Die überwiegend für Konzerte und Mittagsgebete genutzte Alte Stadtkirche St. Michael in Schopfheim sollte ein eindeutiges liturgisches Zentrum erhalten. Die im Chorraum aufgestellte Orgel wurde auf die Seite gerückt, so dass der Blick auf das Chorfenster wieder frei wird.
Der Vorschlag von Nikolaus Kernbach plaziert einen Altar in die Vierung zwischen Langschiff und Querschiff. Der Taufstein ist im Chor angeordnet, der dadurch zu einer Taufkapelle mit eigener räumlichen Atmosphäre wird. Das neue Kreuz wird im Chorbogen aufgehängt.
Alle Prinzipalien sind in Stahl gefertigt und korrespondieren hervorragend mit den vorhandenen Sandstein- und Putzflächen sowie den gotischen Wandmaterialien.