Islam und Interreligiöser Dialog

 

Zusammenleben mit Muslimen

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Materialien, die als Download unten auf der Seite verfügbar sind

  • Christen begegnen Muslimen" - Eine Handreichung der ACK Baden-Württemberg Die Neuauflage 2008 können Sie auch bestellen bei der Geschäftsstelle der ACK Baden-Württemberg zum Preis von EUR 1,50  (email: ackbw@t-online.de.)

  • „Einander mit Wertschätzung begegnen – zum Zusammenleben von Christen und Muslimen in Baden“ Der Evangelische Oberkirchenrat Karlsruhe hat sich im Mai 2005- die Charta Oecumenica aufnehmend - im christlich-muslimischen Dialog auf eine Reihe von Selbstverpflichtungen verständigt und gleichzeitig Bitten an die muslimischen Gemeinden formuliert. Er empfiehlt den Kirchenbezirken und Gemeinden das Zusammenleben von Christen und Muslimen als ständige Aufgabe der Kirche angemessen zu gestalten.

  • Grußwort des Landesbischofs zum Fastenmonat Ramadan Zum Beginn des  Fastenmonats Ramadan wendet sich der Landesbischof jedes Jahr in einem Grußwort an die Muslime in Baden, nachzulesen ab 2005.

  • Unter dem Titel "Miteinander leben lernen" hat mit großer Mehrheit am 14. Juli 2006 die Württembergische Landessynode eine Erklärung zum Zusammenleben von evangelischen Christen und Muslimen in Württemberg beschlossen. Die Erklärung enthält "Orientierung für unseren Umgang mit Muslimen", Ermutigungen für Kirchengemeinden und Empfehlungen für Kirchenbezirke.  Zuletzt schließt sich die Synode den Bitten der Evangelischen Landeskirche in Baden an die muslimischen Gemeinschaften an. Dabei geht es u.a. um den Modellversuch "islamischer Religionsunterricht" in Baden-Württemberg. 

  • Reader "Der Islam in Württemberg - miteinander leben lernen", drei Pressemitteilungen sowie ein Grußwort des Kirchenbeauftragten der Landesregierung, Herrn Böhmler  Die Württembergische Landessynode befasste sich am 24. März 2006 mit dem Thema "Islam". Neben zwei Hauptvorträgen konnten die Synodalen an zwei von insgesamt 10 thematisch unterschiedlichen Arbeitsgruppen teilnehmen.

  • Die ACK in Deutschland fördert mit dem Projekt "Weisst du, wer ich bin?" das friedliche Zusammenleben der drei großen Religionen in Deutschland. Eine umfangreiche Materialsammlung (120 Seiten) ist im Februar 2006 erschienen, Bestelladresse: katrin.kuhla@ack-oec.de. Initiativen vor Ort können mit Summen zwischen 500 und 1000 € über das Projekt gefördert werden. Hintergrundinformationen, Info-Briefe, Förderrichtlinien und Förderanträge finden sich auf der Internetseite http://www.weisstduwerichbin.de/, das Basisheft zu diesem Projekt finden Sie unten.

  • Klarheit und gute Nachbarschaft. Christen und Muslime in Deutschland - Handreichung des Kirchenamtes der EKD, November 2006, EKD Texte 86.
    Neue Entwicklungen und Fragestellungen haben in den zurückliegenden Jahren das Gespräch zwischen Christen und Muslimen geprägt. Die Handreichung der EKD nimmt sich der brisanten Themen des gesellschaftlichen und praktischen Zusammenlebens von Christen und Muslimen an. Sie informiert über muslimische Organisationen und präzisiert die Ziele interreligiöser Zusammenarbeit. Besonders wichtig war dem Rat der EKD, zur Frage von gemeinsamen Gebeten und religiösen Feiern klar Orientierungen zu geben und auch Grenzen deutlich zu benennen. 

  • Eine recht übersichtliche Zusammenstellung von "Argumenten" zum "Kopftuchstreit" hat der Interkulturelle Rat in Deutschland vorgelegt. Diese "Thesen zum Kopftuch" können auch kostenlos bestellt werden bei http://www.interkultureller-rat.de/ unter Materialien.

  • Der Brief von 138 muslimischen Religionsführern und Gelehrten "A Common Word" („Ein Wort, das uns und euch gemeinsam ist“) an Papst Benedikt XVI und die Weltchristenheit vom 13.Oktober 2007 ist eine offene Einladung zum interreligiösen Dialog, die seither auf sehr große internationale Resonanz in den Kirchen, dem Vatikan und ÖRK gestoßen ist. Die Grundlage des dialogischen Diskurses sehen die Verfasser in den sich entsprechenden Prinzipien der Liebe zu dem Einen Gott und der Nächstenliebe im Islam und im Christentum. Auf der Internetseite www.acommonword.com sind Antworten und Reaktionen nachzulesen.

  • Die Dokumentation „Elemente einer Antwort - Wie können die christlichen Kirchen auf den Brief der 138 islamischen Autoritäten reagieren?“ mit den Ergebnissen eines Studientages der Ev. Akademie Baden und des Forums Religionen und Weltverantwortung ist erschienen und kann als Diskussionsgrundlage dienen (zu bestellen über Tel. 0721/9175340 oder eeb-baden@ekiba.de).

Weitere Materialien zum Bestellen

  •  Kirche und ihre Diakonie stehen angesichts der Anwesenheit anderer Kulturen und Religionen in unserer Gesellschaft vor der Herausforderung einer "kultursensiblen Altenpflege". Eine praxisnahe, neuere Veröffentlichung in diesem Zusammenhang:
    Ilhan Ilkilic, Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten. Eine Handreichung für die Gesundheitsberufe, 5. Auflage 2006, 6 € + Versand; Bestellung über muslimischepatienten@t-online.de

  •  Zwei Arbeitspapiere der Konferenz Europäischer Kirchen und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen sind als epd-Dokumentation veröffentlicht:  "Wie können wir Muslimen begegnen?" - "Christen und Muslime: Gemeinsam beten?", epd-Dokumentation Nr. 51 vom 15.12.2003, zu beziehen über doku@epd.de.

Konferenzen

  •  Die mit der ACK-Ebene (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) verknüpfte "Islamisch-Christliche Konferenz" (ICK) bietet ein "Forum für Dialog und Begegnung zwischen Muslimen und Christen im süddeutschen Sprachraum". Die Treffen der ICK finden in der Tagungsstätte Pforzheim-Hohenwart statt. Information und Anmeldung über: Klaus Holz, Fax 07082-941649. 


Internetlinks:

  • Aktuelle Informationen, Rezensionen, Adressen und Links zum christlich-muslimischen Dialog sind über die Seite der EKD unter www.ekd.de/islam zugänglich. 


Kontakt zur Landeskirchlichen Beauftragten für Islamfragen Annette Stepputat: annette.stepputat@ekiba.de