinien aufgezeigt, dass wir als Evangelische Landeskirche in Baden Verantwortung übernehmen müssen. Neben dieser Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung schränken aber auch ganz praktisch die steigenden Energiepreise immer mehr die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden deutlich ein.
Ökologie am Bau beschäftigt uns seit vielen Jahren. Im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten fördern wir schon lange im Referat für Gemeindefinanzen, Liegenschaften und Bau das ökologische Engagement in den Pfarr- und Kirchengemeinden.
2004 hat die Landeskirche mit der Geschäftsstelle Grüner Gockel einen wichtigen Schritt dahin gemacht, dieses Anliegen zu verstetigen. Mittlerweile führen über 70 Pfarr- und Kirchengemeinden sowie 10 landeskirchliche Einrichtungen das Kirchliche Umweltmanagement Grüner Gockel ein und bis 2010 wollen wir rund 100 Gemeinden erreichen. Der Grüne Gockel ist ein zentraler Baustein bei unseren Bemühungen, denn er setzt einen dauerhaften Verbesserungsprozess (oder besser: Umweltenlastungsprozess) in Gang und bindet die Nutzer der Kirchengebäude mit ein.
Der Grüne Gockel ist ein weit reichender Schritt und erfordert ehrenamtliches Engagement. Nicht jede Gemeinde kann oder möchte diesen Schritt gehen. Daher haben wir im Referat 8 bereits vorhandene und neue Angebote zu einer integrierten Beratungsleistung für die Gemeinde- und Einrichtungsebene zusammengefasst. Der größte Teil dieser Leistungen ist gebündelt im Büro für Umwelt und Energie (BUE), koordiniert durch Dr. André Witthöft-Mühlmann.
Diese Internetseite bietet einen Überblick der Angebote. Sie ist als Portal zu verstehen, von dem Sie weitergeführt werden zu den Informationen über die einzelnen Beratungsangebote.
Die Seite befindet sich noch im Aufbau. Für Anregungen und Kritik sind wir dankbar.
Stefan Werner
Oberkirchenrat








