
Ein echtes "Win-Win": Dank einer guten Kooperation und einer langfristigen Vermietung trägt sich das neue Gemeindehaus selbst. Tagsüber nutzt eine Tagespflege das attraktive Gebäude und einen Teil der Außenräume, abends und am Wochenende die Emmausgemeinde.
Das neue Gemeindehaus entstand vor einigen Jahren in der Folge einer Fusion von Pfarrgemeinden und bildet zusammen mit der Auferstehungskirche ein kleines Zentrum im Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund. Als Interpretation der raumbestimmenden hölzernen Deckenkonstruktion in der benachbarten Kirche wurde der Neubau als schwebende, sich räumlich dem Kirchenvorplatz und der Gemeinde öffnende Tragstruktur entwickelt. Die Fassadenflächen verstärken über raumhohe Verglasungen den Charakter des offenen Hauses und ermöglichen über Schiebelemente einen unmittelbaren Austritt aus den Saal- u. Gruppenräumen ins Freie.
Zwischen der Gemeinde und dem fast hundert Jahre altem Verein Luise-Scheppler-Heim besteht eine langjährige Zusammenarbeit und ein sehr gutes Verhältnis. Für die Tagesbetreuung von Kindern mit Autismus waren die schönen Räumlichkeiten, die Nutzbarkeit des Gartens und die Nähe zu einem städtischen Spielplatz sehr interessant. So kam man zusammen.
Der Mietzins entspricht den ortsüblichen Mieten in Heidelberg, er wird von der Stadt refinanziert und deckt die Betriebskosten und die Rücklagenbildung für dieses Gebäude.
Daten und Fakten
Fertigstellung 2015
Architekturbüro: netzwerkarchitekten, Darmstadt
Fotografie: Hempel, Aachen
Bauherrin: Evangelische Kirchengemeinde Heidelberg
Architekturbüro: netzwerkarchitekten, Darmstadt
Fotografie: Hempel, Aachen
Bauherrin: Evangelische Kirchengemeinde Heidelberg
Auszeichnungen
Nominierung für den DAM Preis Architektur in Deutschland