Es wuselte im Lichthof
Kinderweihnacht im Oberkirchenrat
(12.12.09) Wo sonst eher ernste und würdige Veranstaltungen der Erwachsenen ihren Platz haben, übernehmen traditionell an einem Nachmittag im Advent die Kinder der Mitarbeitenden das Regiment. Der Evangelische Oberkirchenrat lud zur Kinderweihnachtsfeier ein und wie immer kamen viele. Unter dem Motto des Lutherliedes „Vom Himmel hoch…“ ließen sich die Jungen und Mädchen zwischen 0 und 14 zum fleißigen Singen, Naschen, Basteln und Lachen animieren.
So manches Kind ist schon viele Jahre dabei und manches war offensichtlich traurig, weil es jetzt die „Altersgrenze“ von 14 erreicht hat und im nächsten Jahr nicht mehr eingeladen werden wird.
Mit Luthers Weihnachtslied im Kopf sammeln die Kinder gemeinsam mit Landesjugendpfarrer Dr. Thomas Schalla alles was vom Himmel kommt. Vom Regen über den Hagel, bis hin zu Sternschnuppen und Meteoriten nennen die Kinder Gutes und auch weniger Gutes und endlich wissen alle, warum die Engel Flügel haben. „ Sonst könnten sie ja nicht auf die Erde fliegen und würden runterfallen“ meint ein kleiner Pfiffikus. Die Kinder malen die Gedanken zu dem Lied auch auf Papierbogen, die dann in den großen Adventskalender im Treppenaufgang des Oberkirchenrates die Besucher begrüßt und täglich neu an die Zeit der Wartens auf die Geburt Jesu erinnert.
Ganz aufgeregt wird die Schar der Kleinen, wenn der Nachmittag dem Ende zugeht. Wissen doch die „alten Hasen“, dass jetzt noch ein Höhepunkt ansteht. Der Nikolaus wird, wie jedes Jahr, jedem der Kinder noch ein Geschenk überreichen und darauf sind natürlich alle besonders gespannt. Und es wird mucksmäuschenstill, wenn der ehrwürdige Bischof mit langem goldbestickten Mantel und Tiara, mit weißem Vollbart und Bischofsstab den Lichthof betritt und aus seinem Wagen Geschenke verteilt. Anna Lea, Luca und Leonie sind ebenso begeistert wie die kleine Smilla.
Singend beschließen alle den Nachmittag, bevor es zum letzten Akt kommt. Die Tannendekoration an der Brücke darf von den Kindern geräubert werden und es bleibt keine Schokolade und kein Apfel übrig.
Nach alter Tradition – „… seit Christi Geburt“ – wie Schalla meint, richtet das Amt für Kinder- und Jugendarbeit das große Adventsfest für die Kleinen aus. Die Mitarbeiter sind schon Tage vorher immer wieder beschäftigt, mit dem Richten des Raumes, Schmücken mit Tannengrün und bunten Tischdekorationen. Christoph Georgii begleitet den Gesang am Klavier und untermalt mit kleinen Präludien den Nachmittag.
Rolf Pfeffer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit







