Überschreitungen - Zwischen Kunst und Glauben

Besucher in der Ausstellung

Kirchen & Kunst

Wenn Pfarrer Eckhart Marggraf und Museumspädagogin Banu Beyer gemeinsam durch das ZKM, Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe führen, dann überschreiten sie zusammen mit den Besuchern die Grenze zwischen Kunst und Glauben.

Vor über 30 Jahren hat Eckhart Markgraf begonnen Theologie und Kunst miteinander ins Gespräch zu bringen. Herausgekommen ist dabei eine Führungsreihe, die Kunstvermittler und Theologen zusammen entwickelt haben: „Überschreitungen“.
Eckhard Markgraf ist darauf gekommen, weil für ihn Kunst und Religion einen gleichen Ursprung haben und „Formen der Reflexion des Menschen über sich selbst“ sind.
 
Die Kunstvermittlerin Banu Beyer hingegen ist nicht gläubig. Das ist für sie nur auf den ersten Blick ein Widerspruch: „Es geht nicht um Religion, es geht um die Menschen, die sich mit Religion anders verknüpfen als ich. Wenn ich mit Menschen in Berührung komme und mich mit diesen Menschen austausche, dann ist das eine neue Welt, die sich mir eröffnet.“
Die Machart der Ausstellungen im ZKM mag verschieden sein, aber einen Bezug zur gesellschaftlichen Realität und damit Anknüpfungspunkte zur Religion hätten sie alle, so Beyer.  
 
Die Besucher schätzen an der Führungsreihe, dass man „über den Tellerrand guckt“ und dass die Personen, die die Führungen leiten „Kunst, Theologie, Religion und Kirche so gut verbinden.
 
„Überschreitungen“ wird einmal im Monat angeboten, immer in wechselnden Ausstellungen und zu wechselnden Themen.
  
Autorin