Grundsatzpositionen und Konzepte

 

14 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in der Bundesrepublik. Integration verlangt Offenheit und Vertrautheit mit eigener und fremder Tradition.

Es ist nicht allein Aufgabe der Politik, am gesellschaftlichen Ziel der Integration von Migranten zu arbeiten. Jeder Einzelne kann in seinem persönlichen Umfeld daran mitwirken, Migrantinnen und Migranten gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Arbeitsmarkt, Bildung, Sprache, Kultur, soziale, politische und rechtliche Integration, in all diesen Bereichen sind die berechtigten Anliegen von Migranten besonders zu berücksichtigen.

Die Diakonie setzt sich dafür ein, dass konsequent auf die Einhaltung humanitärer Mindestanforderungen bei der Umsetzung des Ausländerrechts geachtet wird. Es kann nicht angehen, dass in einem der reichsten Länder der Erde politisch gefährdete und traumatisierte Flüchtlinge abgewiesen werden, dass Familienzusammenführungen bei Migranten behindert und damit der Schutz der Familie nicht gewährleistet ist oder dass schwerbehinderte und kranke Menschen in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden.

Lesen Sie dazu mehr in den nachfolgenden Grundsatzdokumenten und Konzeptionen.