50% CO2 REDUKTION UND SCHÖNES AUS FAIREM HANDEL

Kürnbach-Bauerbach

 
Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)
 

50% CO2 Reduktion und Schönes aus Fairem Handel

Die Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach startete bereits 2006 unter den ersten Kirchengemeinden mit dem Grünen Gockel. Schnell
war klar, dass wir - das 10-köpfige Umweltteam - mehr wollten als "nur CO2 einsparen". CO2 einsparen war das Pflichtprogramm und durch Pfarrhaussanierung, Umstellung auf einen Ökostromanbieter (KVS/ Stromheizung im Gemeindehaus) und die Beteiligung an der örtlichen Bürgersolaranlage "schnell erledigt" - nur so richtig nach außen sichtbar, war das nicht. Schönes aus Fairem Handel begann mit der traditionellen "Fair Kaffee" Verkaufsaktion im Rahmen des traditionellen Ku?rnbacher Eintopfessen zu Gunsten von Brot für die Welt am 1. Advent. Daraus geworden ist eine aktive Gruppe von Menschen in unserer Gemeinde, die mit dem Verkauf von Kunsthandwerk aus fairem Handel mittlerweile einen Jahresumsatz von 10.000 € erzielt.

 

Motivation und Ziel

  • Grüner Gockel sollte mehr sein als nur Energiesparen
  • Menschen erreichen und Menschen helfen
 

Kaleidoskop
Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)

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Plakat Kürnbach
 
 

Effekte

Neue MitarbeiterInnen meldeten sich von sich aus. Der örtliche Einzelhandel hat Lebensmittel aus Fairem Handel dauerhaft ins Sortiment aufgenommen. Mit dem von der örtlichen Grundschule gefu?hrten Schullädle, das fair gehandelte Lebensmittel (Kaffee, Tee und vor allem Schokoriegel) anbietet und dabei durch die Grundschüler weitestgehend selbst geführt wird, wurde eine Einkaufsgemeinschaft gebildet, was für beide Seite zu besseren Einkaufskonditionen führt.
 
Neben der Unterstützung der Hersteller, wird zusätzlich ein Gewinn in Höhe von 2000-3000 EUR p.a. erwirtschaftet. der sozialen Projekten zufließt. Der private Bereich wird als Verbraucher angesprochen und auf das Fair-Handelsangebot aufmerksam gemacht.
 

Galerie

Quelle: BUE - Büro für Umwelt und Energie

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Das Erfolgskonzept

  • Schönes - Kunsthandwerkliches - aus fairem Handel
  • Ständig wechselndes Sortiment von unterschiedlichen Anbietern
    (nur Kommissionsware, keine Lagerware)
  • 2 Verkaufsphasen von 4-10 Wochen vor Ostern und vor Weihnachten
  • Verkaufsaktionen im Rahmen von gemeindlichen Veranstaltung am Ort und in den Nachbargemeinden der Region
  • Auslage im Ladengeschäft in Kooperation mit dem örtlichen Einzelhandel
  • Der erwirtschaftete Gewinn von 25-30% geht als Spenden an soziale
  • Einrichtungen in der Region, z.B. Tafelladen, bzw. an Brot fu?r die Welt.
  • Was sich unerwarteterweise daraus noch ergab: Neue Mitarbeiter für die Mitarbeit im Verkaufsteam meldeten sich von selbst und verstärken nun unser Umweltteam.
  • Angeregt durch den regen Zuspruch, den das Fair Angebot im örtlichen Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäft fand, wurden dort GEPALebensmittel dauerhaft als fester Bestandteil ins Sortiment aufgenommen.

Tipps für Nachahmer

  • Ausschließlich Kommissionsware! Keine Ladenhüter kaufen und wie Sauerbier 5 Jahre lang anbieten
  • Schwerpunkt auf Non-Food
  • Zusammenarbeit mit Einzelhandel
  • Zusammenarbeit in der Region suchen

Kontakt

Kirchengemeinde Kürnbach

Matthias Feßenbecker
m[dot]fehsenbecker[at]t-online[dot]de
 
 
 
 
CO2-Ticker

Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)

 Eingespart: -29%

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