Der Kirchenkompass
Mit der Wortschöpfung „Kirchenkompass“ bezeichnen wir einen Verständigungsprozess über die theologischen Leitbilder kirchlicher Arbeit und die sich daraus ergebenden strategischen Ziele für die kommenden Jahre.
Zugleich ist der Kirchenkompass als eine partizipatorische Methode der Organisationsentwicklung auch ein Verfahren, mit dem die kirchen- oder gemeindeleitenden Gremien auf allen Ebenen Schwerpunkte für den jeweiligen Verantwortungsbereich setzen können.
Von den Mitarbeitenden in den Fachabteilungen des Evangelischen Oberkirchenrates wurden zahlreiche Vorhaben und Maßnahmen entwickelt, die zur Umsetzung dieser strategischen Ziele beitragen sollen. Voraussetzung dafür war ein umfassender Lernprozess für alle Beteiligten. Er stand unter dem doppelten Anspruch, eine inhaltliche Identifikation mit den Leitbildern und den Schwerpunktzielen der Landessynode zu erreichen und zugleich das Ergebnis der transparenten, zielorientierten Planungsarbeit im Haushaltsbuch sichtbar werden zu lassen. Darüber hinaus wurden durch die Mitarbeitenden befristete innovative Projekte entwickelt, die aus den normalen Haushaltsmitteln nicht finanziert werden können. Sieben solcher landeskirchlichen „Kirchenkompass-Projekte“ mit unterschiedlichen Laufzeiten wurden im April 2007 von der Landessynode bewilligt, weitere sind in der Planung. Über die Projekte wird regelmäßig in "ekiba intern“ berichtet. Insgesamt stellte die Landessynode 10 Millionen Euro für diese Kirchenkompass-Projekte zur Verfügung.
Für die Umsetzung von Projekten in Kirchenbezirke und Gemeinden wurde ein Kirchenkompassfonds eingerichtet. Ausgestattet ist der Fonds mit 1.000.000 Euro. Kirchengemeinden und Bezirke können Anträge auf Zuschüsse ihrer Projekte stellen.
Weiter Infos dazu finden sie unter: "Kirchenkompass für Gemeinden & Bezirke/ Umsetzung & Kontakt"

