Schule
Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil Ihrer Zeit in der Schule.
- Der Religionsunterricht will die Jugendlichen bei ihrer Suche nach Orientierung und Lebenssinn unterstützen. Er stellt auf altersgemäße Weise den Zusammenhang zwischen Glauben und Leben dar.
- Der Schülerbibelkreis will Schüler und Schülerinnen darin unterstützen, als Christ (egal welcher Konfession) den Glauben konsequent und ansteckend zu leben. Und zwar dort, wo man die meiste Zeit verbringt – als Schüler eben in der Schule.
- Die Evangelische Schüler/innenarbeit bietet jungen Menschen (schwerpunktmäßig ab Klasse 8) die Möglichkeit, ihre unterschiedlichen Begabungen, Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen und auch zu erweitern.
- Gewaltprävention an der Schule ist einer der Schwerpunkte der "Arbeitsstelle Frieden" im Amt für Evang. Kinder- und Jugendarbeit. Die Angebote wenden sich sowohl an SchülerInnen, Lehrkräfte, als auch an Eltern. Neben der Vermittlung von bestimmten Fähigkeiten wollen wir Schulen unterstützen, eine entsprechende Konfliktkultur aufzubauen.
- Die Landeskirche trägt eigene Schulen unterschiedlicher Schulformen. Auf diese Weise leisten wir in der Gesellschaft einen unverzichtbaren Dienst und erfülle unseren Auftrag, allen Menschen die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkündigen. (Mt. 28,18 -20)
Religionsunterricht
Der Religionsunterricht an den Schulen vermittelt Grundwissen zu Bibel, Christentum und anderen Religionen und setzt sich mit den wichtigen Fragen des Lebens auseinander.
Er will die Jugendlichen bei ihrer Suche nach Orientierung und Lebenssinn unterstützen. Er stellt auf altersgemäße Weise den Zusammenhang zwischen Glauben und Leben dar. Er ermöglicht es, die Bedeutung des Evangeliums von Jesus Christus im Leben zu entdecken und im christlichen Glauben eine Hilfe zur Deutung und Gestaltung des Lebens zu finden. Er informiert die Schülerinnen und Schüler nicht nur über den christlichen Glauben und seine Traditionen, sondern bringt die Heranwachsenden auch mit Glauben als Einstellung, Haltung und Lebenspraxis in Berührung und zeigt so den Heranwachsenden, dass Glauben Lebenshaltung und Lebenspraxis sein kann.
Im Religionsunterricht geht es um Grundfragen des menschlichen Lebens: Was ist gerecht? Warum müssen Menschen sterben? Wie hat alles angefangen? Warum gibt es Mann und Frau? Was ist Glück? Wie werde ich frei? Warum soll ich an andere denken? Wo wohnt Gott? Gibt es Gott überhaupt?
Der christliche Glaube und sein Verständnis, dass jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist, das Verständnis der Natur als anvertraute Schöpfung, die Sicht von Mann und Frau als gleichberechtigte Partner und der innere Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung ist Ziel und Inhalt des Religionsunterrichtes. Denn nur wer wirklich frei ist, der ist auch offen für andere.
Schülerbibelkreise
Sie heißen "Fisherman's Friends", "Oase", "Morning Power" oder anders. In über 800 Schulen in Deutschland gibt es einen Schülerbibelkreis, kurz SBK
Ein paar Schüler, die sich ein- oder zweimal in der Woche treffen (oft in der großen Pause), um zu beten und auf einen starken Gedanken aus der Bibel zu hören – das ist ein SBK. Wie viele dabei sind, ist egal: "Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte." Das hat Jesus versprochen und das gilt auch mitten in der Schule.
Ziel ist dabei immer: Als Christ (egal welcher Konfession) seinen Glauben konsequent und ansteckend zu leben. Und zwar dort, wo man die meiste Zeit verbringt – als Schüler eben in der Schule. Dabei helfen Gemeinschaft und Gebet. Außerdem kann ein SBK eine Menge auf die Beine stellen: Schulgottesdienste (mit-)gestalten, witzige Stundenpläne verteilen, Themen für Projektwochen entwickeln, zu Wochenendfreizeiten einladen ...
Die Situation in Baden
Die Schülerbibelkreise sind sehr selbstständig und unabhängig von der Landeskirche organisiert. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie eigenständige Gruppen sind, die durch die freiwillige Initiative interessierter, christlicher Schülerinnen und Schüler entstehen. Sie treffen sich in der Schule und sind offen für alle Schüler und Schülerinnen. Außerdem leiten sie sich selbst.
Da die Schülerbibelkreise wie erwähnt sehr selbstständig arbeiten, haben wir leider keinen Überblick über die bestehenden Kreise. Dies würden wir aber gerne ändern.Wenn Sie/Du einen SBK leiten/leitest, in einem mitarbeiten/mitarbeitest oder Kenntnis von einem haben/hast, dann wären wir dankbar darüber, kurz eine Rückmeldung zu bekommen. Wichtig sind uns Ort, Schule und, wenn bekannt, Ansprechpartner.
An deiner Schule gibt's leider keinen SBK?
Kein Problem – hier bekommst Du Tipps, wie du einen SBK anfangen kannst.
SchülerInnenarbeit (ESB)
Die Evangelische Schülerinnen und Schülerarbeit (ESB) ist eine landeskirchliche Einrichtung für Schülerinnen und Schüler.
ESB-Klassentagung
Die ESB ist eine landeskirchliche Einrichtung für Schülerinnen und Schüler. Sie bietet jungen Menschen (schwerpunktmäßig ab Klasse 8) die Möglichkeit, ihre unterschiedlichen Begabungen, Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen und auch zu erweitern.
Als Partner der ausserschulischen Jugendbildung im Amt für Evangelische Kinder- und Jugendarbeit Baden macht sie Angebote in folgenden Bereichen:
- Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung in Klassen und Gruppen;
- Klassentagungen/Tage der Orientierung;
- Einkehrtage im Kloster;
- Streitschlichterausbildung;
- Schülermentorenprogramm und
- Studienfahrten/ Internationale Begegnungen.
Weitere Informationen, Ansprechpartner/innen und Adresse finden Sie unter:
Gewaltprävention an Schulen
Gewalt in der Schule
Tagung Gewaltprävention
Das Thema "Gewalt in der Schule" wurde in den letzten zehn Jahren häufig diskutiert. Dabei stand meistens die vemeintliche Zunahme der Gewalt unter SchülerInnen im Mittelpunkt.
Inzwischen existieren die unterschiedlichsten Programme und es fällt Schulen oftmals schwer zu entscheiden, welches Programm, welche Methode für die Schule sinnvoll ist.
Wir möchten auf den folgenden Seiten unsere Angebote für Schulen vorstellen. Unser Schwerpunkt ist die konstruktive Konfliktbearbeitung. Unsere Angebote wenden sich sowohl an SchülerInnen, Lehrkräfte, als auch Eltern. Neben der Vermittlung von bestimmten Fähigkeiten, wollen wir Schulen unterstützen, eine entsprechende Konfliktkultur aufzubauen.
Wir führen die Seminare selbst durch oder vermitteln qualifizierte TrainerInnen.
Angebote für:
* SchülerInnen
Gemeinsam lernen wir ...
* Lehrkräfte
Wir gehen Konflikte mutig an, indem ...
* Seminare für Eltern
Wie können Kinder in der Schule unterstüzt werden
Weitere Informationen zu den o.g. Angeboten finden Sie hier:
Evang. Schulen in Baden
Kirche macht Schule
Schloss Gaienhofen
Die Evangelische Landeskirche betreibt über die „Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden“ eine Realschule und 3 Gymnasien (eines mit Internat). Auch unterhalten freie Träger weitere „Evangelische Schulen“. Auch im beruflichen Bereich unterhalten Kirche und Diakonie Schulen, insbesondere Fachschulen für Sozialpädagogik (Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher), für Altenpflege und Heilerziehungspflege.

