Ehrenamtsfelder

 

Bunt wie das Leben ...

Wasserfarbkasten

Quelle: pixabay.com / gemeinfrei

... ist auch das Ehrenamt in unserer evangelischen Landeskirche. Über 50.000 Menschen bringen sich ehrenamtlich ein, in ganz unterschiedlichen Bereichen und Formen von Engagement, als:
  • punktuell ausgeübtes Engagement, alltagsnah, oft spontan, (z. B. Kuchen backen, handwerklicher Einsatz)
  • Mitmachen und Mitgestalten aus eigener Initiative mit geringer längerfristiger Verantwortlichkeit (z. B. Projektchor)
  • kontinuierlich ausgeübtes Ehrenamt mit der Übernahme von Verantwortung und häufig auch der Bereitschaft, sich fortzubilden (z. B. Gruppenleitung, liturgische Mitgestaltung, Besuchsdienst, Posaunenchor)
  • Leitungsämter - gewählt, ernannt, berufen (z. B. Bezirkssynoden, Vorsitz in der Evangelischen Gemeindejugend)
  • spezialisierte Ehrenämter mit quasi-professioneller Kompetenz und Verantwortung (z. B. Prädikant*innendienst, Seelsorgedienste)
Wir freuen uns, wenn Sie Teil dieser engagierten Gemeinschaft sind oder werden.
Wenn Sie ein Engagement suchen, dann können Sie sich vor Ort oder in Ihrem Kirchenbezirk informieren (Anruf im Pfarramt, Homepage).
 

Sich ehrenamtlich engagieren

Sie interessieren sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit?
Sie wollen mitgestalten?
Sie möchten anderen und sich selber etwas Gutes tun?

Wir haben hier einige Beispiele zusammengestellt, wie und wo Menschen sich in unserer Kirche ehrenamtlich engagieren.
 

Die Kirchenältesten leiten zusammen mit der Pfarrperson die Kirchen- bzw. Pfarrgemeinde. Sie werden alle 6 Jahre von den Gemeindegliedern der Gemeinde in ihr Amt gewählt.

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Nach der Ordnung unserer Kirche können „Gemeindeglieder... als Prädikanten mit Aufgaben des Predigtamtes beauftragt werden". Prädikant*innen predigen, leiten Abendmahlsfeiern, taufen, trauen und beerdigen. Für diesen Dienst bringen sie Glaubenserfahrung und Alltagserfahrung aus den Bereichen mit, in denen sie leben und tätig sind. In der Prädikantenausbildung der Landeskirche werden sie für ihren Dienst ausgebildet.
 
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Viele engagieren sich ehrenamtlich in Seelsorge und Besuchsdienst. Sie begleiten Menschen in ihrem Alltag, in Freude und Leid; stehen auch bei, wenn schmerzhafte, erschütternde Erfahrungen gemacht werden müssen. Sie bringen sich ein, im Besuchsdienst, in der Gemeinde, in Kliniken, Pflegeheimen, in der Telefonseelsorge und in weiteren Bereichen.  
 

Seniorenkreisleiter*innen organisieren regelmäßige Treffen für Senior*innen ihrer Gemeinde und sorgen für das Programm. Dazu gehören Vorträge, Geselligkeit, Spiele, Gespräche, Ausflüge und vieles mehr.
 
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Konfi-Teamer*innen arbeiten ehrenamtlich im Konfiunterricht ihrer Gemeinde mit. Sie begleiten die Konfis zusammen mit Pfarrer*in und Diakon*in in der Konfizeit. Egal, ob es um Fragen des Glaubens geht oder um Spiel und Spaß - die Konfi-Teamer sind mit dabei, mischen sich ein und sind für die Konfirmand*innen ansprechbar in Glaubens- und Lebensfragen. In vielen Gemeinden bewährt sich auch das Modell der jugendlichen Konfi-Teamer.
 
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Was andere mit Worten sagen, drücken 5.500 Blechblasmusiker*innen aus ganz Baden lieber mit Musik aus. Sie verteilen sich auf sage schreibe 260 Posaunenchöre. Mit dabei sind Menschen aller Altersgruppen, zwischen 8 und 88 Jahren.
 
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Als Sterbebegleiter*in Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt ehrenamtlich zu begleiten, heißt oft, Hände halten, da sein, vielleicht mal etwas vorlesen und vor allem Zeit mitbringen und die ganze Konzentration auf den begleiteten Menschen richten.
 
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Einmal pro Woche ein Kind oder einen Jugendlichen besuchen, der durch eine Krankheit den Tod vor Augen hat und doch sein Leben, so lange es geht, im Hier und Jetzt leben möchte. So sieht sich der Ehrenamtliche nicht als Sterbe-, sondern als Lebensbegleiter.
 
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Landessynodale sind gewählte und berufene Mitglieder der Landeskirche. Sie bilden die Landessynode. Sie beschließen die Gesetze der Landeskirche, wählen die Landesbischöfin / den Landesbischof und die Mitglieder des Landeskirchenrates. Ihnen obliegt die Aufgabe, darauf hin zu wirken, dass die Landeskirche in all ihren Arbeitsfeldern den christlichen Auftrag in einer sich wandelnden Gesellschaft gut ausüben kann.
 
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Weitere Infos: www.ekiba.de/landessynode
 
 

Werden Sie Familienpatin / Familienpate in Leimen!
Kinder bedeuten Freude und Herausforderung zugleich. Komplexe gesellschaftliche Veränderungen stellen viele Familien vor neue Aufgaben. Besonders Familien, die nicht über ausreichende soziale Netzwerke verfügen, benötigen in belastenden Lebenssituationen Unterstützung.
Die Herausforderungen für Familien steigen stetig!
 
 
 

Die "Grünen Damen und Herren" sind ehrenamtliche Mitarbeiter*innen im Krankenhaus. Sie erledigen für die Patient*innen kleine Botengänge, helfen bei Formalitäten, bringen viel Zeit und Geduld für Gespräche mit, versuchen Trost zu spenden und Verständnis aufzubringen.
Sie erledigen all das, was das Klinikpersonal neben der medizinischen Versorgung nicht leisten kann.
 
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Die 21-jährige Studentin kümmert sich ehrenamtlich um behinderte Kinder und Jugendliche. Riesig ist zum Beispiel die Begeisterung, wenn gemeinsames Backen auf dem Plan steht.
 
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