Der „Weg ins Jenseits“ als interkulturelles Lernfeld

Bericht zum Besuch der Ausstellung „Weg ins Jenseits“ im Museum der Kulturen in Basel am 25. Januar. 

Altar für den „Dios de la muerte“ aus Mexico
Am einem sonnigen Januarnachmittag fand sich auf dem Bahnsteig in Freiburg nach und nach eine kleine Gruppe zusammen, die das gleiche Ziel hatte: das Museum der Kulturen in Basel. Dort fand eine Sonderausstellung über den „Weg ins Jenseits“ statt. In verschiedenen Kulturen wird dieser Weg der Menschen nach dem Tod sehr unterschiedlich vorgestellt und ausgestaltet, es ist spannend, die verschiedenen Formen zu sehen, mit denen die existenzielle Erfahrung des Todes in den Kulturen verarbeitet wird.
 
In kirchlichen Partnerschaften begegnen wir manchmal auch unterschiedlichen Formen, daher war der Besuch im Museum gemeinsam zwischen dem Landeskirchlichen Beauftragten für Ökumene in Südbaden und der Erwachsenenbildung Freiburg organisiert.
 
Eine Führung ließ uns unterschiedliche Facetten entdecken: Zwischen traditionellen Vorstelllungen in Asien und Südamerika und freien religiösen Formen, die sich im Westen z.T. neu herausbilden, wurde in der Ausstellung ein weites Feld aufgemacht. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass das, was uns als „normaler“ Umgang mit dem Tod erscheint, nur eine Ausprägung unter vielen ist.
Nach der Führung war noch Zeit für individuelles Entdecken in der Ausstellung, am frühen Abend ging es dann nach Freiburg zurück.