EICHSTETTEN KIRCHE

 
 
 
Fertigstellung 2011

A: STKA, Freiburg
K: Kaltenmark, Tettnang
F: Lehmann, St. Märgen
B: Vermögen und Bau Baden-Württemberg
 
Das Erscheinungsbild der ev. Kirche in Eichstetten ist das Ergebnis verschiedener Bauphasen und Stilepochen. Fragmente der ältesten Bauphase datieren in das 11. Jahrhundert. Geprägt wird die Kirche von dem Erweiterungs- und Umbau aus den Jahren 1865 - 1872, nachdem der gotische Kirchenbau für die wachsende Kirchengemeinde zu klein, aber auch baufällig geworden war. 1895 wurde die fein gegliederte Holzdecke mit den Apostelmedaillons hinzu gefügt.

Oberstes Ziel der Renovierung war, das Kirchenbauwerk mit Bauerhaltungsmaßnahmen zu sichern, was subtil durchgeführte konstruktive Eingriffe erforderte. Der größte Eingriff in die bestehende Substanz war der Ausbau des abgängigen Steinfußbodens und der dort vorgenommene Einbau der Unterflurheizstationen mit neuem Steinbelag sowie die Neuordnung des Altarraums. Der alte steinerne Altar wurde in die Apsis des Chors versetzt. Mit einer neuen  Bestuhlung entstand ein meditativ nutzbarer Raum. Das Bodenniveau des Chorraums ragt in das Kirchenschiff hinein und ist mit den neuen Prinzipalien und dem historischen Taufstein räumlich besser zur Gemeinde orientiert.
 
Mehr Informationen zur Gestaltung der Prinzipalien finden Sie hier.