Touristische Aktivität planen

Infos für Gemeinden

 
Sie möchten ihre Kirche für „Fremde“ öffnen? Was könnte hier für sie und andere interessant sein?
 
Anleitungen zu folgenden Punkten finden sie hier:
 
Bibeltextomat in Kirche
 

Wie werden wir "Offene Kirche"?

Signet offene Kirche / Raute in der Mitte schwarz, blauer Rand darüber eien weiße Kirche
„Der Seele Raum geben“ – mit diesem programmatischen Wort hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei ihrer Tagung im Mai 2003 „Kirchen als Orte der Besinnung und Ermutigung“ neu in den Blick gerückt und sich deshalb für eine stärkere Öffnung der evangelischen Kirchen in Deutschland eingesetzt. 
Es ist nicht mehr zu übersehen: Kirchenräume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie locken europaweit immer mehr Gäste an. Menschen kommen unter der Woche mal eben „auf einen Sprung“ vorbei: vor dem Einkauf, nach der Arbeit, in der Mittagspause. Sie setzen sich zehn Minuten in die Reihen, zünden eine Kerze an, schreiben ein Gebet oder eine Bitte in ein Fürbittbuch. Am Ausgang nehmen sie sich eine Karte mit einem Bibelvers oder stecken den schriftlichen Kirchenführer in ihre Tasche.
Kirchenräume zu öffnen ist ein lohnendes Projekt, dem ein Konzept zugrunde liegen sollte.
 

Um Erfolg zu haben kann sich eine Gemeinde an folgenden Schritten orientieren und die Fragen beraten:
  1. Warum wollen wir die Kirche öffnen?  
    Was möchten wir damit erreichen?
  2. Was finden wir vor? Welche baulichen und kunsthistorischen Besonderheiten und Schätze, welchen Mitarbeiterstab, welche Traditionen der Öffnung bzw. der Schließung?
  3. Entscheiden wir uns für eine Öffnung der Kirche mit oder ohne Kirchenaufsicht? Wie bekommen wir ggf. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Aufsicht führen? Oder: Wer kann die Tür morgens aufschließen und abends abschließen?
  4. Welche zeitlichen Varianten der Öffnung kommen in Frage? Bei Bedarf (Schlüssel kann im Gemeindebüro abgeholt werden), zu speziellen Anlässen oder regelmäßige Öffnung zu bestimmten Zeiten?
  5. Wie gestalten wir die geöffnete Kirche? Welches Angebot finden die Menschen im Kirchenraum vor? Was können sie selbst im Kirchenraum tun?
  6. Wer kann für das Projekt verantwortlich zeichnen? Wer meldet unsere Kirche an bei den landeskirchlichen Projektstellen
  7. Wie machen wir das Projekt „Geöffnete Kirche“ in der Öffentlichkeit bekannt? Welches markante Anfangsdatum setzen wir (Gottesdienst zum Thema mit Start der Aktion etc.)? Wie erfahren die Menschen auf der Straße, dass die Kirche jetzt offen ist (z. B. 
    über Pressearbeit oder Handzettel vor der Kirche)?
  8. Welchen Erprobungszeitraum wählen wir? Nach welcher Etappe wollen wir unsere Erfahrungen auswerten, um unser Projekt weiterzuentwickeln?
 

Immer mehr evangelische Kirchen laden auch außerhalb der Gottesdienste zu bestimmten Zeiten ein.  Ob in den Innenstädten oder auf dem Dorf – dort, wo Kirchen erkennbar offen sind, kommen Menschen aller Generationen gern herein. Denn Kirchenräume sind mit ihrer klaren Gestaltung und ihrer Ruhe einzigartig. Sie transportieren Geschichte. Sie wirken ästhetisch anregend. Sie laden zur Begegnung mit Gott und zum Nachdenken über den Glauben ein. 
Jede geöffnete Kirche kann dazu beitragen, dass Menschen wieder Zugang zu Fragen des Glaubens finden.
(Aus dem Vorwort, der beiden Landesbischöfe Baden und Württemberg, des Leitfandens für geöffnete Kirchen in Baden-Württemberg.
 

  

Ingrid Knöll-Herde

Abteilung Seelsorge: Seelsorge in Gemeinden und Kirchenbezirken / Seelsorge im Alter
 

Wie werden wir Radwegekirche?

Signet Radwegekirche - Quatratisches Bild Hintergrund grün, weiß Kirche, Strichmännchen mit Fahrrad, fährt auf dem Weg Richtung Kirche
Viele Kirchen haben ihre Pforten tagsüber geöffnet, außerhalb der Gottesdienste – für alle, die Einkehr und Besinnung suchen oder am denkmalgeschützten Gebäude und an Kunst interessiert sind. Zur Radwegekirche wird eine Kirche dann, wenn sie sich an der Route eines Radwanderweges befindet und die Kirchengemeinde damit verbundene Aufgaben übernimmt. Neben Andachtsbuch, Bibel und Abendmahlskelch gibt es dann zum Teil besondere Angebote: Wasser für durstige Kehlen, Magnesiumtabletten für krampfende Waden oder Flickzeug für schlaffe Reifen. Ein geeigneter Ort für die Rast sowie der Zugang zu einer öffentlichen Toilette gehören in der Regel ebenfalls dazu.
Radwegekirchen sind eine spezielle Form der verlässlich geöffneten Kirchen. Garantiert wird, dass die Kirchen im Zeitraum von Ostern bis zum Reformationstag tagsüber frei zugänglich sind. Vielerorts wird diese Regelung weiter gefasst und gilt auch für das Winterhalbjahr.
 

Infos für Kirchengemeinden die ihre Kirche als Radwegekirche anbieten wollen.
Die Geschichte der Radwegekirchen ist eine neuere Geschichte. Eine Geschichte dieses Jahrtausends. Im Jahr 2001 wurde die erste Kirche als Radwegekirche in Thüringen eröffnet. Damals gab es die grünen Hinweisschilder noch nicht, denn sie wurden im Zuge der Weiterentwicklung von Radwegekirchen im Jahr 2009 von der EKD entwickelt.
Zugleich wurden einheitliche Standards zur Kennzeichnung von Radwegekirchen beschlossen.
 
Sicherlich gibt es inzwischen in Deutschland mehr als 300 Kirchen, die diese Richtlinien erfüllen. Aber vermutlich haben nicht alle Kirchengemeinden die Kennzeichnung beantragt, um die Zertifizierung zu erreichen.
 
Was sind denn nun die Merkmale, die Standards, die eine ganz normale Gemeindekirche zu einer Radwegekirche machen?
 
Vier Punkte sind von Belang:
  1. Zunächst einmal: Die Kirche liegt an einem Radweg – beispielsweise an einem der 17 Europäischen Fernradwegen. Oder an einem anderen (über-) regionalen Radweg.
    Eine Übersicht finden Sie auf der Homepage:
    http://www.radwegekirchen.de/uebersicht-radwege/

  2. Des weiteren soll die Kirche tagsüber frei zugänglich sein.Bewährt hat sich eine Regelung, die die Öffnung von Ostern bis zum Reformationstag / Allerheiligen vorsieht.

  3. Die Kirche soll drittens als geistlicher Raum gestaltet sein. Radfahrende Gäste freuen sich über eine kurze Information über das Kirchengebäude, über die Möglichkeit eine Kerze anzünden zu können und über einen geistlichen Impuls.
    Gebetsvorschläge können ebenso ausliegen wie ein Fürbittenbuch.

  4. Hinweisschilder am Radweg und an der Kirche selbst sollen den Wegeverlauf vom Radweg zur Radwegekirche hinleiten. Diese Hinweisschilder (s. Bild) sind i.d.R. über die Landeskirchen erhältlich.
Radwegekirchen sollten zwischen Ostern und dem Reformationstag täglich offen sein und zu Rast, Besinnlichkeit und "Auftanken" einladen. Auf sie verweist ein quadratisches grünes Signet mit einer stilisierten weißen Kirche, vor der ein Radfahrer zu sehen ist.
 
Denkbare Angebote sind Kirchenführungen und Übernachtungstipps, Angebote für Seelsorgegespräche und eine Steckdose für E-Bikes. Auch das Außengelände soll für Radler gastfreundlich gestaltet sein durch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck und Tische und Bänke für die Rast.
 
Gerne gesehen werden weitere Angebote, wie z.B. der Zugang zu Trinkwasser, der Hinweis auf eine Toilette, oder touristische Informationen und der Tipp, wo notfalls die nächste Fahrradwerkstatt zu finden ist.
 
 

Die aufgeführten Leitlinien wurden im Netzwerk „Kirche in Freizeit und Tourismus“ der EKD erarbeitet und von der Gemeinschaft der Landeskirchen verabschiedet. Sie garantieren einen einheitlichen Standard für Radwegekirchen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Kriterien und Eigenschaften

Kriterien, die bei einer Radwegekirche gegeben sein müssen:
  • Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Radwanderweg.
  • Die Kirche ist in der Zeit von Ostern bis zum Reformationstag (Allerheiligen) tagsüber frei zugänglich.
  • Die Kirche ist durch Hinweisschilder auf dem Radweg und an der Kirche als Radwegekirche gekennzeichnet (siehe unter "Signet für Radwegekirchen").
  • Der Kirchenraum ist als geistlicher Raum gestaltet.

Eigenschaften, die als Angebot für Radler/innen möglichst vorhanden sein sollen

Der Kirchenraum lädt zu Besinnung und Gebet ein
  • durch seine äußere Ordnung,
  • durch die Auslage von geistlichen Texten,
  • durch einen Lichterbaum und/oder ein Anliegenbuch als speziellem
    Gebetsort.
  • Es gibt das Angebot von Andachten.
  • Es besteht Gelegenheit zur Seelsorge.

Das Außengelände ist für Radler/innen gastfreundlich gestaltet durch
  • geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck,
  • Orte für die Rast (Tische und Bänke),
  • Zugang zu Trinkwasser und Toiletten.

Radler/innen sind dankbar für Auskünfte und Informationen
  • über die nächstgelegene Fahrradwerkstatt oder private Pannen-Helfer,
  • zu Übernachtungsmöglichkeiten (z.B. Bed & Bike),
  • zum Verlauf des Radweges,
  • zu Sehenswürdigkeiten am Ort und in der Region.

Der Name für Kirchen mit diesem Angebot ist „Radwegekirche".
 

Radwegekirchen werden mit diesem Signet gekennzeichnet:
 
Signet Radwegekirchen
 
Voraussetzung für die Kennzeichnung mit dem Signet ist die Verleihung des Rechtes, eine Kirche als „Radwegekirche“ zu bezeichnen. Die Verleihung erfolgt auf Antrag durch die jeweilige Landeskirche. Voraussetzung ist die verlässliche Einhaltung der Leitlinien.

Schilder mit dem Signet sind von den Kirchengemeinden bei ihrer jeweiligen Landeskirche zu beziehen.
 
Radwegekirchen sind eine spezielle Form der „(verlässlich) geöffneten Kirchen“. Um diese Beziehung zu verdeutlichen (und um einen „Schilderwald“ an Kirchen zu vermeiden), ist es möglich, das Signet in das entsprechende Schild zu integrieren, ggf. im Zusammenhang mit weiteren Profilbildungen (z.B. Pilgerkirchen).
 

Wie werden wir Pilgerkirche?

„Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ (Hebr 13,2
Signet Pilgerkirche - Quatratisches Bild Hintergrund Orange, weiß Kirche, Strichmännchen mit Stab geht auf dem Weg Richtung Kirche
Pilgern Gastfreundschaft zu gewähren ist seit alters her Aufgabe von Kirche. Ein offener Kirchenraum, ein Bett für die Nacht, Gebet und Segen – Ihre Gemeinde kann vielfältig pilgerfreundlich werden. 
Und Sie können zur pilgernden Gemeinde werden, Gott auf neuen Wegen erfahren, Gemeinde unterwegs werden, auf kurzen oder langen Strecken, auf dem Rollstuhl oder im Kinderwagen, mit Familien oder Männern.   
Entdecken Sie das Pilgern für Ihre Gemeinde - als ausgebildeter Pilgerbegleiter, mit dem Signet „Pilgerkirche“ …!
 

Folgende Leitlinien wurden im Netzwerk „Kirche in Freizeit, Erholung und Tourismus" der EKD erarbeitet und beraten. Sie sollen helfen einen einheitlichen Standard für Pilgerkirchen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu garantieren.


Kriterien und Eigenschaften

Kriterien, die bei einer Pilgerkirche gegeben sein müssen:
  • Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zu einem ausgeschilderten Pilgerweg.
  • Die Kirche ist in der Zeit von Ostern (1.4.) bis zum Reformationstag (Allerheiligen) tagsüber in der Zeit von 9.00 - 18.00 Uhr* frei zugänglich und geöffnet.
  • Die Kirche ist als Pilgerkirche gekennzeichnet (siehe unter "Signet einer Pilgerkirche").
  • Das Außengelände ist gastfreundlich gestaltet.
  • Der Kirchenraum ist als geistlicher Raum gestaltet und lädt zu Besinnung und Gebet ein
    • durch seine äußere Ordnung,
    • durch die Auslage von geistlichen Texten,
    • durch einen Lichterbaum und/oder ein Anliegenbuch als speziellem Gebetsort.
  • Ein Pilgerstempel ist vorhanden und zugänglich.
 
* Dieser Zeitraum wird gewährleistet durch die verlässliche Öffnung der Kirche (siehe Standards Kirche mit Signet) und der Möglichkeit, den Kirchenschlüssel im Radius von 300 m im genannten Zeitraum zu erhalten.
 

Angebote, die für Pilgernde wünschenswert sind

Geistliche Angebote
  • Es besteht die Möglichkeit einen Pilgersegen zu empfangen.
  • Es gibt das Angebot von Andachten, bzw. Hinweise auf Gottesdienstzeiten.
  • Es besteht Gelegenheit zur Seelsorge.
  • Es gibt Infomaterialien zur Gestaltung und Geschichte der Kirche.
 
Gastfreundliches Außengelände
  • Orte für die Rast (Tische und Bänke)
  • Zugang zu Trinkwasser und Toiletten
 
Weitere Auskünfte und Informationen
  • zu Übernachtungsmöglichkeiten (nächste Pilgerherberge)
  • zu Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten
 
Der Name für Kirchen mit diesem Angebot ist „Pilgerkirche".
 

Folgendes Signet ist als einheitliche Kennzeichnung für Pilgerkirchen entwickelt worden:
 
Signet Pilgerkirche
 
Schilder mit dem Signet sind von den Kirchengemeinden bei Frau Ingrid Knöll-Herde zu bestellen. Voraussetzung für die Vergabe ist die verlässliche Einhaltung der oben genannten Leitlinien.

Pilgerkirchen sind eine spezielle Form der „verlässlich geöffneten Kirchen". Um diese Beziehung zu verdeutlichen und einen „Schilderwald" an Kirchen zu vermeiden, ist das Signet an den Kirchen bewusst in die entsprechenden Schilder integriert worden. Dabei ist Raum für weitere Profilbildungen gelassen worden.
 
Die Signets sind auf ihre Tauglichkeit hin für den öffentlichen Verkehrsraum geprüft worden. Bei den Beschilderungen an den Pilgerwegen sind die Vorgaben der jeweiligen Bundesländer und der zuständigen Ordnungsämter zu beachten
 

Liebe Pilgeranbieter
A) Die Landesarbeitsgemeinschaft Pilgern möchte auch für 2024 wieder eine Karte mit einem knappen Überblick ausgewählter Pilgerangebote gestalten. Diese soll vor allem bei der CMT im Januar verteilt werden, danach zu weiteren Anlässen und auch durch Sie – print und digital.
 
Interessierte senden uns bitte zwei bis drei – überregional relevanten (!) – Angebote bis zum 30. November an detlef.lienau@kbz.ekiba.de mit folgenden Angaben:
  • Datum
  • Titel
  • Erläuterndes Titel
  • Veranstalterkontakt (möglichst Homepage)
  • Wenn vorhanden zusätzlich den Link zu Veranstaltungsinfos
Auf der Karte von 2022 sehen Sie, wie knapp die Veranstaltungen erscheinen – am besten Sie bringen es selbst gleich in dieses knappe Form
 
Do. 22. – So. 25.September
Pilgern um Freiburg. Viel Weitblick vom Münstertal über St. Peter nach Freiburg. Erwachsenenbildung-freiburg.de
Hinterlegt: https://erwachsenenbildung-freiburg.de/site/suche.php?we_objectID=8272?catid=2
 
Rückfragen bitte per Mail an detlef.lienau@kbz.ekiba.de
 
 
B) Pilgerland BW hat eine Homepage, auf der auch Veranstaltungen beworben werden: www.pilgerland-bw.de
Gerne können dort auch Ihre Veranstaltungen aufgenommen werden. Dafür senden Sie die Infos bitte gemäß der Vorlage (!) an die dort genannte Adresse.
Außerdem hilft es, wenn Sie Ihrerseits diese Homepage bewerben – so wird die Breite des kirchlichen Pilgerangebots deutlich.
 
Herzliche Grüße von der LAG Pilgern in BaWü
Nobert Kebekus, Detlef Lienau, Jürgen Rist und Achim Wicker
 
 

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Impulse und Anregungen für die Arbeit vor Ort

Was kann man im Kirchraum anbieten?
Heller Kirchenraum, im Vodergrund ein Altear mit rechts und links jeweils 2 Kerzen und einem Blumengesteck
Geöffnete Kirchen werden gerne als Rückzugsraum im Trubel der Innenstädte genutzt. Eine kurze geistliche Einkehr, auch von Menschen ohne Anbindung ans Gemeindeleben.
Um diese Besucher*innen auf einem besonderen Weg mit der Bibel vertraut zu machen, haben die Missionarischen Dienste in Baden und die Entwickler*innen des Glaubenskurs "Stufen des Lebens" Bodenbilder entwickelt, die im Kirchenraum ausgelegt werden. Die farbenfrohen Bodenbilder bieten Anreize und Denkanstöße zu den Kirchenfesten oder zum Vaterunser. 
 

Eine Hand legt gerade einen beschriebenen Fußabdruck auf den Boden
Die Bodenbilder für geöffnete Kirchen oder auch für andere Räume möchten wie unsere Kurse dazu einladen, Gott zu begegnen. Allerdings können diese Bilder einfach ausliegen, so dass Menschen sie selbst alleine betrachten können, gerne auch anhand einer „Wegbegleitung“.
 
Weiter Bodenbilder und Beschreibungen für geöffnete Kirchen finden Sie auf der Website: https://www.stufendeslebens.de/unsere-formate/geoeffnete-kirchen/
 

Ein Gespräch am adventlichen Bodenbild "Komm und sieh"
 
"Advent ist die Zeit des Wartens auf das Kommen unseres Heilands. Es ist einerseits eine dunkle Zeit, außen und auch immer wieder in uns. Andererseits leuchten die Lichter nie heller in der Dunkelheit als in der Adventszeit. Überall sehen wir Lichterketten und Weihnachtsbäume – die Sehnsucht der Menschen nach dem Licht ist seltener so sichtbar. Es ist eine Zeit des Wartens, dass wir dieses Licht erleben dürfen, spüren dürfen – und wir dürfen doch schon zu Ihm kommen.
 
Wir von Stufen des Lebens wünschen uns, dass Menschen, die in die Kirche kommen durch dieses Bodenbild mit dem Licht der Welt, Jesus, in Berührung kommen, ja – die Möglichkeit geschaffen wird, ihm zu begegnen: Ich komme wie ich bin und nehme wahr, was in mir gerade ist: Schwere, Zerbrochenes, Freude, Leichtigkeit, Leere, Vertrocknetes. All das und mich selbst, bringe ich zu Jesus und empfange seine Zuneigung und Lebensworte.
 
Dazu lädt dieses Advents- und Weihnachtsbodenbild ein, ausgelegt in einer geöffneten Kirche.
 
Alle weiteren Informationen zu Gebrauchsanleitung, Wegbegleitung, Link zu einem Video, gibt es unter folgender Adresse: www.ekiba.de/missionarische-dienste/stufen-des-lebens
 
Gerne steht Ihnen Isabel Prinzessin zu Löwenstein (Missionarische Dienste) per E-Mail isabel.loewenstein@ekiba.de zur Verfügung.
 
 

Bodenbild Ostern
Die Missionarischen Dienste in Baden möchten Sie ermutigen, dieses Osterbodenbild in Ihrer Kirche anzubieten. Es ist weder finanziell noch praktisch ein großer Aufwand - Dank der guten Download-Vorlagen: eine "Begleitung zum Mitnehmen", eine Materialliste und auch Kopiervorlagen zum Umsetzen. Ergänzt mit einem Video als Begleitung zum Bodenbild in der geöffneten Kirche oder zum Betrachten von zu Hause aus.
 
Gottes Liebe war, ist und bleibt in alle Ewigkeit, diese Botschaft war uns bei der Erstellung dieses Bodenbildes, gerade im Blick auf Ostern wichtig. Dass Jesus aus Liebe zu uns durch die tiefsten Tiefen zum Leben gegangen ist und uns auch in unseren tiefsten Tiefen an die Hand nimmt, weil Er unsere Not kennt und sie für uns aus Liebe erlitten hat, soll dargestellt werden. Ansprechpartnerin bei den Missionarischen Diensten in Baden:
 
Eine Beschreibung und Materialvolagen zur Erstellung des Bodenbildes finden Sie hier:
 
 

Pfingsten - mit Anstößen leben
 
„Anstöße zum Leben“ bietet das Bodenbild von „Stufen des Lebens“ in Geöffneten Kirchen. Die Anleitung dazu und ein ansprechender Videoclip mit zwei Frauen und einem Hund findet man bei www.stufendeslebens.de.
 
Das pfingstliche Bodenbild ist interaktiv angelegt. Kugeln kann man zum Rollen bringen und andere Kugeln damit anstoßen. Menschen, die in ihrem Leben entscheidende Anstöße durch den Heiligen Geist erfahren haben, sind in diesem Bodenbild zu finden. Anregendes für den eigenen Glauben kann man lesen. Eine pfingstliche Geschichte aus der Apostelgeschichte ist schrittweise zu entdecken. Paulus und Silas im Gefängnis. Spannend wie sich die Ketten der Not in Noten des Lobens Gottes verwandeln können.
 
Ein Angebot zum Selbermachen. Alles natürlich unter hygienisch angemessener Anleitung inklusive Desinfizierung.
Ein fantastisches Angebot für Gemeinde und offene Kirchen bietet „Stufen des Lebens“ in Anlehnung an den Kurs „Anstößig leben?!“. Den möchte man dann bei nächster Gelegenheit in Realpräsenz mitmachen, sobald er wieder irgendwo angeboten wird.
 

Auf dem Weg von Karfreitag bis Ostern!
 
Ein Stationenweg ist ein Weg der Entdeckung – man bewegt sich durch den Kirchenraum und kann dabei nicht nur den Raum, sondern auch sich selbst entdecken.
Immer wieder geben verschiedene Impulse Möglichkeiten zur inneren Besinnung oder laden ein, aktiv zu werden.
Beim Stationenweg zum Karfreitag bis Ostern konnten wir so auch mit den vorgegebenen Corona-Regeln ein Angebot machen, um sich mit Karfreitag zu befassen, sich auf Ostern vorzubereiten und dann auch zu feiern mit Tauferinnerung oder Abendmahl.
 
 
 

Ein Segen ist eine Kraftquelle - eine erlebbare Verbindung zwischen Himmel und Erde
 
weißer und goldener Aufkleber: Ich brauch segen
Die Corona-Pandemie brachte viele Menschen an ihrer Grenzen. Viele sehnen sich nach Kraft, Ermutigung und Momenten zum Durchatmen. Ein Segen ist eine Kraftquelle - eine erlebbare Verbindung zwischen Himmel und Erde: In Segensworten spiegelt sich die tiefe Erfahrung, dass Gott uns Menschen liebevoll ansieht und das Gute in uns stärkt. Die deutschlandweite ökumenische Initiative „Ich brauche Segen“ knüpft an diese Sehnsucht an und möchte an unterschiedlichen Orten, an denen Menschen sich aufhalten, Segen weiter geben.
Einer dieser Orte können geöffnete Kirchen sein - werden sie doch mit Ruhefinden und Auftanken verbunden und von vielen Menschen als Segensorte erlebt.

So geht es konkret: Ein goldfarbener Aufkleber, Miniplakat oder Minikärtchen mit dem schlichten Satz „Ich brauche Segen“ führt über einen QR-Code auf derzeit 10 verschiedene und wechselnde Segensworte, die gelesen oder als Audio zugesprochen werden können.

Wie Sie mitmachen können: Bringen Sie ein Mini-Plakat vor oder in Ihrer Kirche an. Oder legen Sie Minikärtchen mit dem QR-Code zum Mitnehmen aus.

Bestellbar sind die Produkte bei unserem Kooperationspartner, den Marburger Medien. 
https://shop.marburger-medien.de/top-themen-events/gemeindemedia/ideenboerse/segenstankstelle/
Nähere Informationen zur Initiative unter: https://www.ekiba.de/media/download/integration/358200/ich-brauche-segen_-hinweise-ekiba.pdf
 

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Hilfreich sind Auslagen, die Besuchern bei der Besinnung helfen:
 

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Kirche und Tourismus

Kleine Kapelle mit im Schwarzwald von Bäumen rumringt, mi auf dem Bild das Logo "Kirche im Nationalpark"t
Die "Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus in Baden-Württemberg" ist eine Arbeitsgemeinschaft der Erzdiözese Freiburg, der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Aufgabe der Landesarbeitsgemeinschaft ist es, durch geeignete Absprachen die Tätigkeit der mit der kirchlichen Arbeit im Tourismus Beauftragten zu unterstützen. 
 
Zu ihren Aufgaben gehören:
  • Begleitung und Förderung der seelsorglichen Tätigkeiten mit touristischem Schwerpunkt,
  • Förderung kirchlich-spiritueller Projekte mit touristischem Interesse,
  • Zusammenarbeit und Beratung u.a. mit dem zuständigen Landesministerium, der Tourismus-Marketing GmbH, der Messe Stuttgart
 
 

Referate und „Best-Practice-Beispiele“ aus dem landeskirchlichen Tourismusprojekt und darüber hinaus gaben Impulse und Anregungen für die Arbeit vor Ort.
 
 
 
 
 
 
 

Mit folgender Vorlage können Sie eigene Termine und Veranstaltungen im Bereich Kirche und Tousmuss in den Veranstaltungskalender der Internetseit "Kirche und Tourismus" eintragen.