Material

 

Segens-Tattoos für Radelnde zum Selberdrucken

 
Radel Tattoos Header
 
„Fahrrad fahr'n - 
Nichts ist so schön wie Fahrrad fahr'n…“  
(nach: Max Raabe - Fahrrad fahr'n, Link: Max Raabe - Fahrrad fahr´n )

Jetzt sind sie wieder unterwegs: Die Radler, auf ihren Fahrrädern, E-Bikes und Rennrädern. Zur Arbeit oder auf Touren. Gemütlich oder sportlich. In der Ebene, am Fluss oder über die höchsten Berggipfel.  
Es gibt viele Anlässe, ihnen einen Segen mitzugeben: in den Radwege-Kirchen, beim Stadtradeln, zur Eröffnung der Freiluft-Saison oder an Erlebnistagen. In Gottesdiensten, Andachten, Pop-up Angeboten oder einfach in der Kirche zum Auslegen (Wasser, Anleitung und Schwämmchen nicht vergessen…). 
Wir bieten euch Segens-Tattoos für Radelnde zum Selbst-Ausdrucken an. Sucht euch die Tattoos eurer Wahl aus und druckt sie auf eurem Drucker auf Tattoo-Transfer-Folie aus. Damit seid ihr flexibel in eurer Wahl und unabhängig von Lieferzeiten…  
PDFSs mit Segens-Tattoos, Anleitung und best practice Material findet ihr weiter unten zum Download. 
 
 
 
 

Tattoos drucken auf Tattoo-Transfer-Folie für Laserdrucker/ Tintenstrahldrucker (Transparent)

Welches Tattoo-Papier bestellen?
 
  • Die temporäre Tattoo-Folie sollte kompatibel sein für den eigenen Laser- oder Tintenstrahldrucker
  • Es sollte umweltfreundlich, hautfreundlich und auch für Kinder und schwangere Frauen verwendet werden können
  • Es sollte mindestens 1-2 Tage halten und sich problemlos abrubbeln lassen

Wie funktioniert der Ausdruck auf bedruckbares Tattoo-Papier?
 
Die jeweilige Anleitung beachten! Das Tattoo-Transferpapier enthält bedruckbare Tattoo-Blätter (A) und Klebefolien (B). Man druckt die Motive auf die leere, glatte Seite des Tattoo-Papiers (A). Nach dem Trocknen wird die Klebefolie B auf das Tattoo-Papier A aufgetragen, sodass Klebefolie und Tattoo-Papier fest verbunden sind. Anschließend kann man die Motive passend ausschneiden.
Zum Befestigten der Tattoos zieht man die Klebefolie ab, ohne das Motiv zu berühren. Dann wird das Motiv auf die Haut aufgetragen. Das Tattoo-Papier wird mit einem feuchten Tuch abgedeckt und eine Minute fest aufgedrückt. Anschließend lässt es sich vorsichtig wegschieben, und das Tattoo bleibt auf der Haut.
 
 

  
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Kleine willkommen | Heißen Sie „Kleine“ und ihre Eltern willkommen

Materialien zur Kommunikation mit Eltern Neugeborener im 1. Lebensjahr
Bestellbar hier:   ekiba.de/shop
 
Illustration Kleine willkommen
 
„Kleine willkommen“ heißt die neue Initiative, die sich über die Kirchengemeinden an die Eltern von Neugeborenen richtet. Mit den hier beschriebenen Materialien möchten wir Ihnen ein Angebot machen, aktiv auf junge Familien zuzugehen, in Kontakt zu kommen und zur Taufe und passenden Angeboten Ihrer Kirchengemeinde oder Region einzuladen.

Mit einem Geschenk zur Geburt, den passenden Materialien zur Taufe und einem Geschenk zur Tauferinnerung oder zum ersten Geburtstag können Sie Ihren Kontakt zu jungen Familien während des ersten Lebensjahrs ihres Kindes gestalten. Zwei unterschiedliche Motivwelten (Wal und Schäfchen) stehen Ihnen dabei zur Verfügung. Logo und Illustrationen können Sie auch nutzen, um weitergehende Angebote wie Tauffest, Tauferinnerungsgottes-dienste oder Einladungen zu besonders familien- und kindertauglichen Formaten zu gestalten.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich Materialien der „Kleine willkommen“-Initiative bestellen bzw. herunterladen. Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne unter  zur Verfügung.
 
 
 
  
Set 1, Geburt, Version Schaf
Set 1, Geburt, Version Wal
Set 2, Taufe, Version Schaf
Set 2, Taufe, Version Wal
Set 3, Geburtstag, Version Schaf
Set 3, Geburtstag, Version Wal
Set 4, Komplettset, Version Schaf
Set 4, Komplettset, Version Wal
 
 
Um die Materialien sehen und herunterladen zu können, muss man sich in die Infothek+ einloggen.
 

„Brot & Salz – Gott erhalt’s“ - Neuzugezogene begrüßen!

Logo Brot und Salz - Gott erhalt's
Wenn Menschen umziehen, bedeutet das immer auch, sich neu orientieren zu müssen: neue Nachbarn, neue Wege, neue Einrichtungen in der Umgebung – von der Bäckerei über den Kindergarten oder die Schule bis hin zur Hausarztpraxis. Auch der Weg zur Kirchengemeinde ist neu und erst einmal unbekannt. Und manchmal braucht es auch einen Impuls, ihn zu gehen.
Ein Umzug ist also ein guter Anlass, als Kirchengemeinde freundlich und einladend auf diejenigen zuzugehen, die neu in den Ort gezogen sind und ihnen zu signalisieren: Herzlich willkommen! Wir freuen uns, dass Sie da sind! Wenn Sie Lust am Kontakt haben – wir sind für Sie da!
 
Mit dem  Willkommenspaket „Brot & Salz – Gott erhalt's“ möchten wir Sie gerne dabei unterstützen!
 
 
Brot & Salz - Willkommen in der neuen Gemeinde (Beitrag aus Lichtblicke)
 
 

Willkommenspaket Brot & Salz

Bestellung bitte bis 18.03.26
Bild vom Set: Stoffbeutel, Aufkleber und Karten

Quelle: ekiba MOT

Das Willkommenspaket besteht aus einem Brotbeutel (Bio-Baumwolle), einer für Ihre Kirchengemeinde individualisierten Karte, einem aufgeklebten Salztütchen, einem Brotgutschein, der bei einer Bäckerei vor Ort eingelöst werden kann und einem „Brot & Salz“-Aufkleber für ein Kuvert. Das Set wurde zum persönlichen Überreichen oder für den Postversand entwickelt.
 
Was braucht es von Ihrer Seite?
  • Die Suche nach einer Bäckerei in Ihrem Ort als Kooperationspartnerin: Dort können Neuzugezogene ihren Gutschein einlösen und die Bäckerei wird Ihnen die Brote in Rechnung stellen. Für die Bäckerei ist dies ebenfalls eine Möglichkeit, Neukunden zu gewinnen.
  • Gelder für das Willkommenspaket, evtl. für die Brote (nach unseren Erfahrungen werden ca. 20% der Gutscheine eingelöst), evtl. Porto.
  • Die Brotbeutel und Karten werden von Ihnen in Ihre Umschläge eingetütet, mit Adress-Aufklebern der Neuzugezogenen und dem Brot & Salz - Aufkleber versehen.
 
Brot & Salz bestellen in 2 Schritten!
  1. Über den E-Shop der EKIBA bestellen Sie die gewünschte Zahl der Willkommenspakete in Sets zu jeweils 25 Stück. Ist der Bestellvorgang im EKIBA-Shop abgeschlossen, erhalten Sie eine Bestellbestätigung.
  2. Für Ihre individualisierten Karten geben Sie alle nötigen Angaben zu Ihrer Kirchengemeinde (Name, Anschrift, Homepage, Logo) und der Bäckerei-Filiale (Adresse) in eine Eingabemaske ein.
Bitte beachten Sie, dass für die vollständige Bestellung sowohl die Bestellung im EKIBA-Shop als auch das Ausfüllen der Eingabemaske notwendig sind! Eine reine Erfassung der Daten in der Maske löst keine Bestellung aus.
 
Nach Ende der Bestellfrist (siehe EKIBA-Shop) werden die Willkommenspakete in passender Anzahl produziert und versendet.
 
 
 

FAQ Brot & Salz

In dieser Rubrik gibt es Informationen und Anregungen rund um "Brot & Salz".  Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen und Anregungen unter mitgliederorientierung@ekiba.de
 
 

Hier finden Sie die Anleitung zur Adress-Generierung über Ihren DaviP-online-Zugang (Auswertung der Zugänge) - Vor allem der Haken bei "Haushaltsvorstand" ist wichtig, damit nicht jedes neuzugezogene Mitglied ausgedruckt wird, sondern nur eine Person pro Familie.
 

Quelle: Evangelische Landeskirche in Baden

 
 

verschiedene Versandtaschen

Quelle: ekiba.de/MOT

Versandtaschen mit Beutel

Quelle: ekiba.de/MOT

Welche Umschläge nehme ich?
Vier Formatgrößen bieten sich an – alle haben Vor- und Nachteile:
 
  • Umschlag B5 (Kraftpapier): Die eindeutig günstigste Variante! Nachteil: Man kann kaum zusätzlich etwas dazulegen. Außerdem braucht es etwas Geschick, Beutel und Karte in den Umschlag zu geben, ohne dass der Umschlag zerreißt! Am besten beim Füllen mit der „Seil-Seite“ beginnen und erst am Ende, wenn der Umschlag heil geblieben ist, den Aufkleber aufbringen. Die Umschläge sehen etwas faltig aus, wenn sie gefüllt sind, dafür sind sie sehr kompakt. Zum Austeilen ist das praktisch, für den Postversand könnten die Umschläge zu dünn sein.
  • Umschlag B5+ (Karton): Die komfortabelste Variante! Gut zu befüllen und stabil. Nachteil: vergleichsweise teuer.
  • Umschlag E5 (Kraftpapier): Alternative zum B5 Umschlag! Hier ist mehr Platz, dafür ist der Preis für den Umschlag ein wenig höher. Auch ein Gemeindebrief passt noch gut dazu.
  • Umschlag C4 (Kraftpapier mit Papprückwand): Viel Platz für Beilagen, die Papprückwand stabilisiert den Umschlag.
Tipps aus der Werkstatt: 
  • Umschläge VOR dem Befüllen mit der Adresse bedrucken! 
  • Bei leicht einreißbaren Umschlägen erst nach erfolgreichem Adressieren die "Brot & Salz"-Aufkleber anbringen!
  • Die Seile des Brotbeutels versetzt legen, sodass sie möglichst wenig auftragen.
  • Für den Postversand sollte der Umschlag maximal  2 cm hoch sein. 
 
 

einfach gefalteter Beutel
gefalteter Beutel Kordel außen
gefalteter Beutel mit Kordel
gefalteter Stoffbeutel in einer Versandtasche
Brotbeutel in der Mitte falten, sodass Ober- und Unterkante leicht versetzt untereinanderliegen und die Kordeln des Beutels nicht auftragen. Anschließend vierteln und die herausragenden Seile möglichst flach über den Beutel legen und in den Umschlag geben. 
Alternativ:
einfach gefalteter Beutel
gefalteter Beutel mit Kordeln
2-fach gefalteter Beutel
Material im Umschlag
Beutel in der Mitte falten und die Kordeln versetzt flach nach innen legen. Anschließend vorsichtig zum Viertel falten. In den Umschlag geben. 
 
 

Natürlich kann man in das Begrüßungspaket noch etwas hinzulegen. Insgesamt sollte man aber eher zurückhaltend sein. Bei „Brot & Salz“ geht es in erster Linie um einen freundlichen und aufmerksamen Willkommensgruß, damit sich Neuzugezogene in ihrer besonderen Situation wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen. Das schließt die Information über kirchliche Angebote nicht aus, sollte aber nicht im Vordergrund stehen. 
Mögliche Beilagen: 
  • Aktueller Gemeindebrief
  • Einladung zu einer Kennenlern-Veranstaltung (s.u.)
  • Passende Angebote der Gemeinde für einzelnen Zielgruppen (falls dies den Daten zu entnehmen ist)
  • Interessante kirchliche Angebote in der nahen Region (EEB, Kirche und Tourismus, City-Kirche, Angebote der Regionalgemeinden, Digitale Kirche u.a.m) 
 
 

Umzüge stellen zumeist einschneidende Veränderungen im Leben von Menschen dar. Es gilt, sich im neuen Zuhause einzurichten, im neuen Lebensumfeld zurechtzufinden (täglicher Bedarf, Ärzte, Freizeit usw.) und heimisch zu werden, oftmals geht mit dem Umzug ein Wechsel der Arbeitsstelle einher; sind Kinder im Haushalt, so stehen auch Kindergarten- oder Schulwechsel an. Mit dem Umzug verändern sich auch Beziehungen: zu Freund*innen, die zurückgelassen werden, muss die Beziehung neugestaltet werden, zugleich gilt es, am neuen Lebensort neue Kontakte zu knüpfen. Je nachdem, welche Bedingungen zum Umzug geführt haben, wird der Neuanfang entweder herbeigesehnt oder ist mit manch banger Frage verbunden; oftmals herrscht auch eine gemischte Gefühlslage vor. 
Neuzugezogene sind dabei keine homogene Gruppe, sondern eine Gruppe, so bunt wie das Leben, die lediglich darin eine Gemeinsamkeit haben, dass sie allesamt zuziehen. Es sind: Verheiratete, Familien, Zusammenlebende, Singles (Ledige, Geschiedene, Verwitwete), Azubis, Studierende, (Früh)Rentner*innen, Senior*innen (bei Kindern, im Altersheim, alleine wohnend), Geflüchtete usw. Auch in Bezug auf ihr Verhältnis zu Kirche ist die Gruppe der Neuzugezogenen bunt: von Menschen, die in ihrer früheren Kirchengemeinde mitgearbeitet oder regelmäßig den Gottesdienst besucht haben, bis hin zu Menschen, die nicht im gemeindlichen Leben auftauchen, weil Kirche keine große Bedeutung mehr für ihr Leben hat, die sie aber dennoch finanziell als Kirchenmitglied unterstützen. 
(Aus: Ebert/Obenauer: Gastfreundliche Kirche sein. Impulsheft für Engagierte in Gemeinden, Regionen und an anderen kirchlichen Orten, S. 27.) 
 
 

Kleine Events sind eine schöne Möglichkeit, Neuzugezogene einzuladen, ihre neue Kirche, die Kirchengemeinde und andere Neuzugezogene kennenzulernen.  
Events bieten den Menschen außergewöhnliche, nicht alltägliche Erlebnisse an. Überlegen Sie, was Ihre Kirche und Ihren Ort zu etwas Besonderem macht. Zeigen Sie, was Sie begeistert, wo es am schönsten ist und welche versteckten Ecken die „Neuen“ unbedingt kennenlernen sollten. Erkunden Sie gemeinsam mit den Neuzugezogenen diese schönen Orte (wenn die Kommune bereits etwas ähnliches anbietet, überlegen Sie, ob Sie sich dabei einbringen können). 
Am besten gelingt das gepaart mit einem Umtrunk und einer Kleinigkeit zu essen. So kann man miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben. Weil es zutiefst christlich ist, am Tisch oder am Lagerfeuer (Johannes 21) zu sitzen - mit Brot und Wein, Kaffee und Kuchen, Fisch oder Bowl - und Brot und Leben zu teilen.  
Heißen Sie Ihre Neuzugezogenen willkommen – in aller Freiheit und ohne den moralischen Zwang, wiederkommen zu müssen. Eine Einladung dazu können Sie dem Begrüßungspaket beilegen.
Ideen: 
  • Fest/ Empfang/Brunch 
  • Einladung zum Neujahrsempfang oder zum Sommerfest/ Erntedankfest mit einer besonderen Begrüßung Neuzugezogener
  • Frühstück/ Brunch/ Kennenlern-Nachmittag mit einer Vorstellung von Insider-Tipps (die schönsten Stellen am Ort, Ausflugsmöglichkeiten in der Region, die wichtigsten Festtage und Feierlichkeiten im Ort)
  • Kirche als besonderer Ort  
  • Einladung zur Kirchturm-Besteigung mit anschließendem Sektempfang/Kaffeetrinken
  • Einblick in die Katakomben oder andere geheime Orte Eurer Kirche
  • Abendliche Taschenlampen-Führung durch die Kirche (besonders geeignet bei Wandmalereien in der Kirche) 
  • Dorf-/Stadtführung 
  • Dorf- oder Stadtführung zu versteckten Orten und schönsten Stellen 
  • Ein Insta-Walk für Neuzugezogene durch den Ort 
Instawalk mit Hoffnungszeichen
 
  • Brot backen 
  • Brotback-Kurs mit dem Bäcker, der die Gutschein-Brote ausgibt. Oder einem „back-begeisterten“ Gemeindemitglied 
  • Mit den Konfirmanden Brote für ein Neuzugezogenen-Event backen
 
 

In einigen Gemeinden werden die Willkommenspakete mit den Gemeindebriefen ausgetragen. Manche Austräger*innen klingeln dabei an der Tür, andere werfen die Umschläge einfach ein.  
In Weinheim hat sich ein eigenes „Brot&Salz-Team“ gebildet. Es trifft sich vierteljährlich zur Besprechung und zum Erfahrungsaustausch. Dabei tüten sie auch gemeinsam die neuen Beutel und Karten ein. Jeder Mitarbeitende macht ca. 10 bis 30 Besuche pro Jahr.  
Manche Gemeinden verschicken die Umschläge per Post. 
 
 

Motivation und Haltung
Menschen willkommen zu heißen ist es ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Es signalisiert: Wir nehmen dich wahr hier am Ort und wir heißen dich willkommen. 
Manche Gemeinden gehen auf ihre Neuzugezogenen Gemeindemitglieder zu, indem sie sie besuchen. Dabei kommt stark auf die innere Haltung an: Was motiviert Verantwortliche und Engagierte, Neuzugezogene willkommen zu heißen? Geht es um ein freundliches und aufmerksames Willkommen Heißen – oder verbindet sich damit der heimliche Wunsch, dass doch der eine oder die andere zu einer (längerfristigen) Bindung an die Kirchengemeinde findet? So verständlich dieser Wunsch ist, so sehr spürt das Gegenüber doch zugleich, ob es um ihn als Person und seine Situation geht oder ob jemand Werbung für die eigene Kirchengemeinde macht und neue Mitglieder gewinnen möchte. Das schließt nicht aus, den anderen auch über kirchliche Angebote zu informieren. Doch im Vordergrund steht die besuchte Person.  
Weil keine Kirchengemeinde alle Menschen erreichen und für alle Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen, Milieus und Lebensstilen Möglichkeiten zum Andocken bieten kann, ist es hilfreich, auch über kirchliche Angebote in der Region Bescheid zu wissen, um Neuzugezogene bei Bedarf darauf hinzuweisen zu können (z.B. andere Gemeinden mit anderem Profil, Einrichtung der Ev. Erwachsenenbildung, City-Kirche, Internet-Angebote). Im Vordergrund steht, dass der andere einen geistlichen Ort für sich findet, wenn er das möchte – nicht, ob dieser Ort die eigene Gemeinde ist.  
Wer sich in der Neuzugezogenen-Arbeit engagiert, sollte eine gewisse Neugier auf Menschen mitbringen: auf die Lebens- und Glaubenserfahrung anderer Menschen, auf ihre Art, das Leben und die Welt zu sehen und zu deuten, auf ihre Hoffnungen und Befürchtungen. Gerade in der Situation des Umzugs haben Menschen viel zu erzählen.  
Wenn wir Neuzugezogene begrüßen, dann geht es darum, der besuchten Person Gutes zu tun, Zeit und Interesse für sie zu investieren, sich in eine möglicherweise fremde Welt zu begeben, eine kleine Aufmerksamkeit der Gemeinde zu schenken, ohne für all das eine Gegenleistung zu erwarten.  
Das bedeutet dann auch, dem anderen die Freiheit zu lassen, selbst über seine Nähe und Distanz zur Gemeinde zu entscheiden. 
(Leicht gekürzt aus: Ebert/Obenauer: Gastfreundliche Kirche sein. Impulsheft für Engagierte in Gemeinden, Regionen und an anderen kirchlichen Orten, S. 27. ) 
 
Besuche bei Neuzugezogenen 
Manche Gemeinden kombinieren ihren Willkommensgruß mit dem Angebot oder der Ankündigung eines Besuchs. Die Erfahrung dabei ist: Wird ein Besuch angeboten und eine Rückmeldung erbeten, wenn ein Besuch erwünscht wird, so wird dieses Angebot nur selten von Neuzugezogenen in Anspruch genommen. Die Hürde erscheint zu groß, selbst aktiv zu werden und einen Besuch zu wünschen. Wird der Besuch eines/einer hauptamtlich Mitarbeitenden schriftlich angekündigt (z.B. „In den nächsten zwei Wochen wird …“), so können sich die Neuzugezogenen darauf einstellen, dass jemand von der Kirchengemeinde vorbeischauen wird. Zugleich ist dies eine lockere Form der Ankündigung, die nicht garantiert, jemanden anzutreffen. 
(Ebert/Obenauer: Gastfreundliche Kirche sein. Impulsheft für Engagierte in Gemeinden, Regionen und an anderen kirchlichen Orten, S. 28. ) 
 
Besuche im Altersheim
Für Neuzugezogene in einem Altersheim ist das Materialabgebot „Brot und Salz“ weniger passend – aber auch dort freut man sich über einen Besuch! Wenn Sie Neuzugezogene im Altersheim besuchen möchten, suchen Sie im Vorfeld den Kontakt zu den Heimen und stellen Sie Ihr Vorhaben vor. Vielleicht wird Ihnen eine Ansprechperson genannt, an die Sie sich wenden können. Klären Sie, ob die Kirchengemeinde über Neuzugezogene im Heim informiert wird. Ein Besuch bei den „Neuen“ hat dann noch 1-2 Wochen Zeit, damit sich die betreffende Person erst einmal einleben kann.  
Schöne und passende Karten oder kleine Broschüren bekommen Sie z.B. bei den „Marburger Medien“: 
 
 
Herzlich Willkommen – Karte mit Schokoherz 

Als Ansprechpartnerin im EOK für Besuche im Altersheim steht Ihnen Pfarrerin Urte Bejick gerne zur Verfügung.

Besuchsdienst gründen 
Wenn Sie in Ihrer Gemeinde einen Besuchsdienst gründen wollen, finden Sie hier Informationen und Materialien: 

Über Basiskurse für Besuchsdienste (Wie mache ich einen Besuch? Kommunikation) und weitere Fortbildungsangebote informiert Sie gerne Pfarrerin Ingrid Knöll-Herde.
 
 

Weitere Materialien

 

Wir freuen uns, Ihnen die neuen Grußkarten zum Kircheneintritt und zum Kirchenaustritt vorzustellen, mit denen Sie Ihre Neumitglieder begrüßen bzw. Mitglieder nach ihrem Austritt verabschieden können.
 
Ein Eintritt in die evangelische Kirche ist heute nicht mehr selbstverständlich und ein Grund zur Freude. Mit einer Grußkarte zum Eintritt geben Sie dieser Freude einen sichtbaren Ausdruck. Die Karten zum Eintritt sind abgestimmt mit dem Gruß der Bischöfin, der zentral an alle Neumitglieder verschickt wird.
 
Ein Austritt ist oft der Endpunkt eines langen Prozesses und kann viele Gründe haben. Mit einer Karte anlässlich des Kirchenaustritts können Sie auf diesen traurigen Anlass persönlich reagieren und für die bisherige Mitgliedschaft danken. Bitte beachten Sie, dass ein solches Anschreiben die letzte, aktive Kontaktaufnahme Ihrer Kirchengemeinde mit dem ehemaligen Kirchenmitglied sein sollte und möglichst zeitnah nach der Austrittsmeldung erfolgt. Anschließend besteht keine Berechtigung mehr, ohne ausdrückliche Einverständniserklärung / Einwilligung Ausgetretene nochmals anzuschreiben.
 
Die Karten sind für verschiedene Altersgruppen gedacht und unterscheiden sich in Text und Anredeform. Sie sind so gestaltet, dass Sie einen handschriftlichen Gruß einfügen können - aber nicht müssen.
 
Diese und weitere Karten können Sie im Shop bestellen.
 
  
Austrittskarte "Wohin Sie ihr Weg auch führt ..."
Austrittskarte "Danke & alles Gute"
Austrittskarte "Offen 'Berge' "
Austrittskarte "Offen 'Tür' "
Eintrittskarte "Mit Dir"
Eintrittskarte "Du gibst unserer Kirche ein Gesicht"
Eintrittskarte "Gott sei Dank (Sie)"
Eintrittskarte "Gott sei Dank (Ihr)"
Eintrittskarte "Gott sei Dank (Du)"
Eintrittskarte "Regenbogen"
Eintrittskarte "Euch schenkt der Himmel"
 

Kirchenpost
In sechs Pilot-Kirchenbezirken bekommen Jugendliche und junge Erwachsene ab 12 Jahren jährlich ein personalisiertes Mailing per Postversand. Es kommuniziert altersgruppengemäß Themen und Angebote und hält so in der Zeit zwischen Konfirmation und erster Berufstätigkeit den Kontakt von Seiten der Kirche aufrecht.
 
Unter www.kirchenpost-ekiba.de werden weitere für die Altersgruppen relevanten Information mit christlichem Kontext zur Verfügung gestellt.
 
 
 

Glückwunsch zum 18. Geburtstag
 
Gratulieren Sie mit der Glückwunschkarte Ihren 18-jährigen Mitgliedern zum Geburtstag. Innenseite Blanko oder Grußtext:

1. BLANKO
Das Innere der Karte ist unbedruckt.
Ideal, um eigene Worte hinzuzufügen oder die Karte individuell zu gestalten. 
Wer sie digital bedrucken möchte, kann die WORD-Ausfüllhilfe nutzen.

2. Mit GRUSSTEXT
Im Inneren der Karte ist ein Text eingedruckt der durch Anrede und Gruß
- handschriftlich oder
- mit der WORD-Ausfüllhilfe 
ergänzt und unterschrieben werden muss. 
Der passende Aufkleber ist für den Umschlag gedacht. So können Sie jede Umschlaggröße nutzen – und vielleicht noch ein kleines Geschenk beilegen.
 
Die Karte wurde von der Agentur Petitio entwickelt und an der Zielgruppe getestet. Die Agentur gestaltet bereits seit über 10 Jahren die Briefe ("Selfmailer") der Kirchenpost für Bayern und Württemberg und nun auch für die EKiBa.
 
Die Glückwunschkarten erhalten Sie im 10er Set für 5,00 Euro im E-Shop der EKiBa.
 
Alternativ zur gedruckten Glückwunschkarte gibt es auch eine digitale Variante. So können Sie Ihren 18-Jährigen auch per E-Mail oder Messenger gratulieren.
 
  
18er Glückwunschkarte, Ansicht Nr. 1
18er Glückwunschkarte, Ansicht Nr. 2
18er Glückwunschkarte, Ansicht Nr. 3
18er Glückwunschkarte, Ansicht Nr. 4
Blanco Karte
beide Karten
Karte mit Eindruck
 
 
 

Motiv der Friedenskarte anlässlich des Ukraine-Krieges
In der Pandemie haben wir noch einmal verstärkt erfahren, welche wohltuende und verbindende Wirkung eine (handgeschriebene) Karte, ein Brief oder ein Telefonanruf haben können. Daher stellen wir Ihnen gerne Grußkarten zur Verfügung. 
Mit diesen Grußkarten können Sie Ihre Beziehungen zu Kirchenmitgliedern, Spender*innen, Stifter*innen und anderen der Gemeinde verbundenen Menschen pflegen.
Diese spezielle Friedensgrußkarte erscheint anlässlich des Krieges in der Ukraine.
Diese und weitere Karten können Sie (kostenfrei) im Shop bestellen.
 
Ein Angebot der Servicestelle Fundraising und der Projektstelle Mitgliederorientierung.