Im Notfall Menschenwürde – ein persönlicher Einblick
In ihrem beruflichen Alltag geht es oft um Tod und Leben. Renée Keller arbeitet als Fachkrankenschwester in der Notaufnahme. Was ihr dabei Menschenwürde bedeutet und wo sie an Grenzen kommt, erzählt sie im Interview.
Mitten im Leben – und plötzlich krank: Isabels Alltag mit ME/CFS
Isabel ist 46 Jahre alt, als sich ihr Leben schlagartig ändert. Die Wissenschaftsreferentin erkrankt nach einer Covid-Infektion an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom). Über 600.000 Menschen sind allein in Deutschland davon betroffen, ca. 17 Millionen weltweit, Tendenz steigend. Die Krankheit ist wenig erforscht. Eine anerkannte Therapie gibt es bisher nicht. Die Betroffenen und ihr Leid werden oft übersehen. Isabel, die früher ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert war, will das ändern und hofft dabei auch auf die Hilfe der Kirche.
Eine Mutter erzählt von ihrer schwersten Entscheidung
Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag – ein Tag, der auf die Herausforderungen und Chancen von Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam macht. Einer Expertenschätzung zufolge werden in Deutschland jährlich über 1000 Babys mit dem Down-Syndrom geboren. Die Diagnose in der Schwangerschaft stellt viele Frauen vor eine schwere Entscheidung. Michaela Konrad erzählt davon.
Von Krise zu Krise
Eine schlechte Nachricht jagt die andere. Immer schwerer wird das Leben. Daniel Paulus kennt sich aus mit Krisen. Er ist Notfallseelsorger. Wir haben ihn gefragt, was in schweren Zeiten hilft.
Vielfalt leben in der Kirche
G*tt1 zeigt sich in Vielfalt. Vielfalt zu leben, ist trotzdem nicht immer einfach. Auch die Kirche muss noch diversitäts- und diskriminierungssensibler werden. Dafür setzt sich Claudia Baumann ein. Sie ist die landeskirchliche Beauftragte für Gleichstellung und Diversity und leitet die gleichnamige Stabsstelle. Über ihre Arbeit und die aktuellen Herausforderungen spricht sie im Interview.
Mehrgenerationendorf Hirschlanden: Gemeinsam stark für Jung und Alt
Ländlich gelegen, eingebettet zwischen Hügeln und umgeben von Feldern und Wiesen. Das ist Hirschlanden, ein kleiner Ort im nordbadischen Odenwald. Schon seit einigen Jahren arbeiten die rund 400 Einwohner*innen daran, ihr Dorf für Jung und Alt lebenswert zu gestalten. Als „Mehrgenerationendorf“ wurde Hirschlanden mehrfach ausgezeichnet. Wie es dazu kam, was Hirschlanden so besonders macht und was die Kirche damit zu tun hat, erfahren wir von Ortsvorsteher Martin Herrmann.
Wie gelingt der Friede unterm Weihnachtsbaum?
Wer kennt es nicht: Voller Vorfreude gehts zum Weihnachtsessen mit der Familie und dann kippt plötzlich die Stimmung, wegen diesem einen...
Einsamkeit - Tipps für den Umgang im Alltag
Für Menschen, die sich einsam fühlen, ist jetzt eine schwere Zeit. Noch mehr als sonst im Jahr wird der Eindruck erweckt, dass nur „normal“ ist, wer die Feiertage und den Jahreswechsel harmonisch im großen Familien- und Freundeskreis begeht. Aber was ist, wenn ich diese „Norm“ nicht erfülle? Tipps für den Umgang mit Einsamkeit gibt der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werks Mannheim, Hansjörg Tenbaum.
Über den eigenen Tod reden?!
Wir scheuen oft das Gespräch über das Ende unseres Lebens – das ist zumindest meine Beobachtung. Auch ich tue mich schwer, darüber mit den Menschen meines Vertrauens zu sprechen. Und Sie? Mit wem sprechen Sie über Ihren eigenen Tod? Und wie macht man das? Begleiten Sie mich gerne ein Stück auf meiner Erkundungsreise.
„Es fließen Tränen und es wird gelacht“ – Das Trauercafé in Mannheim
Trauer ist vielschichtig. Die einen ziehen sich zurück, andere halten es zuhause nicht aus. Die meisten vermissen jemanden zum Reden. Das brachte Heike Helfrich-Brucksch auf eine Idee.
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