Die neue Bibelgalerie im Überblick
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Den Alltag in biblischen Palästina nachempfinden
Im Erdgeschoss: Was interessiert mich die Bibel?
Die Attraktion ist der originale Klosterbrunnen. Er wurde bei den Sanierungsarbeiten 1988 entdeckt. Heute „erzählt“ er aus seiner Tiefe heraus die Geschichte des Klosters. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Nachbildung einer Druckerpresse aus der Gutenberg-Ära, auf der Gäste selbst einen Bibel-Psalm drucken können. Hier verbinden sich die technische Revolution des Buchdrucks aus dem 15. Jahrhundert und eine moderne Datenautobahn: Aktuelle E-Mail-Nachrichten geben auf einem Bildschirm wieder, was die Bibel den Menschen heute bedeutet. Ein weiterer Raum zeigt interaktiv, welche Wirkung die Bibel in den verschiedenen Jahrhunderten auf Musik, bildende Kunst, Literatur und Architektur hatte. Einige ganz besondere Bibeln sind hier ausgestellt: zum Beispiel die schwerste Bibel der Bibelgalerie. Deren Gewicht können Kinder auf einer Waage ausloten.
Im Obergeschoss: Die Geschichte der Bibel und Geschichten rund um die Bibel
Hier überrascht die Besucher ein 2,30 Meter hohes „Buch“, in dem die 77 biblischen Bücher stehen. Im Nebenraum entführt ein geräumiges Beduinen-Zelt in die Zeit der Entstehung des Alten Testaments. Geschichte zum Anfassen – illustriert mit Fotos von Beduinen. Die Fotos hat ein deutscher Arzt, der im Sinai lebt, zur Verfügung gestellt. Die Besucher erfahren mehr über die Tier- und Pflanzenwelt, über das Klima und die Düfte im damaligen Palästina.
Im Jesus-Raum spiegeln sich die Erfahrungen, die Menschen bei der Begegnung mit Jesus gemacht haben, in heutigen Schicksalen. Ein Haus aus der Zeit Jesu zeigt den Alltag der Menschen in dieser Zeit.
In einem anderen Raum wird der Besucher an den Roman „Im Namen der Rose“ erinnert. Eine Schreibstube mit Tinte, Farben, Leder, Pergamenten und eine Bibliothek entführt in das mittelalterliche Klosterleben.

