Tinder und Co.

Anna Manon Schimmel
Liebe im Netz suchen
Ich sitze bei einem Brautpaar. Traugespräch. Wir planen den Gottesdienst zu ihrer Hochzeit. Nachdem das Organisatorische geklärt ist, kommen wir zum spannenden Teil. Denn um eine schöne Ansprache halten zu können, möchte ich ein bisschen was von den beiden wissen. Deshalb frage ich sie: „Wie habt Ihr Euch kennengelernt? Was ist Eure Geschichte?“ Augenblicklich erröten beide. „Naja, also Onlinedating“, rückt die zukünftige Braut endlich raus. „Tinder“, fügt sie kichernd hinzu, und ich habe das Gefühl, sie schämt sich ein bisschen. Ich lache beide an. „Toll!“, sage ich, „wie aufregend! Erzählt mir mehr. Ich will alles wissen!“ Das lassen sich die beiden nicht zweimal sagen. Die anfängliche Unsicherheit ist verflogen. Sie berichten mir von den ersten Nachrichten. Und wie es dann mit beiden weiterging.
Auf dem Nachhauseweg frage ich mich, warum es vielen immer noch so peinlich ist, jemanden online kennenzulernen?
Für alles haben wir doch eine App. Eine Foto-App, Eine App zum Navigieren. Eine App um Musik zu hören. Die Coronawarn-App, usw. Aber bei der Liebe, da ist uns das mit der App peinlich.
Warum macht es so einen Unterschied, ob ich meinen Partner in der Kneipe, durch Freunde, oder auf einer Dating-App kennengelernt habe?
Ich finde, 2022 sollten wir aufhören uns zu schämen, wenn wir Liebe im Netz suchen.
In der Bibel heißt es: „Wer suchet, der findet.“ Jesus hat das gesagt. Er meint, wer nach Gott sucht, wird Gott auch finden. Und Jesus betont immer wieder: Gott ist die Liebe!
Jede Art von Liebe. Ob man sie nun auf Tinder oder im Supermarkt gefunden hat. Ich sehe Gott in jeder Liebesbeziehung. In jedem Paar, das mir seine Geschichte erzählt. Also: Ein Hoch auf die Liebe!
Auf dem Nachhauseweg frage ich mich, warum es vielen immer noch so peinlich ist, jemanden online kennenzulernen?
Für alles haben wir doch eine App. Eine Foto-App, Eine App zum Navigieren. Eine App um Musik zu hören. Die Coronawarn-App, usw. Aber bei der Liebe, da ist uns das mit der App peinlich.
Warum macht es so einen Unterschied, ob ich meinen Partner in der Kneipe, durch Freunde, oder auf einer Dating-App kennengelernt habe?
Ich finde, 2022 sollten wir aufhören uns zu schämen, wenn wir Liebe im Netz suchen.
In der Bibel heißt es: „Wer suchet, der findet.“ Jesus hat das gesagt. Er meint, wer nach Gott sucht, wird Gott auch finden. Und Jesus betont immer wieder: Gott ist die Liebe!
Jede Art von Liebe. Ob man sie nun auf Tinder oder im Supermarkt gefunden hat. Ich sehe Gott in jeder Liebesbeziehung. In jedem Paar, das mir seine Geschichte erzählt. Also: Ein Hoch auf die Liebe!