Geistliche Begleitung
Begleiterinnen und Begleiter auf dem Geistlichen Weg sind darin ausgebildet, sich anderen zuzuwenden, sie sind dem Seelsorgegeheimnis verpflichtet und nehmen selbst Begleitung in Anspruch.
Nicht selten steht am Anfang einer Geistlichen Begleitung eine Krise, die zu bedenken und zu deuten ist. Geistliche Begleitung ist jedoch nicht eigentlich Krisenintervention, es geht eher darum, in guten und in schweren Tagen für die eigene Seele zu sorgen. Oft entdecken Begleitete neue Orientierungen in der Gestaltung des Glaubens- und Lebensweges, die eigene Identität wird gestärkt, der Alltag wird in einem guten Verhältnis von „ora et labora“ neu geordnet. Häufig werden auch neue Formen der Schriftbetrachtung und der Meditation gefunden.
Geistliche Begleitung findet in der Regel alle 4-5 Wochen in einem etwa einstündigen Gespräch statt. Sie kann sich über Monate aber auch Jahre erstrecken. Voraus geht ein Sondierungsgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Abklären von Erwartungen.
Wolfgang Max, Leiter der Fachstelle „Geistliches Leben“
Sie finden hier eine Liste von Geistlichen Begleitern/Begleiterinnen aus dem Bereich unserer Landeskirche, die dazu in der Lage und bereit sind, andere zu begleiten.
Die Mehrheit hat eine klassische Ausbildung in Geistlicher Begleitung absolviert. Andere haben sich auf andere Weise dazu qualifiziert, mit Menschen einen geistlichen Weg zu gehen.
In der Broschüre „Wo die Seele atmen kann“, die Ihnen am Ende der Seite als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung steht, finden Sie neben der Begleiter/innen-Liste eine kurze Einführung über die Ausbildung zum Geistlichen Begleiter/in sowie Informationen über die Ausrichtung der Würzburger Schule der Komtemplation.
Falls Sie von einem Menschen außerhalb der Landeskirche begleitet werden möchten, können Sie sich gerne mit Wolfgang Max in Verbindung setzen.

"Wo die Seele atmen kann - Begleitung auf geistlichem Weg" als PDF-Dokument zum Download