Für ein Klima der Gerechtigkeit
Klimagipfel in Kopenhagen
(08.-15.12.09) Die Kampagne „Countdown to Copenhagen - Für ein Klima der Gerechtigkeit“ möchte den Politikern den Rücken stärken zu mutigen und nachhaltigen Entscheidungen: www.countdowntocopenhagen.de.
„Klimagipfel von Kopenhagen muss ein Erfolg werden“
Die Bundesregierung müsse alles in ihrer Macht Stehende tun, damit sich die internationale Staatengemeinschaft beim UN-Gipfel von Kopenhagen auf verbindliche Ziele zum Klimaschutz einige. - Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckardt, war in Kopenhagen.
Global denken - lokal handeln: Klimaschutz vor Ort
Die Evangelische Landeskirche in Baden hat auf Basis der Erfahrungen in den Grüner-Gockel-Gemeinden einen wichtigen Schritt getan und sich auf der letzten Landessynode zu einem ambitionierten Klimaschutzkonzept verpflichtet. Bis 2020 sollen mindestens 40% weniger CO2 ausgestoßen werden als im Jahr 2005.
Über 80 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen nehmen schon am Umweltmanagementsystem Grüner Gockel teil und helfen so aktiv mit, die Umwelt dauerhaft zu entlasten.
TV-Tipp
Auch das "Wort zum Sonntag" befasste sich mit dem Klimagipfel: Am 12.12. um 23:05 Uhr fragte Verena Maria Kiez aus Frankfurt: "Nach uns die Sintflut?"
"Bellringing for climate justice" - Glockenläuten für den Klimaschutz
Die Kirchen in Dänemark werden am Sonntag, 13. Dezember, auf dem Höhepunkt der Verhandlungen nach einem ökumenischen Gottesdienst im Dom von Kopenhagen, an dem Kirchenvertreter und Politiker aus aller Welt teilnehmen, ihre Glocken läuten lassen.
Der Weltkirchenrat ruft Christen weltweit dazu auf, sich zu beteiligen und ab 15 Uhr „eine Kette von Gebeten und Glockenschlägen rund um den ganzen Erdball“ zu bilden und ihre Glocken 350 mal erklingen zu lassen.
Warum 350 mal? 350ppm (Teilchen pro Million) sind nach Aussage vieler Wissenschaftler eine sichere Höchstgrenze für die CO2-Konzentration in der Atmosphäre.
Mittlerweile beträgt der CO2-Anteil in der Atmosphäre bereits 390ppm. Wenn es uns nicht gelingt, diese CO2- Konzentration schnell abzusenken, laufen wir Gefahr, dass sich verschiedene bedrohliche Entwicklungen verselbständigen.
Mehr unter bellringing350.org.
- EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann enttäuscht über Ende des Klimagipfels (19.12.09)
- „Klimagipfel von Kopenhagen muss ein Erfolg werden“ - Katrin Göring-Eckardt, Präses der EKD-Synode, war in Kopenhagen (15.12.09)
- Arbeitshilfe zur internationalen Klimapolitik erschienen (18.11.09)
- Ausstieg aus der Wachstumsfalle - Akademietagung befasste sich mit nachhaltiger ökonomischer Entwicklung (25.11.09)
- Investition in den Klimaschutz - Landessynode beschließt kirchliches Umweltmanagement (21.10.09)
- Klimaschutzkonzept der Ev. Landeskirche in Baden (19.11.2009)
» Info: Umwelt- und Klimaschutz in der Evangelischen Landeskirche in Baden
Der Grüne Gockel ist ein speziell für Kirchen- bzw. Pfarrgemeinden entwickeltes Umweltaudit-Zertifikat, das die Einführung eines funktionierenden Umweltmanagementsystems bescheinigt. Grundlage ist die Europäische Umweltaudit-Verordnung EMAS (Eco Management and Audit Scheme). Mit der Einführung des Grünen Gockels wird die Umwelt nachhaltig entlastet, Verbrauchskosten werden reduziert.
Das Büro für Umwelt und Energie bietet darüber hinaus Energieeffizienzberatungen, hilft bei Energiegutachten und berät in Fragen des ökologischen Bauens.
Der Energiecheck Sparflamme hilft dabei, Einsparpotentiale bei Heizung, Strom und Wasser aufzuspüren und bietet so Gemeinden einen ersten Einstieg ins Energiesparen - und damit auch in den Klimaschutz.
