Der Ernst des Lebens

Klaus Nagorni
Impuls
Die Kitazeit geht zu Ende, die Schulzeit hat noch nicht begonnen, aber die angehenden Erstklässler sind schon seit Wochen in heller Aufregung. Und mit ihnen die halbe Verwandtschaft. Mit bunten Schultüten, auch Zuckertüten genannt, gefüllt mit bunten Heften und Süßigkeiten, soll der Gang über die Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt leichter gemacht werden.
Aber ein bisschen Unsicherheit und vielleicht sogar Angst bleibt dennoch. Davon erzählt ein Kinderbuch mit dem Titel „Der Ernst des Lebens“. Vom Ernst des Lebens nämlich bekommt die angehende Erstklässlerin Annette von allen Seiten zu hören. „Wenn Du in die Schule kommst, dann beginnt der Ernst des Lebens“, haben auch die Eltern zu ihr gesagt. Annette hat keine Ahnung, was der Ernst des Lebens sein soll. Ein seltener Vogel? Ein Monster? Nur - etwas Schönes scheint es nicht zu sein. Als Annettes erster Schultag kommt, begegnet sie ihm tatsächlich, dem Ernst. Ernst heißt nämlich ihr Sitznachbar. Schnell stellt sich heraus, dass Ernst ein freundlicher und umgänglicher Junge ist, mit dem sie sich schnell anfreundet. Am Ende der Geschichte versteht sie, dass der Ernst des Lebens nichts ist, vor dem man Angst haben muss.
Mich erinnert diese Geschichte an viele „Fürchte dich nicht“-Geschichten, wie sie in der Bibel erzählt werden, etwa von Jeremia. Der fühlt sich vor seiner Aufgabe als künftiger Prophet mindestens so wie ein Erstklässler. Aber Gott sagt ihm: „Fürchte dich nicht!“ Oder Maria in der Weihnachtsgeschichte, als ihr ein Engel Mut zuspricht mit den Worten: „Fürchte dich nicht“!
Solche „Fürchte-dich-nicht“-Geschichten passieren aber auch heute. Selbst wenn der Ernst des Lebens nicht immer ein so freundliches Gesicht hat wie Ernst, der Sitznachbar von Annette. Eine „Fürchte-dich-nicht“-Geschichte ermutigt mich, sagt mir: nicht Furcht oder Angst sollen dich leiten, sondern Vertrauen und Zuversicht! Damit kannst du es schaffen, auch wenn du vielleicht im Moment noch nicht weißt, wie. „Fürchte dich nicht!“ – ein schöner Zuspruch, finde ich, für viele Situationen im Leben. In diesen Tagen aber besonders für unsere Schulanfänger. (12.09.2025)
Aber ein bisschen Unsicherheit und vielleicht sogar Angst bleibt dennoch. Davon erzählt ein Kinderbuch mit dem Titel „Der Ernst des Lebens“. Vom Ernst des Lebens nämlich bekommt die angehende Erstklässlerin Annette von allen Seiten zu hören. „Wenn Du in die Schule kommst, dann beginnt der Ernst des Lebens“, haben auch die Eltern zu ihr gesagt. Annette hat keine Ahnung, was der Ernst des Lebens sein soll. Ein seltener Vogel? Ein Monster? Nur - etwas Schönes scheint es nicht zu sein. Als Annettes erster Schultag kommt, begegnet sie ihm tatsächlich, dem Ernst. Ernst heißt nämlich ihr Sitznachbar. Schnell stellt sich heraus, dass Ernst ein freundlicher und umgänglicher Junge ist, mit dem sie sich schnell anfreundet. Am Ende der Geschichte versteht sie, dass der Ernst des Lebens nichts ist, vor dem man Angst haben muss.
Mich erinnert diese Geschichte an viele „Fürchte dich nicht“-Geschichten, wie sie in der Bibel erzählt werden, etwa von Jeremia. Der fühlt sich vor seiner Aufgabe als künftiger Prophet mindestens so wie ein Erstklässler. Aber Gott sagt ihm: „Fürchte dich nicht!“ Oder Maria in der Weihnachtsgeschichte, als ihr ein Engel Mut zuspricht mit den Worten: „Fürchte dich nicht“!
Solche „Fürchte-dich-nicht“-Geschichten passieren aber auch heute. Selbst wenn der Ernst des Lebens nicht immer ein so freundliches Gesicht hat wie Ernst, der Sitznachbar von Annette. Eine „Fürchte-dich-nicht“-Geschichte ermutigt mich, sagt mir: nicht Furcht oder Angst sollen dich leiten, sondern Vertrauen und Zuversicht! Damit kannst du es schaffen, auch wenn du vielleicht im Moment noch nicht weißt, wie. „Fürchte dich nicht!“ – ein schöner Zuspruch, finde ich, für viele Situationen im Leben. In diesen Tagen aber besonders für unsere Schulanfänger. (12.09.2025)