Unterstützung für Kirchengemeinden, Kooperationsräume (Haupt- und Ehrenamtliche), in komplexen Veränderungsprozessen Klarheit zu gewinnen, Zusammenarbeit zu gestalten und tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Sorgende Gemeinschaften – Kirche im Wandel gestalten
Sorgende Gemeinschaften begleitet Kirchengemeinden, Kooperationsräume sowie Haupt- und Ehrenamtliche im Transformationsprozess der Evangelischen Landeskirche in Baden. Das Programm verbindet Seelsorge, Beratung, Sozialraumentwicklung und die Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie.
Wo wir stehen
Unsere Kirche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: weniger Ressourcen, neue Strukturen, veränderte Erwartungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Orientierung, Begleitung und Zusammenhalt – gesellschaftlich wie persönlich. Transformation gelingt nicht allein durch Strukturentscheidungen. Sie braucht echte Beziehung, direkte Beteiligung und professionelle Begleitung.
Ingrid Knöll-Herde
Abteilung Seelsorge | Bereichsleitung Sorgende Gemeinschaften und Seelsorge im Alter
Die Linie der Evangelischen Landeskirche in Baden
Die Evangelische Landeskirche in Baden versteht sich als seelsorglich für alle in einer demokratischen Gesellschaft. Sie übernimmt Verantwortung für Sozialraum, Gemeinwesen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie fördert ein gelingendes Miteinander in der Entwicklung von Dritten Orten und Verständigungsorten.
Die großen Transformationsprozesse der Landeskirche zielen auf eine Kirche,
- die sich öffnet,
- die kooperiert,
- die Menschen beteiligt,
- die nah bei den Menschen bleibt.
Unser Beitrag zur kirchlichen Transformation
Sorgende Gemeinschaften bündeln zentrale Zukunftsthemen der Evangelischen Landeskirche in Baden:
- Kirchliche Identität im Wandel,
- Seelsorge in Veränderungsprozessen,
- enge Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie,
- ehrenamtliches Engagement,
- Fokus auf gesellschaftliche Verantwortung.
Wir begleiten kirchliche Transformation konkret in den Kooperationsräumen unserer Landeskirche.
Wobei wir unterstützen
- Prozessbegleitung in Kooperationsräumen und Kirchengemeinden
- Entwicklung eines kirchlichen Profils im Sozialraum
- Moderation von Veränderungsprozessen
- Konfliktklärung in Umbruchsituationen
- Konzeptentwicklung für neue Formen kirchlicher Präsenz
- Fragen der Nutzung, Öffnung oder Weiterentwicklung kirchlicher Gebäude
Verbindung der Transformationsprozesse
Das Programm Sorgende Gemeinschaften wirkt als verbindende Ebene der drei großen Transformationsprozesse:
- EKIBA2032 in den Kirchengemeinden
- EOK2032 in der kirchlichen zentralen Verwaltung
- VSA2032 in der Verwaltung kirchlicher Einrichtungen
Fundiert, erprobt, vernetzt
Mit Sorgende Gemeinschaften sind wir fachlich fundiert unterwegs und kontinuierlich wissenschaftlich begleitet.
Angebunden an Forschung und Lehre (u. a. Universität Heidelberg) wurde die Arbeit zudem extern evaluiert. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung ein, auch im Austausch auf EKD-Ebene.
Wir verknüpfen kirchliche Praxis, Verwaltung und wissenschaftliche Forschung - beratend und klärend.
So werden strategische Entscheidungen anschlussfähig für die Praxis. Und Erfahrungen aus der Praxis wirksam für die Strategie.
Seelsorge, Beratung und Diakonie
Kirchliche Transformation betrifft uns Menschen direkt und persönlich. Abschied, Unsicherheit, Konflikte und Neuorientierung gehören dazu.
Sorgende Gemeinschaften steht auch für eine diakonische Seelsorge, die Veränderungsprozesse nicht nur punktuell
begleitet, sondern strukturell mitdenkt – gemeinsam mit der Diakonie.
Beratung, Konfliktklärung und Konzeptentwicklung sichern dabei Kontinuität, bieten Orientierung und stärken Vertrauen.
Materialien und Hintergrund
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Unsere Veranstaltungen im Bereich Fort- und Weiterbildung der Abteilung Seelsorge
Praxis-Flyer "Sorgende Gemeinschaften" herunterladen.
Überblick über Beratung und Prozessbegleitung im aktuellen Programm
Handbuch „Begegnungscafé starten“ ansehen
Praktische Tipps aus dem Projekt „Sorgende Gemeinde werden“
Fachbuch zum Projekt entdecken: Miteinander – Füreinander (Annette Haussmann u.a.)
Mitwirkung der Projektgruppe „Sorgende Gemeinde werden“, Infos und Bezug über den Verlag
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Erkenntnisse aus „Sorgende Gemeinde werden“








