„Segel setzen – Flagge zeigen“

 

Evangelische Jugend in Deutschland stellt sich auf Zukunftskongress künftigen Herausforderungen

(18.11.08) Schwerpunkt der 118. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), die am 20. November 2008 in Bad Herrenalb beginnt, ist die Wahl des neuen aej-Vorstands. Etwa 120 Delegierte, ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Jugend aus den 36 Mitglieds- und den elf Partnerorganisationen der aej, kommen zu dem jährlichen bundesweiten Treffen zusammen, um aus ihrer Vielfalt heraus grundlegende Beschlüsse für die Evangelische Jugend in Deutschland zu fassen.

Unter dem Motto „Segel setzen – Flagge zeigen“ steht der aej-Zukunftskongress 2008, der – eingebettet in die aej-Mitgliederversammlung – vom 21. bis 23. November stattfindet. Mehr als 220 ehrenamtlich oder hauptberuflich Aktive aus allen Ebenen und Arbeitsfeldern der Evangelischen Jugend in Deutschland werden sich hier mit künftigen Herausforderungen für die evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen: Welchen Aufgaben hat sich die Evangelische Jugend zu stellen? An wen richten sich die Angebote evangelischer Kinder- und Jugendarbeit; welche Formen sind zeitgemäß? Wie kann die Evangelische Jugend tragfähige Visionen für die künftige Gestaltung von Kirche und Gesellschaft entwickeln und umsetzen?

Mit Kreativität und Mut zu unkonventionellen Wegen sollen die Herausforderungen angenommen und bearbeitet werden. Als Denkwerkstatt versammelt der Kongress das Fachwissen und die praktischen Erfahrungen der Aktiven, aber auch von Fachleuten aus Politik, Kirche und Wissenschaft. Erwartet werden u. a.:
Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Evangelische Landeskirche in Baden,
Kirchenpräsident Eberhard Cherdron, Evangelische Kirche der Pfalz,
Oberkirchenrat David Gill LL.M., Stellvertreter des Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sitz der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union,
Oberkirchenrat Dr. Thies Gundlach, Abteilungsleiter im Kirchenamt der EKD,
Superintendent Peter Vesen, Evangelisch-methodistische Kirche,
Andrea Hoffmeier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ),
Kerstin Griese, Bundestagsabgeordnete (SPD), EKD-Synodale,
Hans-Joachim Fuchtel, Bundestagsabgeordneter (CDU/CSU),
Dieter Hackler, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Prof. Dr. Benno Hafeneger, Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg,
Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker, Arbeitsbereich Sozialpädagogik/Außerschulische Jugendbildung der Universität Hamburg.

Einen Impuls für die Debatten gibt die evangelische Theologin Prof. Dr. Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik an der Universität Erlangen-Nürnberg, am Nachmittag des 21. November mit einem Referat zum Verhältnis von Evangelischer Jugend, Kirche und Gesellschaft.

Der Landesbischof der gastgebenden Evangelischen Landeskirche in Baden Dr. Ulrich Fischer lädt die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer am Abend des 21. November zum festlichen Empfang.

Weitere Informationen  sind zu finden unter www.evangelische-jugend.de (->Infothek: Mitgliederversammlung/Zukunftskongress 2008).
Tagungsort ist das Haus der Kirche (Evangelische Akademie Baden) in Bad Herrenalb.

Info:
Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) ist der Zusammenschluss der Evangelischen Jugend in Deutschland. Als Dachorganisation vertritt die aej die Interessen der Evangelischen Jugend auf Bundesebene gegenüber Bundesministerien, gesamtkirchlichen Zusammenschlüssen, Fachorganisationen und internationalen Partnern. Ihre derzeit 36 Mitglieder sind bundeszentrale evangelische Jugendverbände und Jugendwerke, Jugendwerke evangelischer Freikirchen und die Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Außerdem sind elf bundesweit tätige Partnerorganisationen kooperativ angeschlossen. Die aej vertritt die Interessen von ca. 1,2 Millionen jungen Menschen.