Grundsatzpositionen und Konzepte
14 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in der Bundesrepublik. Integration verlangt Offenheit und Vertrautheit mit eigener und fremder Tradition.
Es ist nicht allein Aufgabe der Politik, am gesellschaftlichen Ziel der Integration von Migranten zu arbeiten. Jeder Einzelne kann in seinem persönlichen Umfeld daran mitwirken, Migrantinnen und Migranten gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Arbeitsmarkt, Bildung, Sprache, Kultur, soziale, politische und rechtliche Integration, in all diesen Bereichen sind die berechtigten Anliegen von Migranten besonders zu berücksichtigen.
Die Diakonie setzt sich dafür ein, dass konsequent auf die Einhaltung humanitärer Mindestanforderungen bei der Umsetzung des Ausländerrechts geachtet wird. Es kann nicht angehen, dass in einem der reichsten Länder der Erde politisch gefährdete und traumatisierte Flüchtlinge abgewiesen werden, dass Familienzusammenführungen bei Migranten behindert und damit der Schutz der Familie nicht gewährleistet ist oder dass schwerbehinderte und kranke Menschen in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden.
Lesen Sie dazu mehr in den nachfolgenden Grundsatzdokumenten und Konzeptionen.
EKD-Texte 108 "..denn ihr seid selbst Fremde gewesen" - Vielfalt anerkennen und gestalten - Ein Beitrag der Kommission für Migration und Integration der EKD
Arbeitshilfe der Diakonie "danken und dienen 2009" Gib mir eine Chance - Diakonie in der Einwanderungsgesellschaft
Liebfrauenberg-Erklärung der Konferenz der Kirchen am Rhein und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa zu den Herausforderungen von Migration und Flucht
Landessynode der Evang. Landeskirche in Baden zur Umsetzung der Liebfrauenberg-Erklärung
Rahmenkonzeption des Diakonischen Werks Baden "Herausgefordert zur Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten"
Konzeption der Kirchlich-Diakonischen Migrationsberatung
Diakonie in der Einwanderungsgesellschaft - Mitten im Leben
ACK Handreichung "Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen - Als Kirche zusammenleben mit Menschen anderer Herkunft, Sprache und Religion", August 2008
"Integration fördern - Zukunft gestalten" - Bausteine der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg für ein Integrationskonzept des Landes
"Integration fördern - Zukunft gestalten" - Summary
Positionspapier des DW der EKD "Ausreise- und Rückkehrberatung als integrierter Bestandteil der Flüchtlingsarbeit der Diakonie"
DW EKD - Handreichung Okt. 2008 - Interkulturelle Öffnung in den Arbeitsfeldern der Diakonie







