Materialsammlung
Empfehlenswerte Links, Publikationen, Projekte und Literatur
Sie sind auf der Suche nach Informationen, Beratungsstellen oder Literatur zu queeren Themen?
Sie interessieren sich dafür, was Kirchen und Diakonie zu queeren Themen sagen oder möchten sich im Unterricht mit Fragen rund um Queerness beschäftigen? Im hier verlinkten Dokument finden Sie eine Sammlung hilfreicher Ressourcen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt: Literatur, Arbeitshilfen, Erklärvideos, Fortbildungen, Beratungsangebote und vieles mehr. Wer sich ganz konkret zu den Themen Transidentität und Nicht-Binarität informieren möchte, findet hier eine Liste hilfreicher Literatur und Links.
2023 hat die Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in den Gliedkirchen der EKD die Inforeihe "trans*, inter* und nicht-binär in der Kirche" durchgeführt. Aus dieser Reihe ist eine vielfältige Sammlung von erklärenden Präsentationen, Statements von kirchenleitenden Personen und ganz anwendungsbezogenen Workshop-Materialien entstanden. Inhaltlich geht es u. a. um das geplante Selbstbestimmungsgesetz und was es für die Kirchen bedeutet, um den Umgang mit theologischen Vorbehalten gegenüber geschlechtlicher Vielfalt sowie um eine queersensible Haltung und Praxis in Seelsorge, Jugendarbeit und Gottesdienst. Die Materialien finden Sie hier auf der Website der Veranstaltung.
Suchen Sie einen ersten Einstieg ins Thema?
Dafür empfehlen wir Ihnen insbesondere zwei spannende und gut lesbare Bücher:
- Kerstin Söderblom: Queer theologische Notizen
(2020, ISBN: 978-9088830396).
Was ist queer und was hat das mit christlichen Themen zu tun? Geht das überhaupt zusammen? Wie kann die Bibel queer gelesen werden? Und was sind queer theologische Sichtweisen auf kirchenpolitische Entwicklungen? Seit fünf Jahren schreibt Kerstin Söderblom queer theologische Blogbeiträge in der Rubrik kreuz & queer auf dem Onlineportal evangelisch.de. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Onlineblogs hat sie ihre Beiträge gesichtet und sortiert und mit einigen Vorträgen, Essays und Beiträgen aus ihrem privaten Blog ergänzt. Entstanden ist ein Essayband, der queere Anliegen aus christlicher Perspektive und christliche Positionen aus queerer Sicht diskutiert. Die Beiträge gründen auf inhaltliche Recherchen, interaktive Werkstattarbeit und persönliche Erfahrungen, die sich die Autorin in über dreißig Jahre langer Beschäftigung mit den Themen angeeignet hat.
- Klaus-Peter Lüdke: Jesus liebt Trans*. Transidentität in Familie und Kirchgemeinde
(2018, ISBN: 978-3-95544-096-1).
Transidentität ist eine große Herausforderung für die Betroffenen wie für deren Umfeld in Familie und Kirchengemeinde. Dieses Buch versucht für sie und die Kirchen Trans* als Geschenk Gottes zu erschließen. Dabei zeigt es praktische und geistliche Wege auf. Es ist ein verständliches und Verständnis weckendes Buch über Transidentität auf dem Hintergrund durchlebter Erfahrungen. Es ist eine praktische Orientierungshilfe für Menschen mit Berührungen von Transidentität im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis, Seelsorgerinnen und Seelsorger, Pädagoginnen und Pädagogen, Mitarbeitende, Leiterinnen und Leiter in Kirchen und Freikirchen.
Wichtige Informationen zum Thema "Leichte Sprache" im Allgemeinen und für die Gemeindearbeit sowie Informationen in Leichter Sprache finden Sie hier.
Sie fragen sich, ob Leichte Sprache und geschlechtersensible Sprache zusammenpassen? Dazu finden Sie hier eine hilfreiche Übersicht vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen.
Hier finden Sie Links zu Materialien und Hilfestellungen für eine geschlechter- und vielfaltssensible Sprache und zum korrekten Formulieren von Stellenanzeigen:
- Das Genderwörterbuch: geschicktgendern.de
Schwangerschaftskonflikte und Schwangerschaftsabbrüche sind seit Jahrtausenden Teil der Lebensrealität vieler Frauen. Ebenso lange kämpfen Schwangere darum, selbstbestimmt über ihren Körper und ihre Familienplanung entscheiden zu dürfen. In Deutschland werden Schwangerschaftsabbrüche strafrechtlich geregelt: § 218 des Strafgesetzbuchs hält fest, dass Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland grundsätzlich rechtswidrig sind und unter welchen Bedingungen sie nicht strafrechtlich verfolgt werden. § 218 ist seit seiner Entstehung umstritten, ebenso wie die Frage nach der ethischen Bewertung von Schwangerschaftsabbrüchen. Auch innerhalb der evangelischen Kirche ist dies immer wieder Thema.
Hier finden Sie einige Materialien dazu:
- Die Schrift "Schwangerschaftsabbruch. Ein theologisch-ethischer Diskussionsbeitrag
der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Debatte um § 218 StGB". Die EKD betont mit dieser Schrift, dass der Schwangerschaftskonflikt ethisch gesehen unauflösbar ist und lehnt eine einseitige Gewichtung zugunsten des ungeborenen Lebens oder der Selbstbestimmung der schwangeren Frau ab. Sie plädiert unter anderem für eine kinder- und familienfreundlichere Gesellschaft, eine umfassende Schwangerschaftskonfliktberatung und Präventionsarbeit, inklusive sexueller Aufklärung. - Die Stellungnahme des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Gesetzentwurf zur Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs
- Die Broschüre "Schwangerschaftsabbruch – was können wir in der Kirche tun? Ein Beitrag der evangelischen Gleichstellungsarbeit": Ungeplante Schwangerschaften können Schwangere in schwierige Konfliktsituationen bringen. Wie kann die Kirche sie in dieser Situation unterstützen? Diese Broschüre fasst wichtige Gedanken und Anregungen dazu kurz und prägnant zusammen. Sie regt an, Schwangerschaftskonflikte ernst zu nehmen, faktenorientierte Beratung und Gespräche anzubieten, die Versorgung in evangelischen Krankenhäusern zu sichern und Familienfreundlichkeit zu fördern. Darüber hinaus gilt es, sich für kostenfreie Verhütung einzusetzen und eine generelle Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen kritisch zu hinterfragen.
- Eine Broschüre der Evangelischen Frauen in Deutschland bietet eine biblische Einordnung, theologische Argumente und befasst sich mit häufigen Fragen zum Thema.
- Eine Expert*innenkommission hat sich im Auftrag der Bundesregierung mit der Frage befasst, ob Schwangerschaftsabbrüche auch außerhalb des Strafrechts geregelt werden können und sollten. Hier finden Sie den vollständigen Bericht der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin, hier seine Kurzfassung.
Prostitution ist ein Thema, zu dem die Ansichten in Gesellschaft und Kirche stark auseinandergehen. Während manche sie als selbstbestimmte Erwerbstätigkeit ansehen, heben andere die Gefahren von Gewalt, Ausbeutung und Menschenhandel hervor.
Einig sind sich Kirche und Diakonie jedoch darin, dass es gilt, Betroffene zu stärken, Ausstiegsperspektiven zu eröffnen und Gewalt sowie Menschenhandel konsequent zu bekämpfen.
Einig sind sich Kirche und Diakonie jedoch darin, dass es gilt, Betroffene zu stärken, Ausstiegsperspektiven zu eröffnen und Gewalt sowie Menschenhandel konsequent zu bekämpfen.
Damit befasst sich auch die 2025 erschienene Broschüre der EKD zum Thema. Ihre Kernfrage lautet deshalb: Welche Maßnahmen schützen Betroffene wirklich? Diese Broschüre führt vor Augen, wie schwierig es ist, allgemeingültige Antworten darauf zu finden. Sie liefert keine fertigen Rezepte, sondern stellt unterschiedliche Ansichten nebeneinander, um eine fundierte eigene Meinungsbildung anzuregen.
- Einen guten Einstieg in das Thema Antifeminismus und Anti-Gender gibt diese Broschüre vom Studienzentrum für Genderfragen der EKD.
- Die Website gender.ismus vom Evangelischen Zentrum Frauen und Männer gibt ebenfalls einen guten Überblick und viele Beispiele für Anti-Gender-Haltungen. Dort kann auch ein zugehöriger Flyer heruntergeladen oder gedruckt bestellt werden.
- Eine ausführliche Übersicht über antifeministische Narrative hat Andreas Kemper für das Gunda-Werner-Institut erarbeitet. Die Publikation "Antifeministische Narrative. Ein Diskursatlas" kann hier gelesen und heruntergeladen werden.
- Die Amadeu-Antonio-Stiftung betreibt die Meldestelle Antifeminismus, seit 2025 arbeitet die Meldestelle in Trägerschaft von Lola für Demokratie e.V. Antifeministische Vorfälle, Beleidigungen und Gewalttaten können hier gemeldet werden. Die Meldestelle sammelt die Vorfälle und vermittelt Betroffenen auf Wunsch Unterstützungsangebote.
- Die Dokumentation der Meldestelle Antifeminismus ist 2023 unter dem Namen "Zivilgesellschaftliches Lagebild Antifeminismus 2023. Dokumentation und Analysen der Meldestelle Antifeminismus" erschienen.
- Eine pdf-Datei mit einer Sammlung hilfreicher Links zum Thema finden Sie hier.
Zum Thema Rassismus und Kirche empfehlen wir Ihnen dieses Buch:
- Sarah Vecera: Wie ist Jesus weiß geworden? Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus
(2. Auflage 2022, ISBN: 978-3-8436-1352-1).
Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr rassistische Strukturen, die weißen Menschen meistens gar nicht auffallen. Sarah Vecera macht auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt, wie jeder und jede etwas dagegen tun kann. So will sie ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich jede*r willkommen und angenommen fühlt.
Für die diskriminierungssensible und rassismuskritische Bibellektüre mit Kindern empfehlen wir zudem diese Kinderbibel:
- Andrea Karimé: Alle-Kinder-Bibel. Unsere Geschichten mit Gott
(Band 1, 3. Auflage 2023, ISBN: 9783761569030)
Andrea Karimé: Alle-Kinder-Bibel 2. Unsere Geschichten mit Gott
(Band 2, 2025, ISBN: 9783761570531)
Die Bibel ist vielfältig! Ebenso wie die Menschen, von denen sie berichtet. Die ausgewählten Bibelgeschichten werden von Andrea Karimé rassismus- und diversitätssensibel, einfühlsam und poetisch, lebendig und kindgerecht erzählt. Die liebevoll gestalteten Illustrationen von Anna Lisicki-Hehn zeigen Held*innen, mit denen sich kleine Leser*innen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen identifizieren können. Online-Zusatzmaterialien unterstützen Vorleser*innen zu Hause und in pädagogischen Einrichtungen dabei, einen weltoffenen Glauben zu vermitteln. Eine Kinderbibel, die alle Kinder feiert. Für das Vor- und Grundschulalter.
Lesen Sie gerne Studien?
Dann empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Seite des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors. Am 20.03.2025 ist der Monitoringbericht "Verborgene Muster, sichtbare Folgen. Rassismus und Diskriminierung in Deutschland" mit neuen Daten erschienen. Darüber hinaus finden Sie hier zahlreiche weitere Materialien und Informationen.
Sie hören gerne Podcasts?
Dann empfehlen wir den Podcast "Stachel und Herz"! Sarah Vecera und Thea Hummel von der Vereinten Evangelischen Mission reden über Diskriminierung in der Kirche und träumen von einer Gemeinschaft für alle. Sie sprechen über Aktuelles, berichten aus ihren persönlichen Geschichten und interviewen Expert*innen zu einer Vielzahl von Themen.
Dann empfehlen wir den Podcast "Stachel und Herz"! Sarah Vecera und Thea Hummel von der Vereinten Evangelischen Mission reden über Diskriminierung in der Kirche und träumen von einer Gemeinschaft für alle. Sie sprechen über Aktuelles, berichten aus ihren persönlichen Geschichten und interviewen Expert*innen zu einer Vielzahl von Themen.
Sind Sie auf Instagram unterwegs?
Dort gibt es viele Accounts, die sich (unter anderem) mit Rassismus und Kirche beschäftigen. Zum Beispiel: @moyo.me (Sarah Vecera), @pastor_vanniekaap (Quinton Ceasar), @hummelhummelmorsmors (Thea Hummel) und @natheology (Nathalie Eleyth).
Sie suchen weitere Literatur zum Thema Rassismus und Antirassismus?
Hier einige Anregungen:
- Tupoka Ogette: Exit Racism. Rassismuskritisch denken lernen
(11. Auflage 2019, ISBN: 978-3897712300)
Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema. Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen.
- Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten
(3. Auflage 2021, ISBN: 978-3446270619)
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.
- Emilia Roig: Why we matter. Das Ende der Unterdrückung
(7. Auflage 2021), ISBN: 978-3351038472
Emilia Roig deckt die Muster der Unterdrückung auf – in der Liebe, in der Ehe, an den Universitäten, in den Medien, im Gerichtssaal, im Beruf, im Gesundheitssystem und in der Justiz. Sie leitet zu radikaler Solidarität an und zeigt – auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie –, wie Rassismus und Black Pride, Trauma und Auschwitz, Homofeindlichkeit und Queerness, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen.
Auf den Seiten der Evangelischen Kirche in Deutschland gibt es eine Vielfalt von Material: Von Stellungnahmen bis Studien, von Dokumentationen bis Orientierungs- und Argumentationshilfen.
- Texte und Materialien von der EKD und ihren Gliedkirchen
- Aktuelle Meldungen und Stellungnahmen der EKD
- Bettina Schlauraff / Sönke Lorberg-Fehring (Hg.): Kirche gegen des Hass - Mit dem alltäglichen Rechtsextremismus umgehen. Theologische und praktische Ansätze für Gemeinden. In der Weltpolitik, aber auch im Kleinen, verändert sich seit Jahren der Ton in eine Richtung: Autoritäre und populistische Parolen gewinnen an Bedeutung. Menschlichkeit gerät unter Erklärungsdruck. Gemeinden sind wichtige Orte, um dem zunehmenden Rechtsruck in Gesellschaft, Kirche und Theologie entgegenzutreten. Ihnen kommt hierbei eine doppelte Verantwortung zu, bei der dieses Praxisbuch sie unterstützt: Mit Argumentationshilfen, historischen Erklärungen und theologischen Einordnungen. Zusätzlich gibt die breite Autorenschaft viele nützliche Praxis-Bausteine für eine sensibilisierende Gemeindearbeit: Von Predigtentwürfen über Beispiele für Gemeindeveranstaltungen bis hin zu übergemeindlichen Initiativen.
- Diese Broschüre von der Amadeu Antonio Stiftung und dem Bundesverband Trans* erklärt das Verhältnis zwischen Rechtsextremismus und Transfeindlichkeit.
- Die Studie "Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung" der EKD hat interdisziplinär geforscht: Haben Kirchenmitglieder weniger Vorurteile als andere Menschen? Und wie gehen Gemeinden mit aufkommenden gesellschaftlichen Herausforderungen um?
- Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus publiziert Materialien und bietet vielfältige Informationsveranstaltungen an.
- Mit Rechten streiten. Hinweise zum Umgang der evangelischen Kirche mit rechtpopulistischen Strömungen auf evangelisch.de
- Broschüre zum Thema Antifeminismus und Anti-Gender vom Studienzentrum für Genderfragen der EKD
- "Prüft alles!" Eine Arbeitshilfe zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus am Beispiel der AfD von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
- Die Amadeu-Antonio-Stiftung setzt sich gegen Rechtsextremismus ein und bietet viel Informationsmaterial.
- Die »Mitte-Studie« 2024/2025 der Friedrich-Ebert-Stiftung blickt auf die Normalisierung des Rechtsextremismus und aktuelle Entwicklungen in Zeiten globaler Verunsicherungen: Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros / Marco Eden (Hg.): Die angespannte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25, herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Franziska Schröter.
- Die »Mitte-Studie« 2022/23 der Friedrich-Ebert-Stiftung beleuchtet rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen und Hintergründe und regt zur Debatte an: Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros: Die distanzierte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2022/23, hg. für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Franziska Schröter.
- In der Publikation "Verhasste Vielfalt" hat das Studienzentrum für Genderfragen der EKD Hasskommentare im Netz untersucht: Annika Lukas, Ellen Radtke, Claudia Schulz (Hg.): Verhasste Vielfalt. Eine Analyse von Hate Speech im Raum von Kirche und Diakonie mit Kommentierungen.
- Was ist eigentlich Rechtsextremismus genau? Hier gibt es eine knappe und präzise Information von der Bundeszentrale für politische Bildung.
...übrigens:
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich all diesen Themen auf spielerische Weise zu nähern. Dazu empfehlen wir die App "Konterbunt". Hier werden Sie mit typischen "Stammtischparolen" konfrontiert und können verschiedene Antwort-Strategien ausprobieren. So kann spielerisch geübt werden, was im Alltag oft schwierig ist: Im direkten Gespräch eine gutes Gegen-Argument zu liefern. Die App kann auf dem Smartphone oder auf der Website am Computer verwendet werden. Neben dem spielerischen Argumentationstraining enthält sie auch zahlreiche Tipps zu Gesprächsstrategien.
