
Die Prinzipalien aus 700 Jahre altem massivem Eichenholz nehmen mit ihren Rissen Bezug auf manche Lebenslinien der Besucher*innen der Kapelle. Auch die beiden Kirchenfenster, die den geöffneten Altarraum künstlerisch aufwerten, korrespondieren thematisch mit der Arbeit der Kapellengemeinde.
Die Kapellengemeinde ist eine Personalgemeinde. Sie besitzt eine zentrale Stellung als Diakoniekirche für die Stadt Heidelberg. Angebote als Internationale Gemeinde und Manna: Cafe, Quatschen, Kurse ergänzen das vielfältige Profil der Gemeinde. Bei der Renovierung der Kapelle in der Plöck sollte der vielfältigen Gemeinde auch baulich ein Zentrum gegeben werden. Das Umbaukonzept sah vor, die vorderen Emporenbereiche zu kürzen und den Altarbereich zu vergrößern. Der einstmals stark auf die Kanzel ausgerichete Kirchenraum erhielt durch die ebenerdig aufgestellten Prinzipalien eine neue Mitte auf Gemeindeebene.
"Ästhetische Rückführung auf archaische Grundstrukturen. Das lebendige Material Holz wird grob im nassen Zustand bearbeitet. Alle Teile der Installation werden sich durch kleine und größere Trocknungsrisse verändern. Die Installation vervollständigt selber den ästhetischen/ künstlerischen Prozess. Die Gemeinde kann visuell daran teilhaben. Der schon fast „klösterlich“ anmutende Ausdruck der Installation soll zeigen, losgelöst aller religiösen Dogmen, die Basis dessen, was Glauben, was Religiosität ausmacht: Gebet, Meditation, Mitgefühl, Gemeinschaft." (Der Künstler Werner Schlegel)
Bemerkenswert sind auch weitere Kunstwerke in der Kapelle. Der Künstler Johannes Schreiter hat auch die Paramente für die Kirche entworfen. Ein Totentanz im Kirchenschiff setzt sich mit der Vergänglichkeit auseinander.
"Ästhetische Rückführung auf archaische Grundstrukturen. Das lebendige Material Holz wird grob im nassen Zustand bearbeitet. Alle Teile der Installation werden sich durch kleine und größere Trocknungsrisse verändern. Die Installation vervollständigt selber den ästhetischen/ künstlerischen Prozess. Die Gemeinde kann visuell daran teilhaben. Der schon fast „klösterlich“ anmutende Ausdruck der Installation soll zeigen, losgelöst aller religiösen Dogmen, die Basis dessen, was Glauben, was Religiosität ausmacht: Gebet, Meditation, Mitgefühl, Gemeinschaft." (Der Künstler Werner Schlegel)
Bemerkenswert sind auch weitere Kunstwerke in der Kapelle. Der Künstler Johannes Schreiter hat auch die Paramente für die Kirche entworfen. Ein Totentanz im Kirchenschiff setzt sich mit der Vergänglichkeit auseinander.
Daten und Fakten
Fertigstellung 2011
Künstler Altar: Schlegel, Salzkotten-Niederntudorf
Künstler Chorfenster und Paramente: Schreiter, Langen
Künstler Totentanz: Apfel, Leimen
Architekturbüro: SSV Architekten, Heidelberg
Fotografie: SSV Architekten, Heidelberg
Bauherrin: Evangelische Stadtmission Heidelberg e.V.
Künstler Chorfenster und Paramente: Schreiter, Langen
Künstler Totentanz: Apfel, Leimen
Architekturbüro: SSV Architekten, Heidelberg
Fotografie: SSV Architekten, Heidelberg
Bauherrin: Evangelische Stadtmission Heidelberg e.V.