Prälaturen

 

Mit ihren etwa 630 Pfarrgemeinden gliedert sich die Landeskirche in zwei Kirchenkreise, die sog. Prälaturen, die jeweils unter der Leitung einer Prälatin bzw. eines Prälaten stehen: Nordbaden - mit dem Sitz in Mannheim - und Südbaden - mit dem Sitz in Freiburg.
Zur Prälatur Nordbaden gehören alle Kirchenbezirke von Wertheim, im äußersten Zipel Badens im Nord-Osten, über das Tauber- und Neckartal, bis Weinheim und Mannheim im Nord-Westen bis fast in die Mitte von Baden, dem Kirchenbezirk Rastatt/Baden-Baden.
Ab dem Kirchenbezirk Kehl, an der Rheinschiene entlang bis Lörrach, den Südschwarzwald bis Villingen und dann über den Hotzenwald bis zum Bodenseee erstreckt sich die Prälatur Südbaden.
 
Die Prälatin und der Prälat unterstützen den Landesbischof in der geistlichen Leitung der Gemeinden und der Pfarrerinnen und Pfarrer. Sie können in den Gemeinden ihres Kirchenkreises Gottesdienste und andere Versammlungen halten.

     

    » Traugott Schächtele, Prälat des Kirchenkreises Nordbaden

    Traugott Schächtele, Prälat

    Prälatur Nordbaden
    Kurfürstenstr. 17
    68723 Schwetzingen
    Tel. 06202-1265580
    Fax: 06202-1266575

     

    Er berät Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch andere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren beruflichen und persönlichen Anliegen und Nöten, und fördert die Verbindung zwischen der Kirchenleitung und den Gemeinden, sowie die Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit über die Prälatur hinaus.
    Er lädt die Ältesten von Kirchenbezirken zu Rüstzeiten und Tagungen ein, um sie mit den Aufgaben der Landeskirche und der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie der Ökumene vertraut zu machen.

    Zur Person:
    Geboren 1957 in Wolfenweiler (Markgäflerland), verheiratet, fünf erwachsene Kinder. Nach Abitur und Zivildienst Theologiestudium in Freiburg, Tübingen, Basel und Heidelberg; nach dem Lehrvikariat in Karlsruhe-Wolfartsweier Pfarrvikariat in Rheinau-Freistett und Ettlingen; in Ettlingen (Luthergemeinde) dann von 1992 bis 1998 Gemeindepfarrer, danach bis 2007 hauptamtlicher Dekan im Kirchenbezirk Freiburg; im Anschluss daran Professor an der Evangelischen Hochschule in Freiburg (Systematik/Homiletik) sowie Landeskirchlicher Beauftragter für den Prädikantendienst.
    Seit dem 1.8.2010 als Nachfolger von Ruth Horstmann-Speer Prälat für den Kirchenkreis Nordbaden.

     

     

         

        » Dagmar Zobel, Prälatin im Kirchenkreis Südbaden

        Dagmar Zobel

        Prälatur Südbaden
        Möslestr. 11
        79117 Freiburg
        Tel. 0761-67667
        Fax: 0761-62079

        Die Prälatin berät Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch andere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren beruflichen und persönlichen Anliegen und Nöten, und fördert die Verbindung zwischen der Kirchenleitung und den Gemeinden, sowie die Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit über die Prälatur hinaus.
        Sie lädt die Ältesten von Kirchenbezirken zu Rüstzeiten und Tagungen ein, um sie mit den Aufgaben der Landeskirche und der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie der Ökumene vertraut zu machen.

        Zur Person:
        Geboren 1956 in Karlsruhe. Dagmar Zobel studierte zunächst Chemie und Physik und dann Theologie in Heidelberg. Ihr Lehrvikariat sowie ihr Pfarrvikariat absolvierte sie in Pforzheim. Anschließend war sie in Stellenteilung mit ihrem Mann Pfarrerin in Markdorf am Bodensee. Seit 1999 kümmerte sie sich um die seelsorgliche Ausbildung angehender Pfarrerinnen und Pfarrer am Predigerseminar in Heidelberg.
        Dagmar Zobel engagierte sich neben ihrer Mitwirkung im landeskirchlichen Zentrum für Seelsorge in der Notfallseelsorge und in der Vernetzung der Ausbildungsstätten für Pfarrerinnen und Pfarrer. Einige Jahre arbeitete sie im Vorstand der Internationalen Fachkonferenz der Predigerseminare mit. Dagmar Zobel ist Mutter von zwei Töchtern.

             

            Kirchenbezirke

             

            Die beiden Prälaturen gliedern sich in rund 30 Kirchenbezirke. Geleitet wird ein Kirchenbezirk in kollegialer Weise vom Dekan bzw. der Dekanin, dem Bezirkskirchenrat und der Bezirkssynode. Die Bezirkssynode berät und beschließt den Haushaltsplan für den Kirchenbezirk, sorgt dafür, dass Gottesdienst, Unterricht und Ordnung dem Auftrag der Kirche gerecht werden, fördert die Diakonie, Erwachsenenbildung, Berufs- und Sozialarbeit, die Kinder- und Jugendarbeit, kümmert sich um kirchliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und nimmt Stellung zu besonderen Fragen. Sie berät Vorlagen des Oberkirchenrats und der Landessynode, wählt den Dekan / die Dekanin, den Schuldekan / die Schuldekanin, die Mitglieder des Bezirkskirchenrats und die Landessynodalen sowie die Vertreter der Bezirkssynode in anderen kirchlichen Einrichtungen. Die Bezirkssynode tagt mindestens einmal im Jahr und entscheidet über die wichtigsten Belange des Kirchenbezirks.