Foren am Nachmittag

Sie haben am Nachmittag die Wahl zwischen 1 Podium und 10 Foren, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Ihre Wahl geben Sie bitte bei der Anmeldung mit an.

 

F 13 - „Ohne Moos nix los!“

Ehrenamt / Nebenamt / Minijob
 
Quelle: ekiba
Die Aufgabenstellungen gelingender Gemeindearbeit sind vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Längst nicht alle Gruppen und Kreise können hauptamtlich geleitet werden. Kirchenmusik und Diakonie haben gute Erfahrung mit qualifizierten Ehrenamtlichen (in Besuchsdienst und Nachbarschaftshilfe) und Nebenamtlichen (als Chorleiter, Posaunenchorleiter oder Organist). In welchen Situationen sind Investitionen in neue Aufgaben – auch bei sinkenden Einnahmen – sinnvoll? Welche Regeln müssen dabei beachtet werden?

Der Workshop soll verdeutlichen, wo eine Investition in gut ausgebildete ehrenamtlich und nebenamtlich Mitarbeitende sich lohnt. Er soll Wege aufzeigen, wie die dazu notwendigen Ausgaben kompensiert und eventuell sogar in ein „Plus“ umgewandelt werden können. Und er soll helfen, die Grenze zwischen ehrenamtlicher und beruflicher Arbeit auch arbeitsmarktpolitisch zu reflektieren. Erfahrungsberichte, Präsentationen modellhafter Arbeitsformen und Materialien (z.B. Satzung Förderverein, Fundraising-Broschüre, Projekt-Management) und das Gespräch mit Fachleuten geben einen Eindruck, was in der eigenen Gemeinde wie umgesetzt werden kann.

Moderation:
Kord Michaelis, Landeskantor Pforzheim

Mitwirkende:
Claudia Grosser, Stabsstelle bürgerschaftliches Engagement, Diakonisches Werk Baden Karlsruhe
Elisabeth Peitzmeier, Flötistin Ensemble Picobello, Bretten
Dr. Thomas Schalla, Landesjugendpfarrer, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Dr. Thorsten Sternberg, Fachberater Sponsoring, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Stefan Werner, Referent Gemeindefinanzen, Liegenschaften und Bauen, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

F 14 - Sehversuche mit der Milieubrille

Gemeinde leiten mit den Sinus-Milieus

Quelle: ekiba
Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensweise ähneln: grundlegende Werteeinstellungen verbinden Menschen ebenso wie Alltagseinstellungen zu Arbeit, Familie, Freizeit, Geld, Gesundheit und Glaube und ästhetische Vorlieben. Blicken Sie aus der Milieuperspektive auf die Mitglieder Ihrer Gemeinde, gewinnen Sie verblüffende Erkenntnisse: Sie verstehen, warum gut geplante Veranstaltungen viele Gemeindeglieder trotzdem nicht erreichen und warum Sie häufig nur drei von zehn Milieus ansprechen. Mit den Sinus-Milieus erhalten Sie ein Instrument, das Ihnen neue Informationen für künftige Planungen und Entscheidungen anbietet.

Moderation:
Uwe Roßwag-Hofmann, Theologischer Leiter Hohenwart Forum, Bereichsleiter Grundsatzplanung, Organisationsentwicklung, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Mitwirkende:
Dr. Marc Calmbach, Leiter Sozialforschung Sinus-Institut, Berlin
Karen Hinrichs, Referentin Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit, Evangelischer Oberkircherat Karlsruhe

F 15 - Ich bin anders – du auch!

Wie ertragen wir einander in unserer Unterschiedlichkeit?
Quelle: ekiba
Wie viel Fremdheit darf sein unter einem Kirchendach? An den Unterschieden und am Fremdsein wollen wir arbeiten in diesem Forum, in dem Methoden aus der Supervision eingesetzt werden. Vielleicht nehmen Sie daraus ein wenig Neugier gerade auf solche Menschen mit, die Sie bisher für „schwierig“ gehalten haben.


Moderation:
Detlef Spitzbart, Klinikseelsorger und Supervisor, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
N.N.

F 16 - Gott im Alltag entdecken

Übungen zur Wahrnehmung des eigenen geistlichen Erlebens
Quelle: ekiba
Im eigenen Alltagserleben mit seinen Höhen und Tiefen Gottes Wirken zu entdecken ist spannend, aber nicht selbstverständlich. Außer Gott, der am Wirken ist, braucht es dafür auch einen Menschen, der aufmerksam wahrnimmt, was geschieht.

In diesem Forum lernen Sie geistliche Übungen kennen, mit denen Sie Ihre Aufmerksamkeit für Ihr seelisches und geistliches Erleben schärfen können. Ziel ist es, das, was wir über Gott „denken“, mit unseren Sinnen zu entdecken, dabei neu staunen zu lernen und Glaubensmut zu bekommen. Impulse, Gebets- und Reflektionsformen regen dazu an.

Moderation:
Angelika Schmidt, Mitglied Evangelische Communität Koinonia, Heidelberg

Mitwirkende:
Wolfgang Max, Leiter Fachstelle Geistliches Leben, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Susanne Schneider-Riede, Gemeindepfarrerin, Wiesloch
Weitere Mitglieder der evangelischen Kommunitäten Beuggen und Koinonia

F 17 - Gern und überzeugend vom Glauben sprechen

Sprechen vom christlichen Glauben ist möglich, wenn wir dazu befähigt werden und unsere Grenzen kennen
Quelle: ekiba
Was müsste ein Kommunikationstraining leisten für Kirchenälteste und Besuchsdienstmitarbeitende, für Alltagsgespräche und den interreligiösen Dialog, um der Sprachlosigkeit beim Glauben abzuhelfen? Impulse gibt Pfarrer Paul-Ulrich Lenz, ehemaliger Mitarbeiter für die Sprachschule des Glaubens in der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau.

Alle Teilnehmenden können sich einbringen bei Übungen, die sensibilisieren für den Dialog, das Wahrnehmen und Initiieren von Situationen, in denen Glaube zum Alltagsgespräch wird. Reflexionsphasen in Kleingruppen fördern verantwortliches, zeitgemäßes und persönliches Sprechen vom christlichen Glauben und ermutigen dazu.

Moderation:
Hans-Martin Steffe, Leiter Missionarische Dienste, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Mitwirkende:
Karl-Wilhelm Frommeyer, Vorsitzender Beirat Missionarische Dienste Evangelische Landeskirche in Baden
Christine Heimburger, Religionslehrerin am Gymnasium, Weinheim
Paul-Ulrich Lenz, Studienleiter Zentrum für Verkündigung, Evangelische Kirche Hessen und Nassau
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Projektleiterin Stufen des Lebens, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Renate Thost-Stetzler, Landessynode, Pforzheim

F 18 - Und wo bleiben die Männer?

Vier Männertypen stehen Rede und Antwort
Quelle: ekiba
Wo finden sich derzeit Männer in unseren Kirchen und Gottesdiensten und vor allem: Wie lassen sie sich für die aktive Mitarbeit gewinnen? Diese Fragen beschäftigen Verantwortliche in den Gemeinden und Bezirken. Mit Hilfe eines 4-Männer-Theaters stellen sich vier Männertypen vor und geben Einblicke in ihr Leben, ihre Vorstellungen und ihre religiöse Haltungen. Grundlage ist dabei die aktuelle Studie „Männer in Bewegung“, die zehn Jahre der Männerentwicklung in den Blick genommen hat. Dieses Forum bietet sicherlich einige neue Erkenntnisse und daneben gute Unterhaltung.


Moderation:
Sabine Kast-Streib, Leiterin Seelsorge in besonderen Arbeitsfeldern, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Mitwirkende:
Peter Bauer, Gemeindediakon Missionarische Dienste, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Joachim Faber, Leiter Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe
Gerd Humbert, Referent Männerarbeit Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Evangelische Kirche der Pfalz
Wolfgang Schmidt, Leiter Evangelische Erwachsenenbildung Freiburg

F 19 - Wer hat denn hier den Hut auf?

Gelungene Zusammenarbeit von Haupt – und Ehrenamtlichen in der Leitung
Quelle: ekiba
Wie würden Sie die Rolle des Pfarrers/der Pfarrerin in der Gemeinde beschreiben: Häuptling, Medizinmann oder Geschäftsführerin? Kapitän, Steuermann oder Moderatorin? Wie ist das im Gruppenamt? Und welche Rolle hat dann der Ältestenkreis: Aufsichtsrat oder Mitarbeiterteam? Manches ist in unserer Grundordnung vorgeben, vieles aber offen gelassen. Das Forum informiert über die theologischen und rechtlichen Hintergründe und zeigt praxisnah, wie eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit in der Gemeindeleitung vereinbart und gelebt werden kann.


Moderation:
Ralph Hartmann, Geschäftsführer Gemeindeberatung, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Mitwirkende:
Almut Lansche, Vorsitzende Kirchengemeinderat Hockenheim
Axel Wermke, Vizepräsident der Landessynode, Bretten
Hans-Joachim Zobel, Dekan Breisgau-Hochschwarzwald, Müllheim

F 20 - Was Hans in der Zeitung sucht, schaut Hänschen im Internet nach

Internet nach Milieusensible Öffentlichkeitsarbeit für die Gemeinde
Quelle: ekiba
Ihre Gemeinde hat viel zu bieten: einen prima Kindergarten, schöne Konzerte. Ihre Gemeinde hat Sorgen: Das Kirchendach muss neu gedeckt werden, die Orgel pfeift aus dem letzten Loch. Davon steht nichts in der Zeitung? Bestimmte Milieus erreichen Sie damit gar nicht mehr. Der Workshop zeigt ganz praktisch, wie mit milieusensiblen Instrumenten moderne Presse- und Öffentlichkeitsarbeit heute gelingt. Sie erfahren, wie man ein Konzept für eine milieuorientierte Öffentlichkeitsarbeit erstellt und die ersten Schritte konkret angeht.


Moderation:
Marc Witzenbacher, Pressesprecher Evangelische Landeskirche in Baden, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Mitwirkende:
Uwe Gepp, Chef vom Dienst Zentrum für Kommunikation, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Judith Knöbel-Methner, Redakteurin „ekiba intern“, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Ulli Naefken, Filmproduzent und Medienfachmann für Web 2.0, Weinheim
Oliver Weidermann, Internetredakteur www.ekiba.de, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Quelle: ekiba
Wie kann das gehen: Sich des Auftrags vergewissern, analysieren, was ist, Ziele definieren, andere auf dem Weg mitnehmen? Durch den Vortrag von Prof. Dr. Michael Herbst und Praxisberichte aus Gemeinden, die ein klares Profil haben, bekommen Sie Ideen und Anregungen, wie eine Gemeinde solch einen Prozess beginnen kann.

Geeignet für Menschen aus Gemeinden, die auf der Suche nach einem Profil sind oder ihre Motive und Ziele klären wollen.

Moderation:
Jörg Seiter, Gemeindepfarrer, Blankenloch
Matthias Uhlig, Bereichsleiter Perspektiventwicklung, Glaubenskurse, Bibelwoche, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

Mitwirkende:
Dr. Michael Herbst, Professor für Praktische Theologie, Greifswald
Mitarbeitende aus badischen Kirchengemeinden

F22 - Workshop Gebetsorte

Quelle: ekiba
Ein Raum des Kongresszentrums ist dazu vorbereitet, um aus ihm einen Gebetsort zu machen. Was gehört unbedingt dazu? Wie entsteht eine Atmosphäre, die dazu hilft, still zu werden, Gottes Wort zu hören und zu verstehen, in Gebet und Lied darauf angemessen zu antworten?
In zwei Workshops besteht Gelegenheit, in einer Gruppe von jeweils zwölf Teilnehmenden einen solchen Gebetsort zu gestalten und auch zu erproben. Einrichtungsgegenstände wie Altar, Ambo, Kerzen, Kreuz, Stühle aber auch Bilder, Skulpturen, Tücher, Klänge, Düfte stehen zur Verfügung. Sie können kreativ eingebracht werden.
Wer immer schon einen Kirchenraum gestalten wollte und sich mit dem Gedanken trägt, in der Heimatkirche die eine oder andere Veränderung vorzunehmen, kann die eigene ästhetische Kompetenz weiterentwickeln. Auch wer in seiner Wohnung einen Ort des Gebets gestalten möchte, findet hier Anregungen.

Dabei begleiten Sie:
Wiebke Dornauer, Pfarrerin und Kirchenpädagogin Karlsruhe
Dr. Ursula Merkel, Kunsthistorikerin und Kirchenpädagogin Karlsruhe
Prof. Dr. Hartmut Rupp, Direktor des RPI Karlsruhe
Jürgen Schlechtendahl, Architekt, landeskirchliches Bauamt Karlsruhe
Reinhard Störzner, Stadt- und Kirchenführer Heidelberg