Popularmusik in der Evangelischen Landeskirche in Baden
Kirchenmusik ist nicht alleine Sache der Orgel oder von Kantoreien
Christoph Georgii
Weitere Aktivitäten und Links
Die AGM (Arbeitsgemeinschaft Musisch Kulturelle Arbeit) wird die musisch kulturelle Arbeit im Amt für Evangelische Kinder- und Jugendarbeit weiter planen. Vorsitzende/r ist die/der amtierende Landesjugendpfarrer/in. Infos zu den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit wie immer unter http://www.ejuba.de/
www.jugend-musik-kirche.de - das ist der Startschuss für eine ökumenische Zusammenarbeit im Bereich Musikarbeit in der kirchlichen Jugend in Baden. In Frank Barrois, zuständig für den Arbeitsbereich Musik in der Abteilung Jugendpastoral der Erzdiözese Freiburg, haben wir einen katholischen Partner gefunden, der viele Ideen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit gebracht hat.
Frank Barrois wird weiterhin Seminarangebote machen.
Nähere Infos unter: musik@seelsorgeamt-freiburg.de
Popularmusik damals und heute
Popularmusik damals
Nachdem der Freiburger Landeskantor Martin Gotthard Schneider 1961 beim Liederwettbewerb der Evangelischen Akademie Tutzing für sein Lied „Danke für diesen guten Morgen“ prämiert worden war, gewann die sogenannte Popularmusik in Kirche und Gemeinde langsam mehr und mehr an Bedeutung. Obwohl das „Danke“-Lied zum Klischee kirchlicher Popularmusik wurde und für viele Menschen immer noch ist, entstand im Laufe der Zeit eine sehr heterogene Popularmusikszene in den Gemeinden – mit Liedermachern, Sacro-Pop und Neuem Geistlichem Lied auf der einen und Jazz-, Rockund Pop-Bands auf der anderen Seite. Der Unterschied zu weltlichen Produktionen liegt lediglich im (christlichen) Text. Die Stücke erfreuen sich unter den Sammelbegriffen „Christian Contemporary Music“ und „Praise and Worship“ großer Beliebtheit. Um Jugendliche und Jugendbands zu fördern, wurde 1999 unter Leitung von Elke Piechatzek das Projekt Popmusik (Pro Pop) ins Leben gerufen. In dieser Zeit wurde auch erstmals eine Bandleiter-D-Ausbildung angeboten.
Popularmusik heute
Mit der Gründung des „Hauses der Kirchenmusik“ wanderte die Popularmusik- Ausbildung zusammen mit der gesamten D- und C-Ausbildung nach Beuggen. Seit 2008 gibt es eine engere Kooperation zwischen dem Evangelischen Kinder- und Jugendwerk und dem Haus der Kirchenmusik: Die Evangelische Landeskirche hat einen „Pop-Kantor“ als Beauftragten für Popularmusik; die Fachstelle für Pop- und Jugendkultur (JUKUPOP) bietet Popularmusik- Workshops in Gemeinden, Bezirken und im Haus der Kirchenmusik an – häufig auch in ökumenischer Kooperation mit der Fachstelle Jugend und Musik der Erzdiözese Freiburg. Seit 2009 gibt es zudem ein JUKUPOP-Workshop-Zentrum in Karlsruhe.
