Landesbischöfin Heike Springhart besucht badische Partnerkirche in den USA

Neuntägige Reise zur KOCUCC bietet viele Gelegenheiten für Begegnungen

Karlsruhe, (19.03.2026). Im Januar schickte Heike Springhart einen „Solidaritätsbrief in bedrohlichen Zeiten“ an die badische Partnerkirche in den USA. Nun besucht die Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden (Ekiba) zum ersten Mal die Kansas Oklahoma Conference der United Church of Christ (KOCUCC) persönlich. Gemeinsam mit einer kleinen Delegation bricht Springhart am 21. März zu einer neuntägigen Reise in die Vereinigten Staaten auf.

Landesbischöfin Heike Springhart
Landesbischöfin Heike Springhart blickt mit großer Vorfreude auf ihren Aufenthalt bei der KOCUCC. „In dieser Zeit globaler Verunsicherung ist ein solcher Besuch mehr als ein Austausch unter Partnerkirchen. Er ist ein Ausdruck gelebter Nähe und Unterstützung – ähnlich wie mein Besuch im Heiligen Land im Januar. Dass solche Begegnungen einmal so bedeutsam werden würden, hätte vor einigen Jahren wohl niemand gedacht“, sagt Springhart.
 
Während ihres Besuchs in den Vereinigten Staaten wird es für die Bischöfin viele Gelegenheiten für Begegnungen mit Pfarrerinnen und Pfarrern, mit Gemeindemitgliedern und Kirchenleitenden geben. Innerhalb der neun Tage wird Heike Springhart vier Gemeinden in Oklahoma und drei in Kansas kennenlernen. 
 
Innerhalb der bestehenden Partnerschaft des Theologischen Studienhauses Heidelberg (TSH) mit dem Disciples Divinity House (DDH), einem theologischen Seminar, das organisatorisch mit der Divinity School der University of Chicago verbunden ist, gestaltet Heike Springart einen Abend mit den Studierenden des DDH.
 
Darüber hinaus besucht die dreiköpfige Ekiba-Delegation gemeinsam mit der Native-American-Pfarrerin Rosemary McCombs Maxey das First Americans Museum in Oklahoma City. Im Geschichts- und Kulturmuseum Greenwood Rising in Tulsa, einem von mehreren weiteren Programmpunkten, stehen dann das Massaker von 1921 - ein zweitägiger Angriff auf afroamerikanische US-Amerikaner im Viertel Greenwood – und der fortdauernde Kampf gegen Rassismus im Mittelpunkt. 
 
Zwischen der UCC in den USA und der Union Evangelischer Kirchen in der EKD besteht seit 1980 eine Kirchengemeinschaft, die auf die ganze EKD erweitert werden soll. Einzelne Landeskirchen pflegen in diesem Rahmen Partnerschaften mit einzelnen Conferences der UCC in den USA. Die Partnerschaft zwischen der Ekiba und der Kansas Oklahoma Conference der UCC besteht seit dem Jahr 2004. An der Amtseinführung von Heike Springhart vor vier Jahren hatte auch Lorraine Ceniceros teilgenommen, die Conference-Ministerin der KOCUCC. Die UCC hat insgesamt knapp 700.000 Mitglieder in rund 4500 Gemeinden. Die KOCUCC zählt knapp 6000 Mitglieder in 53 Gemeinden. 
  

Stefan Herholz

Pressesprecher / Bereichsleitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit