Seelsorge im Alter

 

Älterwerden ist bunt und vielfältig

Seelsorge im Alter
Seelsorge hat den Menschen mit seiner Geschichte im Blick und begleitet ihn in der Gemeinde, im Pflegeheim, im Gottesdienst und in den unterschiedlichsten Lebensformen. 
„Seelsorge im Alter“, also die Seelsorge mit alten Menschen, unterscheidet sich nicht wesentlich von der Seelsorge mit jüngeren Menschen. Es geht um Neuanfänge und Abschiede, Begleitung in lebensverändernden Situationen und das Durchleben von Krankheiten, die Begegnung mit Sterben und Tod. 
 
Älterwerden ist bunt und vielfältig | Seelsorge hat den Menschen mit seiner Geschichte im Blick und begleitet ihn in der Gemeinde, im Pflegeheim, im Gottesdienst und in den unterschiedlichsten Lebensformen. 
„Seelsorge im Alter“, also die Seelsorge mit alten Menschen, unterscheidet sich nicht wesentlich von der Seelsorge mit jüngeren Menschen. Es geht um Neuanfänge und Abschiede, Begleitung in lebensverändernden Situationen und das Durchleben von Krankheiten, die Begegnung mit Sterben und Tod.
 
Menschen fühlen sich meist nicht so alt, wie sie von anderen gesehen werden. Es ist für einen selbst meist viel mehr möglich, als es von anderen wahrgenommen wird. Die Bilder des Alters sind sehr im Wandel.
 
Und so sind auch die Phasen des „Alterns“ sehr vielfältig und bunt. Auf der einen Seite soll jeder Lebensabschnitt zu seinem Recht kommen, auf der anderen Seite soll niemand vergessen werden, wenn er sich nicht mehr aktiv einbringen kann.
Es kommt auf die Haltung an, die man zum eigenen Älterwerden hat. Es kommt auch an auf die körperliche und geistige Verfasstheit, auf die finanzielle Situation sowie auf soziales Eingebundensein in Vereinen, der Kirchen- oder Ortsgemeinde. Wer Interesse am Geschehen in der Welt und an dem Austausch zwischen den Generationen hat, bleibt trotz hohen Alters Teil des Geschehens.
 
Die Landeskirche hat sich zum Ziel gesetzt, älterwerdenden Menschen Teilhabe Konzeption: Altern in Würde in ihren unterschiedlichen Lebensräumen zu ermöglichen. Sei es durch aktive Teilhabe wo jeder und jede sich selber je nach Gabe und Neigung durch verschiedene Aktivitäten einbringen kann, wie in „Silberstreifen“, den verschiedenen Wohnprojekten oder auch in den Generationen übergreifenden Projekten. Sei es im Engagement in den verschiedenen Besuchsdiensten oder den Besuchsteams. Besucht werden Personen in ihrem Zuhause oder in den Altenheimen - damit niemand vergessen wird. Viel Engagement gibt es bei Projekten von Sorgende Gemeinde werden. Miteinander und füreinander wird hier im Dorf und Quartier Gemeinde gestaltet.
 
Was heißt also Seelsorge im Alter? Für mich ist das die Begleitung von Menschen, die schon viele Erfahrungen gemacht haben und für sich selber und mit Gott auf ihr Leben zurückblicken. Viele wollen auf das schauen, was kommen kann, über die Möglichkeiten, die sie haben, nachzudenken und zum Abschluss bringen, was am Leben hindert. Dies ist immer ein Thema der Seelsorge - egal welchen Alters.
 
Seelsorge ist immer ein Geben und ein Nehmen. Menschen, die Seelsorge als Herzenssache für sich entdeckt haben, bekommen bei Besuchen viel zurück.