Interkulturelle Woche

 

Interkulturelle Woche

Die Interkulturelle Woche / Woche der ausländischen Mitbürger ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Die Initiative wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten, Ausländerbeauftragten und deutsch-ausländischen Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Die "Woche" findet jährlich Ende September, von Sonntag bis Samstag vor dem Erntedankfest statt.

Die Interkulturelle Woche wird jedes Jahr im Februar im Rahmen einer bundesweiten Tagung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bereich Migration, Integration und Flüchtlinge inhaltlich vorbereitet.

Weitere Infos und aktuelle Termine finden Sie hier:

     

    Staatsangehörigkeitsrecht - Verbesserungen dringend nötig

     

    Kampagne zur Abschaffung des Optionszwangs

    Ein breites Bündnis von Vertretern aus Politik, Justiz, Gewerkschaften und Wissenschaft hat die Abschaffung des Optionszwangs im deutschen Staatsangehörigkeitsrecht gefordert. Die seit dem Jahr 2000 geltende Optionsregelung sieht vor, dass Kinder nichtdeutscher Eltern, die mit ihrer Geburt auch die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben, sich nach der Vollendung des 18. Lebensjahres zwischen der deutschen und der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern entscheiden. Dagegen müssen sich Heranwachsende mit einem deutschen Elternteil oder mit Eltern, die Staatsbürger eines EU-Staates oder aus anderen Gründen Doppelstaatler seien, dem Optionszwang nicht unterwerfen.

     

    Weitere Informationen unter: http://www.wider-den-optionszwang.de/

         

        Studienreise in die Türkei

         

        Studienreise in die Türkei

        Unter dem Thema "Flüchtlinge auf dem Weg in die Europäische Union - Schutz ausländischer Flüchtlinge in der Türkei" befand sich vom 8.6.2005 bis 17.6.2005 eine Delegation von Flüchtlings- und Migrationsfachleuten aus verschiedenen Kirchen und diakonischen Organisationen aus Belgien, Deutschand, Frankreich, der Slowakei und Tschechien in der Türkei, um sich dort über die Schutzmöglichkeiten und Lebensbedingungen ausländischer Flüchtlinge zu informieren. Am Rande der Reise wurden auch Rückkehrprojekte bzw. Rückkehrerfamilien besucht. Organisiert wurde die Reise vom  Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe - Bereich Migration -  und dem Diakonischen Werk Württemberg in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Churches' Commission for Migrants in Europe in Brüssel.                                               

        Die einzelnen Berichte sowie die Gesamtdokumentation in deutscher und englischer Fassung zu dieser Reise können Sie unten nachlesen oder als gebundene deutsche Ausgabe unter "Arbeitshilfen und Publikationen" bestellen.

           

          Asylopoly - Ein Spiel zum Erleben des Themas "Exil in Deutschland"

          Ein Spiel mit Extras, Materialien und Arbeitsblättern, Karlsruhe, Juli 2004, 104 Seiten. Dazu gibt es eine Interaktive CD mit allen Texten, Extras, Materialien und Arbeitsblättern. Das Spiel kann unter "Arbeitshilfen und Publikationen" beim Evangelischen Oberkirchenrat bestellt werden.

               

              Arbeitshilfen und Publikationen

              Hier finden Sie Publikationen und Arbeitshilfen zum Thema Migration, Flüchtlinge und Islam.

              Außerdem finden Sie hier eine

              • Bestellliste mit Publikationen und Arbeitshilfen, zusammengestellt und herausgegeben vom Referat 5 "Mission und Ökumene" des Evang. Oberkirchenrates in Baden,
              • und eine Handreichung zur Seeslsorge im Kirchenasyl

              zum Download.

                 

                Gesundheit, Senioren und Migranten

                 

                 

                Illegalität - Menschen ohne Aufenthaltspapiere - Zwangsarbeitsverhältnisse

                 

                Menschenrechtsverletzungen, Kriege, Bürgerkriege, Umweltzerstörungen und Armut sind die Hauptfaktoren, weshalb Menschen gezwungen sind oder sich gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen.  Die Zahl der „Menschen ohne Aufenthaltspapiere“ in Deutschland wird auf zwischen 500.000 und 1 Mio. Menschen geschätzt. 
                Viele antworten auf das Phänomen „Illegalität“ nur mit einem Achselzucken. Kirche darf nicht weg- oder zuschauen, wenn „Menschen ohne Aufenthaltspapiere“ ihrer letzten Würde beraubt werden. Das Gebot der Nächstenliebe gilt für alle Menschen - unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Hier finden Sie Infos und Broschüren zu dem Thema "Illegalität - Menschen ohne Aufenthaltspapiere".

                   

                  Häusliche Gewalt überwinden: eine globale Herausforderung

                   

                   

                  Migration und Frauen

                   

                  Frauenleben in der Fremde - das Mitmach-Jahresprojekt 2008 des Evang. Missionswerkes Südwestdeutschland

                  Mit dem Jahresprojekt 2008 richten Menschen aus der weltweiten EMS-Gemeinschaft ihren Blick nach Ostasien, wo in vielen Projekten das Leben von Frauen in der Fremde erleichtert werden soll. Die hier vorgestellte Mitmachaktion will nun einladen zu einem Brückenschlag in Deutschland – zu einem bewussten Wahrnehmen von Menschen mit Migrationshintergrund in unserem eigenen Umfeld.

                     

                    Menschenhandel und Zwangsprostitution

                     

                    Vor rund zwei Jahren hat das Diakonische Werk Baden begonnen, ein Netzwerk mit Hilfemöglichkeiten gegen Zwangsprostitution aufzubauen. Da geht es um Kooperationen mit benachbarten europäischen Ländern, um den Aufbau von gezielter Ansprache und Beratung in Südbaden, Schutzwohnungen, Anwaltskosten, Arztbesuche und Rückkehrhilfen.

                    Nach Baden würden derzeit vor allem Frauen aus Rumänien, Bulgarien und Rußland eingeschleust, so Ralf Krämer, Kriminalrat bei der Landespolizeidirektion Karlsruhe. Den Tätern käme zu gute, dass die Frauen aus ihrem Heimatland gewohnt seien, kein Vertrauen in die staatliche Polizei zu haben und die hiesige Sprache nicht verstünden.

                    Die Diakonie in Baden hat dazu im März 2006 eine Kampagne unter dem Motto: Männern Mut machen gegen Zwangsprostitution gestartet. Mehr dazu auf der Homepage des Diakonischen Werkes in Baden 

                       

                      Europäische Internetseite für Integration