Im Fokus: Pfingsten - Bedeutung, Ursprung und der Geburtstag der Kirche
Nach Weihnachten und Ostern ist Pfingsten das dritte große Fest im Kirchenjahr. Es ist ein Fest der Hoffnung, der Gemeinschaft und der Kraft des Heiligen Geistes und wird als der „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet.
Glaube als Ressource und Hoffnung - Teil II
Im zweiten Teil ihres Beitrags „Glaube als Ressource und Hoffnung“ geht Annette Haußmann der Frage nach, wie Hoffnung entsteht und trägt. Sie zeigt, welche Rolle gemeinsames Hoffen und seelsorgliche Begleitung spielen – besonders in Krisen.
Glaube als Ressource und Hoffnung - Teil I
Wann wird Glaube für Menschen zur Ressource und Quelle von Hoffnung? Im ersten Teil ihres Beitrags zeigt Professorin Annette Haußmann den Zusammenhang von Glaube, Religion und Gesundheit und erläutert, warum Glaube sowohl tragen als auch herausfordern kann.
Im Fokus: Ostern – Bedeutung, Ursprung und Bräuche des wichtigsten christlichen Festes
Ostern ist das zentrale Fest des christlichen Glaubens. Christinnen und Christen feiern die Auferstehung von Jesus Christus. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung, dass das Leben stärker ist als der Tod, dass Licht die Dunkelheit durchbricht und neue Wege möglich werden.
Im Fokus: Die Karwoche - Bedeutung, Ursprung und zentrale Tage der Passionszeit
Als Karwoche wird die Woche vor Ostern bezeichnet. Sie führt Schritt für Schritt durch wichtige Stationen im Leben Jesu bis zu seinem Tod.
Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet mit dem Karsamstag. Am Ostersonntag feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu.
Ist halt da! - Zur "Angst" in der Passionsgeschichte
Gläubig und ängstlich – passt das zusammen? Angst gehört zum Leben, meint Thomas Weiß. In der Passionsgeschichte Jesu ist sogar sehr viel von Angst und Furcht die Rede ist. Warum er gerade dafür dankbar ist, beschreibt er in diesem Beitrag.
Nächstenliebe heute: Stimmen aus der ekiba
Nächstenliebe ist in fast allen Religionen und spirituellen Traditionen fest verankert. Im Christentum ist sie eines der wichtigsten Gebote: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” (Markus 12,31). So wird betont, dass die Liebe zu Gott eng mit der Liebe zu anderen Menschen verbunden ist. Wir haben Mitarbeitende in der ekiba gefragt, was Nächstenliebe für sie bedeutet, und wo und wie sie sie erleben.
Jahreswechsel – gut abschließen und neu anfangen
Der Jahreswechsel ist mehr als ein Datum im Kalender. Er bietet Zeit für Rückblick und Ausblick. Im Interview spricht Silke-Luca Obenauer darüber, welche Rituale helfen können, ein Jahr gut zu beschließen: von kleinen Leuchtmomenten bis zur Frage, was wir wirklich brauchen, um neu anzufangen.
Raum für Kinderfragen
Kinder sind neugierig und voller Fragen. Warum es gerade für die Kirche wichtig ist, Kindern eigene Räume des Glaubens zu eröffnen und wie Familien Glauben im Alltag leben können, beschreibt Lutz Wöhrle, der Landeskirchliche Beauftragte für Kindergottesdienst in Baden.
Fülle, Flucht und Verantwortung - Erntedank in Zeiten des Klimawandels
Bunt geschmückte Altäre, volle Körbe mit Obst und Gemüse werden am kommenden Sonntag in vielen unserer Kirchen zu finden sein. Doch wer kann an dieser Fülle überhaupt teilhaben? Diese Frage beschäftigt Sigrid Zweygart-Pérez. Sie ist Pfarrerin und seit 1. September auch Landeskirchliche Beauftragte für Flucht, Migration und Integration.
Im Gespräch erzählt sie von den Sorgen und Hoffnungen geflüchteter Menschen, von den Spuren des Klimawandels in unseren Lebensmitteln – und davon, warum jedes noch so kleine Handeln zählt.
Glauben in der Klimakrise
„Der Glaube kann helfen, zu entdecken wie es auch anders gehen könnte,“ sagt Prof. Dr. Katrin Bederna. Sie ist Professorin für Katholische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Einer ihrer Schwerpunkte ist die „Ökotheologie“, eine ökologische Theologie, die den christlichen Glauben im Kontext der ökologischen Situation neu reflektiert.
Lev Kollektiv: Ein Herzensraum für Gott
Gott in neuen Formen finden - dazu gibt es an vielen Orten Initiativen und Projekte. Eine besondere Gemeinde ist 2024 in Heidelberg entstanden: das Lev Kollektiv. Wir haben mit der Gründerin Damaris Hecker darüber gesprochen, was diese Gemeinde ausmacht.
Hoffnung – ein Weltverhältnis
Auszüge aus einem Gespräch von Martina Steinbrecher mit Jonas Grethlein
Wenn Glaube über Grenzen geht
Glaube ist vielfältig. Es gibt nicht nur eine Meinung und nicht nur einen Weg. Glaube soll dich in den Herausforderungen des Lebens stärken. Doch nicht alle Menschen erleben das so. Wo andere für dich entscheiden, wie du leben sollst und was du denken darfst, kann Glaube verunsichern, im schlimmsten Fall auch krank machen. Stefanie Fischer-Steinbach ist Klinikseelsorgerin. Immer wieder begegnet sie Menschen, die geistlichen Missbrauch erlebt haben. Davon erzählt sie im Interview.
Durchhalten! (… oder auch nicht)
Seit Aschermittwoch fasten wieder mehrere Millionen Menschen in Deutschland. Manchen geht es dabei in erster Linie darum, ihrem Körper etwas Gutes zu tun, indem sie ihm eine Pause von Alkohol oder Süßigkeiten gönnen. Die Beliebtheit christlicher Fastenaktionen zeigt, dass viele Menschen die Zeit vor Ostern auch aus ihrem christlichen Glauben heraus bewusst gestalten wollen. Aber was, wenn ich kurz davor bin, mein Fastenvorhaben abzubrechen? Antonia Rumpf hat sich damit intensiv auseinandergesetzt:
Allein aus Gnade: Wie uns die Rechtfertigungslehre heute begleitet
Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche von Wittenberg geheftet - so die Überlieferung - und gab damit den Anstoß zur Reformation. Der Theologe Luther wollte Reformen in seiner Kirche. Der damals von vielen Predigern ausgeübte Ablasshandel widersprach seiner Auffassung der biblischen Lehre. Ein Kernstück seiner Thesen war die sogenannte Rechtfertigungslehre. Mehr darüber, was damit gemeint ist, warum es darüber zum Streit zwischen den Konfessionen kam und was sie heute für uns bedeuten kann, in unserem Journalbeitrag.
Spirituelle Oase im Vergnügungspark - Kirche im Europa-Park
Kirche in einem Vergnügungspark, inmitten von Achterbahnen, Märchenfiguren, Shows, Attraktionen und Tausenden fröhlich lärmender Menschen? Für Andrea Ziegler und Thomas Schneeberger ist das kein Widerspruch, ganz im Gegenteil. Was sie als Seelsorgerin und Seelsorger im Europa-Park in Rust tun und wie ihr Arbeitstag aussieht, erfahren Sie in unserem Journalbeitrag.
DA-ZWISCHEN - die digitale christliche Community
Wie kann ich als Christin oder Christ meinen Glauben in den Alltag mitnehmen? Eine Möglichkeit ist die digitale christliche Community DA-ZWISCHEN. Ein motiviertes Team schickt ihre Gemeindeglieder Woche für Woche auf analoge Gottsuche – per Nachricht auf das Smartphone. Denn Gott ist zwischen den vielen kleinen und großen Dingen, die im Leben passieren, und die gilt es Tag für Tag neu zu entdecken.
Christliches Menschenbild – Was ist das?
„Rechtsextremes Gedankengut ist mit dem christlichen Menschenbild und christlichen Werten nicht vereinbar.“ So wird oft argumentiert, wenn es um die Frage geht: Können Christinnen und Christen Parteien wählen, die rechtsextreme Positionen vertreten? Was das christliche Menschenbild ausmacht und woraus es abgeleitet wird, erklärt der badische Theologe und Oberkirchenrat Matthias Kreplin im Interview.
Warum beten wir?
Die einen tun es immer abends, die anderen vor dem Mittagessen, manche wenn sie Angst haben oder sich nach der Erfüllung eines Herzenswunsches sehnen: Viele Menschen beten, selbst wenn sie sonst eigentlich mit Religion gar nicht so viel am Hut haben. Warum ist das so? Was genau ist Beten eigentlich, und wie funktioniert es? Susanne Schneider-Riede von der Fachstelle Geistliches Leben gibt Antworten.
„The same procedure as every year?"
Die einen feiern ausgelassen, genießen die große Party mit Riesen-Feuerwerk am besonderen Ort. Die anderen es mögen es besinnlich, lassen das zu Ende gehende Jahr für sich Revue passieren. Ob laut oder leise - Rituale und Bräuche gehören zum Jahreswechsel. Für Sie auch?
Und trotzdem – Was in Krisenzeiten helfen kann
Zerbrechlich – kaum ein anderer Begriff beschreibt das Gefühl, das viele Menschen derzeit haben, besser. Doch was kann helfen, Ungewissheit und Brüche auszuhalten? Wie kann der Glaube dabei helfen? Martina Bocher, Sibylle Rolf und Birgit Weber erzählen von ihren Gedanken und persönlichen Strategien.
Wer war Maria aus Magdala?
Sie gilt als eine der wichtigsten Frauen ihrer Zeit und im Leben Jesu: Maria aus Magdala, meist bekannt als Maria Magdalena. Wer war sie? Warum stellt die Evangelische Frauenarbeit sie 2023 in den Mittelpunkt? Eignet sie sich heute als Vorbild?
„Die Nacht ist still und lässt mich in Ruhe“ – Erfahrungen beim Wandern durch die Nacht
20 Kilometer wandern, durch die Nacht, ohne Licht. Was kommt da auf einen zu? Schafft man das überhaupt ohne Erfahrung? In Freiburg sind 30 Personen durch die kürzeste Nacht des Jahres gewandert. Daniel Meier war dabei und erzählt von ganz besonderen Stimmungen.
Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende — Ostern feiern
Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus. Es ist ein Fest des Lebens. Hoffnungsvoll wie der Frühling.
Ein Gebet zieht um die Welt
Es ist wieder soweit: Weltgebetstag. Seit 1927 wird am ersten Freitag im März dafür gebetet, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. 2023 haben Frauen aus Taiwan die Gebete und Texte verfasst. Auch in vielen badischen Gemeinden hat der Gottesdienst zum Weltgebetstag eine lange Tradition. Und es gibt neue Formen. Zum Beispiel in der Mannheimer Neckarstadt.
Humor in der Kirche?
Sie kennen das wahrscheinlich auch: Wenn es um die Fastnacht, den Karneval oder Fasching geht, scheiden sich die Geister. Da gibt es die überzeugten Närrinnen und Narren, die bis zum Aschermittwoch aus dem Schunkeln und Feiern gar nicht mehr herauskommen und die „Fastnachtsmuffel“, die dem närrischen Treiben kopfschüttelnd zusehen. Viele evangelische Christinnen und Christen halten nichts von den ausgelassenen Feiern, wie sie zum Beispiel im katholisch geprägten Rheinland üblich sind. Das mag daran liegen, dass der Reformator Martin Luther den Fasching seinerzeit sogar verboten hatte. Aber wie sieht es denn überhaupt aus, mit dem Humor in der evangelischen Kirche?
„Mit den Losungen beginne ich meinen Tag“
Zum Jahreswechsel liegen sie wieder in den Buchhandlungen aus: die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Viele Menschen lesen sie täglich. Auch bei mir vergeht kein Tag ohne Losungen.
Dem Volk aufs Maul geschaut
73 Tage waren nötig, um eine sprachliche Revolution in Gang zu bringen. Vor 500 Jahren übersetzte Martin Luther in dieser kurzen Zeit das Neue Testament ins Deutsche. Er ermöglichte damit vielen Menschen die Bibel zu lesen und zu verstehen, und schuf die Grundlage für eine einheitliche deutsche Sprache.
Dankbar
Wenn die Kirchen mit prächtigen Kürbissen, Broten, Obst und Gemüse geschmückt werden, dann wird Erntedank gefeiert. Auch wenn wir kaum selbst ernten und Lebensmittel in der Regel das ganze Jahr über verfügbar sind, ist es eines der beliebtesten Feste im Kirchenjahr.
Fang dir einen Regenbogen
Ich laufe in Karlsruhe über das Gelände der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und bin berührt von Gebet, Gesang und lächelnden Gesichtern. Dieser Glaubensort strahlt Hoffnung aus. Es ist eine Atmosphäre wie ich es oft an Heiligabend nach dem Weihnachtsgottesdienst erlebt habe. Man kennt sich nicht, aber man grüßt sich und verteilt Geschenke durch freundliche Gesten.
Kirche mit Schaufenster
Kirche statt Leere heißt es für zwei Monate in der Tauberbischofsheimer Innenstadt. Aus einem ehemaligen Sportgeschäft wurde eine Pop-Up-Kirche. Im Juni und Juli 2022 lässt sich durch die offene Tür und das Schaufenster beobachten, was Kirche und Diakonie so macht. Für Stadtpfarrerin Heike Kuhn ein gelungenes Experiment.
Hoffnung ist die wahre Stärke
Hoffnungsstur und glaubensheiter. Mit dieser Wortschöpfung am Ende ihrer Predigt am 1. Advent 2021 hat Heike Springhart etwas ausgelöst. Vielfach wurde sie seither zitiert, wenn es um die Frage nach der Zukunft der Kirche ging. Inzwischen ist Heike Springhart Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Baden. „Hoffnungsstur und glaubensheiter“ ist nun auch der Titel ihres Buches, das soeben erschienen ist. Es enthält neben zwei Predigten grundsätzliche Gedanken darüber, was Kirche stark macht. Als Diskussionsgrundlage bietet sich die Zusammenfassung in 15 Thesen an. Weitere Facetten der Hoffnung fächern Annette Kurschus, Evelyn Finger und Jürgen Moltmann in ihren Gastbeiträgen auf.
Frischer Wind
Ausflug, Kurzurlaub oder einfach nur faulenzen. „Auf jeden Fall raus aus den vier Wänden“, das antworten die meisten Menschen auf die Frage, wie sie Pfingsten verbringen. Das hat Tradition. Wurde früher das Vieh zum ersten Mal auf die Weide geführt, gehören heute Pfingstmärkte, Turniere und Open-Air-Festivals an vielen Orten zum Pfingstwochenende. Aber was ist der Anlass für die beiden Feiertage im Kalender? Was wird an Pfingsten gefeiert?
Entspannt über Gott und die Welt reden
Seit kurzem fährt ein echter Hingucker durch den Schwarzwald. Ein silberner Airstream-Anhänger mit dem Schriftzug „Silberlilly“. „Was soll das denn sein?“ – Diese Frage hören die Verantwortlichen gern. Denn wenn sie mit ihrer „Silberlilly“ unterwegs sind, wollen sie damit vor allem eines: Dass die Leute neugierig werden und fragen, worum es hier eigentlich geht.
Wohin der Glaube führt
„Mein Vater war Schriftsteller“, erzählt Reza Rasty (Name von der Redaktion geändert) und beschreibt, wie er im Iran aufgewachsen ist: „Wir hatten viele Bücher zu Hause. Ich habe viel gelesen.“ Zunächst begeisterte sich der Computeringenieur sehr für Spiritualität, doch dann entschied er, dass Religion nichts für ihn sei. Heute ist Rasty Christ und Mitglied der badischen Landeskirche. Hinter ihm liegt die Flucht nach Deutschland und eine spirituelle Reise, die ihn in die Stadtkirchengemeinde Offenburg führte.



































