Die Evangelische Kirche in Gemmingen

Eine der ersten evangelischen Kirchen weltweit

Quelle: Thomas Rebel

Die Evangelische Kirche steht in einem der historischen Ortsmittelpunkte von Gemmingen. Diese kleine Kirchengemeinde gilt als eine der ersten evangelischen Gemeinden weltweit.

Bereits 1521 feierte die Gemminger Gemeinde zu Weihnachten das Abendmahl in beiderlei Gestalt mit Brot und Wein für die ganze Gemeinde. Der Ritter Wolf von Gemmingen hatte zuvor Martin Luther auf dem Wormser Reichstag gesehen. Am 17. April 1521 wurde Martin Luther dort vor den versammelten Fürsten und Reichsständen verhört und zum Widerruf seiner kirchenkritischen Thesen aufgefordert. Ihm wurde ein Tag Bedenkzeit gewährt und obwohl Luther sich der Gefahr für sein Leben bewusst war, lehnte er ab. Hier sollen dann auch die berühmt gewordenen Worte Luthers von ihm gesprochen worden sein: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir, Amen!“

Daraufhin verhängte der Wormser Reichstag die Reichsacht über Luther. Er war somit vogelfrei – d.h. dass Luther staatenlos wurde und jeder ihn straflos töten durfte. Außerdem durften auch seine Schriften nicht mehr vervielfältigt oder gelesen werden. Der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise unterschrieb zwar die beschlossene Reichsacht. Ihm Anschluss ließ er aber Luther auf seinem Heimweg gefangenen nehmen und versteckte ihn sicher auf der sächsischen Wartburg. Dort findet Luther Zeit und Gelegenheit, die Bibel zu übersetzen. Erst 1555 wird durch den Augsburger Religionsfrieden erlaubt, ohne Bedrohung oder Strafe lutherisch zu glauben.  

Wolf von Gemmingen war vom Reformator Martin Luther bereits auf dem Reichstag zu Worms so beeindruckt, dass er trotz der Schwierigkeiten in seiner Gemeinde Luthers Lehren umsetzte. Dazu beförderte er den Predikanten Bernhard Griebler zum Pfarrer. Bernhard Griebler hatte schon zuvor beeinflusst durch Luthers Thesen gepredigt, konnte aber aufgrund von Widerständen vom Domkapitel in Speyer nicht zum Pfarrer befördert werden. Dieses Mal ging Wolf von Gemmingen jedoch geschickter vor: Er gründete eine Lateinschule und setzte Griebler als deren Leiter ein, denn nach damaligen Gepflogenheiten musste der Leiter einer Lateinschule auch Pfarrer sein. So hatte Wolf von Gemmingen das Domkapitel in Speyer umgangen und den Weg dafür geebnet, dass Gemmingen evangelisch wurde. Seitdem ist die Gemeinde in Gemmingen durchgehend evangelisch.

Neben der Kirche steht das Gemeindehaus. Aus der Motivation heraus, die Schöpfung Gottes nach den eigenen Möglichkeiten zu bewahren, hat sich die Gemminger Gemeinde dem Umweltschutz verschrieben. Und so ist das Gemeindehaus nach energieeffizienten Maßstäben ausgestattet. Außerdem feiert die Gemeinde von Neujahr bis April die Gottesdienste im Gemeindehaus, so dass die Kirche nicht geheizt wird.

Das aktuelle Kirchengebäude wurde 1846/47 gebaut; die ersten zwei Stockwerke des Turms stammen allerdings noch von der vorherigen Kirche. Zuvor stand hier bereits eine Kirche, die im späten 15. Jahrhundert vom Ritter Pleikart von Gemmingen errichten wurde.

Der Innenraum

 Quelle: Thomas Rebel

Quelle: Thomas Rebel

Beim Betreten des Kirchenraumes fällt auf, dass es sich hier um eine schlichte Hallenkirche handelt. Normalerweise haben christliche Kirchen einen Vorraum, Seitenschiffe und einen abgesonderten Altarraum. Außerdem befindet sich in dieser Kirche der Altar im Süden – und nicht, wie sonst, im Osten. In der kirchlichen Tradition steht der Altar eigentlich immer im Osten, weil der Messias Jesus Christus aus Jerusalem erwartet wird. Die Gründe, weshalb die Gemminger Kirche nicht nach Süden ausgerichtet ist, sind uns leider nicht mehr bekannt.

Der Innenraum der Kirche ist schlicht ausgestattet und helles Licht strömt durch die neugotischen Fenster. Um möglichst viel Licht einzulassen, sind die Fenster sehr groß, weshalb auch die Empore und die Kanzel sehr weit nach oben gerückt worden.

Insgesamt bietet die Kirche Platz für 550 Personen, rund 7/12 der damaligen Bevölkerung. Links vom Altar findet sich die geschmückte „Baronenbank“, auf der die Familie von und zu Gemmingen im Gottesdienst ihren Platz einnahm. Auf der anderen Seite saß der Gemeinderat auf einer schlichteren Holzbank und verfolgte den Gottesdienst.

Die Feuerflammen im Fenster

Quelle: Klara Herdeanu
Beim Blick von der Mitte der Kirche auf den Altar fallen sogleich die hochstehende Kanzel und das große Fenster über ihr auf. Die restlichen Fenster in der Kirche sind sehr schlicht gehalten: Transparente Glasscheiben mit zentrierten kleinen Wappen, die von Widmungen der Stifter begleitet werden.

Kurz vor Kriegsende schossen deutsche Truppen Granaten nach Gemmingen, die u.a. die Fenster der Kirche zerplatzen ließen. Wenn Sie wieder aus der Kirche hinausgehen werden Sie die Spuren des Granateneinschlags an der Kirchenmauer, die dem Gemeindehaus zugewandt ist, noch erkennen können. Die Gemeinde entschied sich, diese Spuren in Gedenken an die Opfer des Krieges und zur Mahnung für zukünftige Generationen zu erhalten.

Doch zurück zu dem zentralen Kirchenfenster: Verschiedene Blautöne werden unterbrochen durch zwölf stilisierte, orangerote Flammen, die sich dem Himmel entgegenstrecken. Sobald die Sonne durch das Fenster scheint, leuchten die Flammen auf und beginnen im Wolkenspiel zu flackern. Diese 12 Flammenzungen symbolisieren den Heiligen Geist, der auf die Häupter der zwölf Apostel nieder fährt.

Das Neue Testament erzählt in der Apostelgeschichte von diesem Pfingstwunder: „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“ (Apostelgeschichte 2,1-4): Die Geburtsstunde der Kirche.

Die symbolischen Flammenzungen des Pfingstwunders leuchten nicht umsonst direkt über der Kanzel: Wie auch die 12 Apostel soll der Pfarrer oder die Pfarrerin beim Predigen und Auslegen der Bibel vom Heiligen Geist unterstützt werden, sodass die Predigt jeden Zuhörer anspricht und erreicht.

Der Teppich unter der Kanzel

Quelle: Klara Herdeanu
Das Gegengewicht zum Fenster mit Feuerflammen bilden unterhalb der Kanzel zwei Teppiche. 1990 knüpfte ein Gemeindemitglied diese zwei Teppiche nach dem Vorbild von Albrecht Dürer.

Auf dem linken Teppich ist der Lieblingsjünger Jesu abgebildet, der ein Buch in der Hand hält. Ihm zu Seite steht Petrus mit einem Schlüssel in der Hand. Der Apostel hieß eigentlich Simon. Als Jesus im den Auftrag gab, seine Gemeinde aufzubauen, nannte er ihn „Fels der Gemeinde“. In der griechischen Übersetzung des Neuen Testaments wurde von petros, dem griechischen Wort für Fels, der Name Petrus abgeleitet.

Der Evangelist Matthäus beschreibt diese Szene folgendermaßen: " Und ich sage dir auch: “Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein". (Matthäus 16, Verse 18-19)

Der rechte Teppich zeigt den Apostel Paulus mit einem Schwert als Hinweis auf seinen Märtyrertod in Rom. Paulus hieß eigentlich Saulus und verfolgte die ersten Christen, die er für eine gefährliche jüdische Sekte hielt, die es einzudämmen galt. Die Apostelgeschichte erzählt, wie Saulus bei der Steinigung von Stephanos, dem ersten christlichen Märtyrer anwesend war. Kurz danach erfährt Saulus ein einschneidendes Erlebnis, was ihn umkehren lässt. Saulus selbst schildert dieses Erlebnis in der Apostelgeschichte: „Es geschah aber, da ich hinzog und nahe Damaskus kam, um den Mittag, umleuchtete mich schnell ein großes Licht vom Himmel. Und ich fiel zum Erdboden und hörte eine Stimme, die sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Ich antwortete aber: HERR, wer bist du? Und er sprach zu mir: Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst. Die aber mit mir waren, sahen das Licht und erschraken; die Stimme aber des, der mit mir redete, hörten sie nicht. Ich sprach aber: HERR, was soll ich tun? Der HERR aber sprach zu mir: Stehe auf und gehe gen Damaskus; da wird man dir sagen von allem, was dir zu tun verordnet ist. Als ich aber von der Klarheit dieses Lichtes nicht sehen konnte, ward ich bei der Hand geleitet von denen, die mit mir waren, und kam gen Damaskus.“ (Apostelgeschichte 22, 6-11)

Neben Paulus steht der erste Evangelist Markus. Markus versinnbildlicht die Bibelbezogenheit der protestantischen Kirche – gleichzeitig zeigt die gemeinsame Darstellung von Paulus und Markus auch, dass evangelisch-protestantische Gemeinden in der Bibel und der Urchristenheit wurzeln. Sie beziehen sich ganz auf Jesus Christus, wie er in den vier Evangelien beschrieben ist.

Dabei orientieren sie sich an Luthers sola-Prinzipien:

  1. Solus Christus: Allein Jesus Christus und nicht irgendwelche Heilige vermittelt die Beziehung zu Gott
  2. Sola Scriptura:  Allein die Schrift – die Scriptura – und nicht Konzilien und Tradition sagt uns etwas über Jesus und Gott
  3. Sola Fide: Allein im Glauben werden wir von Gott angenommen und gerechtfertigt – und eben nicht aufgrund von vermeintlich guten Werken
  4. Sola Gratia: Allein aus Gnade nimmt Gott uns an – und nicht aufgrund von Verdiensten, Ablassbriefen, Geldbeutel oder sonst etwas.

Eine Besonderheit: Altarkreuz in Ecknische

Quelle: Klara Herdeanu
Im Gottesdienst repräsentieren das Kruzifix auf dem Altar und die aufgeschlagene Bibel die Anwesenheit Gottes. Jetzt, nämlich außerhalb des Gottesdienstes, steht das Kruzifix geschützt in einer Nische rechts vom Altarraum. Dieses aus Kirschenholz geschnitzte Kruzifix ist wahrscheinlich um 1440/60 entstanden. Es ist der einzige Gegenstand der ehemals katholisch, mittelalterlichen Kircheneinrichtung. Altarbilder, Kelche, Kerzenleuchter, Heiligenfiguren findet sich heute in der katholischen Kirche im Nachbarort Schwaigern.

Der kleine Christuskorpus ist detailliert gestaltet – der unbekannte Künstler hat selbst die Adern aufgeschlitzt, aus denen Blut quillt. Ganz tief hinein ins Leid, in Folterqualen, sogar in diese grausame Hinrichtungsart und langsames Sterben hat Gott sich begeben, so dass unser Leid Christus nicht fremd ist. Aber das Leid ist überwunden und entmachtet, weil Gott den toten Jesus auferweckt hat zu neuartigem Leben – darum ist ab etwa 500 nach Christus das Kreuz das häufigste Zeichen im Christentum.

Die Auferstehung Jesu Christi, das sogenannte Osterwunder, ist Dreh- und Angelpunkt des christlichen Glaubens. Die Auferstehung Jesu konnte aber nur nach seinem Tod stattfinden und so gehören Leid und Hoffnung eng zusammen. Das Kreuz erinnert an die Erlösung, die Jesus durch seinen Tod für die Menschen ermöglicht hat. Gleichzeitig bedeutet der Leidenstod am Kreuze, dass sich Gott auch im Leiden solidarisch zum Menschen steht und der Tod nicht das Ende ist.

Der evangelische Theologe Friedrich von Bodelschwingh hat dieses Zusammenspiel von Jesu Kreuzestod und Auferstehung zu Zeiten äußerer Bedrängnis in seinem Karfreitagslied von 1938 besonders eindrucksvoll gefasst:

„Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah,
das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.

Nun in heilgem Stilleschweigen
stehen wir auf Golgatha.
Tief und tiefer wir uns neigen
vor dem Wunder, das geschah,
als der Freie ward zum Knechte
und der Größte ganz gering,
als für Sünder der Gerechte
in des Todes Rachen ging.

Doch ob tausend Todesnächte
liegen über Golgatha,
ob der Hölle Lügenmächte
triumphieren fern und nah,
dennoch dringt als Überwinder
Christus durch des Sterbens Tor;
und die sonst des Todes Kinder,
führt zum Leben er empor.

Schweigen müssen nun die Feinde
vor dem Sieg von Golgatha.
Die begnadigte Gemeinde
sagt zu Christi Wegen: Ja!
Ja, wir danken deinen Schmerzen;
ja, wir preisen deine Treu;
ja, wir dienen dir von Herzen;
ja, du machst einst alles neu.“

Weinstock und Reben

Quelle: Klara Herdeanu
Kirche und Glauben sind nicht nur etwas für die Geschichtsbücher, sondern wollen mit Leben gefüllt werden. Die seit 1521 durchgehend evangelische Kirchengemeinde in Gemmingen hat sich deshalb an einem Wort Jesu orientiert, um auch heute ein Ort des lebendigen Glaubens zu sein.

Jesus Christus spricht im Johannesevangelium: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15, Vers 5)

Seit 2013 steht an der rechten Kirchenmauer ein Weinstock. Jeder Täufling erhält ein hellgrünes Blatt mit seinem Namen, das an die Weinrebe gehängt wird. Für jeden Konfirmanden werden dunkelgrüne Blätter und für jedes Brautpaar Blüten mit ihren Namen an die Weinrebe gehängt. Die Verstorbenen schließlich erhalten Trauben mit ihren Namen, die zu ihrem Gedenken an die Äste geheftet werden.

Die Weinrebe mit ihren Blättern, Blüten und Trauben ist somit das Bild einer lebendigen Gemeinde und Gemeinschaft, die in Jesus Christus verwurzelt ist.

Empore: Abgetretene Stufen

Quelle: Klara Herdeanu
Die alten Turmfundamente beherbergen die Stufen, die den Besucher hinauf auf die Empore führen. Die durch viele Füße im Laufe der Jahrhunderte abgetretenen Stufen versinnbildlichen, dass der einzelne Mensch stets Mitglied einer Gemeinschaft ist und bleibt. Und diese Gemeinschaft verfügt über eine Geschichte, die somit auch der einzelne Mensch teilt. So kann auch die Bibel verstanden werden als eine Bibliothek an Büchern, in der glaubende Menschen ihre Erfahrungen und Geschichte mit Gott gesammelt haben. Diese Menschen haben in Gemeinschaften gelebt, die sie entscheidend mitgeprägt haben.

Dort, wo Menschen leben, lieben, leiden und sterben, sind Geschichten verborgen. Und unsere eigene Geschichte ist in diesen Geschichten verankert. Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen ruhen, wie dies der mittelalterliche Theologe Bernhard von Chartres prägnant zusammenfasst.

Abschied aus der Kirche und Torspruch

Quelle: Klara Herdeanu
Den Abschied aus der Kirche begleitet ein im 19. Jahrhundert in goldenen Lettern eingelassenen Spruch über dem Haupttor: „Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich hineingehe und dem HERRN danke!“ (Psalm 119, Vers 18).

Dieser Psalmvers verdeutlicht das Hinein- und Hinausgehen aus der Kirche mit der Gerechtigkeit Gottes in Verbindung stehen. Wer die Kirche betritt, tut dies unter dem Wort Gottes. Und wer die Kirche verlässt, verlässt sie mit dem Auftrag, Gottes Gerechtigkeit in der Welt zu verwirklichen.

Der Torspruch kennzeichnet das Gebäude somit eindeutig in seiner Funktion als Gotteshaus und der Kirchenbesucher wird in diesem Zusammenhang unter den Segen Gottes gestellt.

 

www.de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_(Gemmingen)
 
 
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Quelle: ekd_kirchen-app.de

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