Die Peterskirche in Heidelberg ist ein besonderer Ort der Begegnung.
Sie ist Universitätskirche. Hier trifft Theologie auf Gemeinde, hier kommen Theologen mit Wissenschaftlern anderer Fachbereiche zusammen, hier trifft Wissenschaft auf Öffentlichkeit. Dies kommt nicht nur in den verschiedenen Gottesdienstformen in der Kirche, sondern auch in ihren Fenstern zum Ausdruck. Die Fenster berichten von Begegnungen. Begegnungen, die sich zwischen Menschen, Fächern, Kulturen, Religionen, Lehrenden und Studierenden ereignen. Damit laden sie selber ein zu Kommunikation und Begegnungen.
Bei der letzten großen Renovierung des Innenraums (2004–05) wurden u.a. die alten Farbgebungen wiederhergestellt, ein neues Raum- und Lichtkonzept verwirklicht und neue
Prinzipalstücke von Matthias Eder entworfen, deren klare kubische Formen in einem spannungsvollen Kontrast zu dem von Grabdenkmälern geprägten Chorraum stehen. Im Zuge dieser Renovierung wurde im Kirchenvorstand die Idee entwickelt, Johannes Schreiter um Entwürfe für einige Fenster zu bitten. Sie alle konnten von 2010 bis 2012 schrittweise realisiert werden, so dass insgesamt ein Zyklus von neun Fenstern entstanden ist. Alle Fenster wurden ausschließlich durch Spenden finanziert.
Der Fensterzyklus in der Peterskirche wurde im Januar 2015 als
Projekt des Monats der EKD vorgestellt. Ausführliche theologische und künstlerische Erläuterungen finden Sie
hier.