Wegmarkierung des Jakobsweges mit einer Muschel, ein Pilger unscharf im Hintergrund
 

 

Pilgern - Gott und sich selbst auf der Spur

Hinweisschild auf einem Pilgerweg
Pilgerstrecke auf einem Feld
Gelber Pfeil zeigt den Weg
Sie nehmen den Pilgerstab in die Hand, packen den Rucksack und brechen auf. Für eine Strecke, die ein Auto in einer halben Stunde zurücklegt, brauchen sie einen ganzen Tag. Pilger*innen entdecken die Langsamkeit wieder und kehren verändert in den Alltag zurück.
 
Das Pilgern hat Menschen zu allen Zeiten fasziniert und verändert. Es verhilft vielen neu oder ganz anders zum Glauben an Gott. Es erweitert Horizonte und fördert das Staunen und die Freunde an der Vielfalt der Menschen, Kulturen und Regionen, die einem auf dem Weg begegnen. Und Pilgern schafft eine tiefe Befriedigung, wenn das Ziel erreicht ist.

Pilgern war immer der Beginn eines großen Abenteuers mit ungewissem Ausgang, aber zumindest mit einem klaren Ziel: Das Heil für die Seele zu finden. Pilgern, wallfahren, wandern - erfahren Sie mehr darüber, was es heißt, "mit den Füßen zu beten", über Geschichte und Bedeutung des Pilgerns.
 
Das kirchliche Angebot zum Pilgern ist überraschend vielfältig: Für Frauen und Männer, zur Persönlichkeitsentwicklung oder zur Weltveränderung - auf heimischen Wegen und in der Ferne. Diese Vielfalt soll sich gegenseitig bereichern. Finden Sie die für Sie passenden kirchlichen Angebote zum Pilgern.
 

Angebote zum Pilgern

 

Nationalpark

Die Kirche im Nationalpark Schwarzwald bietet Gottesdienste und geführte Wanderungen und Radtouren mit christlich-spirituellen Impulsen zum Pilgern im Nationalparkgebiet an. Zudem wird eine Ausbildung von Pilgerbegleiterinnen und -begleitern angeboten.

 

Geistliches Leben

Der Mensch ist ein "homo viator", ein "Wegegeher", zeitlebens unterwegs zu Gott. Das "Ziel" des Pilgerns ist es, unterwegs zu sein - zu sich selbst, zu den anderen und zu Gott. Angebote, um sich in diesem Sinne aufzumachen, finden Sie im Arbeitsfeld "Glaube & Spiritualität".
 

Tourismus

Urlaub für die Seele – Kirche und Tourismus: Pilgerwege und offene Kirchen, Bibelgärten und Weltkulturerbe-Klöster, Kirche unterwegs und Reisen mit Sinn. Die ökumenischen Angebote in Baden-Württemberg gibt es auf der Website von "Kirche & Tourismus".
 

Gerechtigkeit und Frieden

Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens: Die Evangelische Kirche setzt sich wirksam für eine ökologisch nachhaltige, gerechte und friedliche Welt ein. Unser Netzwerk verbindet Projekte mit Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche auf, die sich zur sozial-ökologischen Nachhaltigkeit engagieren.
 

Ökumene

Weltweit haben sich Christinnen und Christen dem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens angeschlossen. Sie folgen damit einem Aufruf des Ökumenischen Rates der Kirchen, sich für Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung einzusetzen. Weitere Informationen finden Sie in der Infografik.
 

Fernpilgern

Kann man mit den Füßen beten? Zwei Wochen Pilgern auf Jakobus- und Franziskuswegen, in Spanien, Italien und in der Region bietet Abstand vom Alltag und Raum für neue Gotteserfahrungen. Natur und Spiritualität, Glaube und Gemeinschaft, Stille und Austausch – herausfordernd und mit leichtem Gepäck unterwegs, mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg.
 

Pilgerwege in Baden-Württemberg

Jakobswege, Martinuswege, Diakonieweg, Oberschwäbischer Pilgerweg, Hugenotten- und Waldenserpfad – in Baden-Württemberg gibt es viele Möglichkeiten zu pilgern: Pilgerwege in Baden-Württemberg
 

Pilgern auf Badisch am westlichen Bodensee

Sich eine Auszeit für Leib und Seele gönnen, den Gedanken freien Lauf lassen, neue persönliche Potenziale entdecken, Wissenswertes erfahren, den Glauben und die Natur als Kraftquellen spüren. Das bieten die geführten Tagestouren von Kirche im Tourismus am Bodensee.
 

Frauenpilgern

Pilger.schön ist der Evangelische Frauenpilgerweg in Baden: Er führt in 12 Teilabschnitten von Wertheim bis an den Bodensee - von Frauenorten in Kirchen über weibliche Kraftorte in der Natur zu Wirkorten von Frauen.

 

Männerpilgern

Unterwegs spüren Männer ihre Kraft, sind herausfordernd unterwegs, folgen ihrer Sehnsucht und kommen über sich und ihr Mannsein ins Gespräch – vor der Haustür in Baden-Württemberg und auf Fernpilgerwegen.
 

Pilgerkirchen im Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg

In den Pilgerkirchen des evangelischen Kirchenbezirks Adelsheim-Boxberg gibt es verborgene Schätze zu entdecken - abseits touristischer Zentren. In der Zeit von Ostern bis zum Reformationstag halten Ehrenamtliche vor Ort die Kirchen für Sie geöffnet. Ein Pilgerstempel wird Sie an Ihren Besuch erinnern.

 

Geschichte und Bedeutung des Pilgerns

 

die Spiritualität | des Pilgerns kennen lernen: Den gewanderten Weg für sich selbst zu einem inneren religiösen Weg werden lassen.
 
die Zeugnisse | der Pilgernden vor uns erleben: Kunst und Architektur verstehen lernen als Stein gewordenen Glauben. - Die mittelalterliche Bilderwelt und Pilgerspiritualität in Andachten und Führungen fruchtbar werden lassen.
 
die Hintergründe | verstehen: durch geschichtliche und theologische Information/Referate.
 
die Gemeinschaft | hautnah erleben: Mit anderen Pilgernden unterkommen in den sehr einfachen Pilgerherbergen (Massenquartier, aber mit Dusche). – Untereinander und mit den Jakobspilgern aus verschiedensten Ländern zusammenwachsen zu einer Gemeinschaft, zugleich Raum haben für individuelle Entfaltung.
 
die Stille | genießen: Die Tagesetappen alleine zurücklegen und zur Ruhe kommen, oder mit anderen in kleinen Gruppen gehen und Erlebtes teilen und sich ihnen anvertrauen. – Auch die Gruppenleiter stehen zum Gespräch bereit.
 
das Leben | einfach leben: Im Rucksack nur das mitnehmen, was unbedingt nötig ist. – Erfahren, mit wie wenig man auskommt. – Unnötigen Ballast aussortieren.
 
die Ziele | erlaufen: Nicht nur über Ziele reden, sondern im Laufen ein Gespür bekommen, was es heißt, auf dem Weg zu sein. – Am Abend die Freude, das Etappenziel erreicht zu haben.
 
die Grenzen | überwinden: Manchmal an unsere körperlichen oder geistigen Grenzen stoßen – viel häufiger erleben, eingebildete Grenzen zu überwinden, mehr zu schaffen, als wir uns vorher zugetraut haben.
 

Das Pilgern | Zu Beginn des 5. Jahrhunderts verwendete Augustinus den Begriff als Umschreibung für das auf Gott gerichtete Christenleben in der Welt. Seit dem elften Jahrhundert führte der verstärkte Besuch heiliger Stätten zu der Vorstellung, den Gnadenort als Sinnbild des himmlischen Jerusalems anzusehen und den Gang dorthin als peregrinatio zu bezeichnen. Zum zentralen Motiv für die Pilgerreise wurde die umfassende Versöhnung mit Gott durch die Fürsprache des betreffenden Heiligen.
Ein kirchliches Verabschiedungsritual mit feierlicher Segnung der Insignien Tasche und Stab machte den Menschen des Mittelalters zum Pilger. Für die Dauer ihrer Reise waren die Pilger Angehörige eines eigenen Standes, der sich aus einem temporären Verzicht auf die Welt und ihre materiellen Bindungen rechtfertigte. Bis zum Spätmittelalter entstand ihre charakteristische Kleidung mit breitkrempigem Hut, weitem Mantel und Skapulier, die neben den funktionalen Eigenschaften Erkennungszeichen und Standesmerkmal war.

Die zur Zeit berühmteste Pilgerstrecke ist der Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Nordspanien. Die Pilger richten sich auf der Route nach einer stilisierten Muschel, die ihnen den richtigen Weg weist. Als neue Kurzform für „Eilige“ bieten seit neuestem Einrichtungen das Tagespilgern an. Dabei bewegt sich der Pilger auf geistlichen Pfaden oder Veranstalter laden zu spirituellen Wanderungen ein.


Die Wallfahrt | 
(lat. peregrinatio religiosa, v. wallen - in eine bestimmte Richtung ziehen oder fahren und unterwegs sein) ist seit dem 4. Jahrhundert und besonders im Mittelalter eine traditionelle Reise, um ein heiliges Gebot zu erfüllen oder zum Zweck des Besuches einer bestimmten Pilgerstätte mit religiöser Bedeutung. Hauptsächlich ist die Wallfahrt heute eine katholische Handlung. Sie wird auch als Pilgerreise, Pilgerfahrt, Betfahrt bezeichnet.
Im symbolischen Sinn ist die Pilgerfahrt sowohl eine Initiation als auch ein Akt der Ergebenheit. Sie hat eine hohe moralische Bedeutung und kann auf den alten Glauben, dass die übernatürlichen Mächte ihre Kraft an bestimmten Orten besonders stark entfalten, zurückgehen. Für Christen sind es die Schlüsselstationen im Leben Jesu Christi, der Gottesmutter Maria oder eines Heiligen.
Im Christentum des europäischen Mittelalters wurden solche "Wundertätigkeiten" vielen Orten zugeschrieben. Wallfahrten gab es auch bei den Juden, den antiken Griechen, Germanen und Römern, die aus religiösen Gründen ferne Tempel bereist hatten. Eine Wallfahrt war und ist immer auch ein soziales Ereignis. Sie führt zu Begegnungen und Austausch zwischen Gläubigen, und sie dient und diente auch der Finanzierung von religiösen Stätten.
Manchmal werden die beiden Begriffe Wallfahrt und Pilgern auch verschieden gebraucht: Eine Wallfahrt findet dann in einem engeren und eher traditionell-religiösen Rahmen statt. Sie wird oft von katholisch kirchlicher Seite für eine Gruppe von Gläubigen organisiert. Pilger sind nach diesem Sprachgefühl vereinzelter und freier unterwegs; auch wenn ihr Reiseziel traditionell-religiös ist, zum Beispiel Santiago de Compostela, kann die Religion völlig in den Hintergrund treten.


Das Wandern |
ist "eigenständige gesellschaftliche Gangart, als verhältnismäßig junge kulturelle Betätigungsform angesichts der Jahrtausende, die der Mensch schon geht". Was war vor der „Erfindung" des Wanderns? Damals ging der Mensch! Er ging zur Kirche, zur Arbeit, zu Märkten oder aufs Feld. Als Reisender wollte er schnell ankommen, egal ob Pilger oder Handwerksgeselle. Die direkte Freude an der Bewegung oder besser Fortbewegung war dem Menschen noch fremd. Zu gefährlich und mühselig war das Leben und das Reisen auf den Straßen. So suchte man Wege durch die Natur und nicht zu ihr. Ein Wald oder ein Berg war mehr Hindernis als Bedürfnis. Mit Beginn der Aufklärung und ihrem Glauben an die Kraft der menschlichen Vernunft und der Empfindsamkeit als Gegenbewegung mit ihrem Gefühlserleben, änderte sich diese Einstellung und ließ Naturerfahrung und Naturerlebnis entstehen. Aus einem rein zweck-gebundenem Landschafts- und Naturbild entstand ein ästhetisch-emotionales. Aus Ödland wurde Landschaft. Im Zuge dieser Entwicklung entstand im Laufe des 18. Jahrhunderts der "romantische Mensch", idealerweise dargestellt in den Werken des Denkers Jean-Jaques Rousseau, der sich um 1750 vielleicht als erster überzeugter Fußwanderer die Schweiz erwanderte. Das Wandern als Auseinandersetzung mit der Landschaft und mit sich und seinen Gefühlen war geboren. Viele Gebildete begannen zu Wandern. Einer der berühmtesten Wanderer war Goethe der durch die Schweiz nach Italien wanderte um die Klassik zu finden. Das Wandern war bildungsbürgerliche Freizeitbeschäftigung geworden. Heutigentags machen 40 Millionen Deutsche nicht nur ab und an einen Sonntagsspaziergang, sondern unternehmen gerne größere Touren zu Fuß. Und zwar ganzjährig, bei Hitze und bei Schneetreiben.

 

Pfarrer Jörg Hinderer leitet nicht nur die Evangelische Erwachsenenbildung Hochrhein, sondern auch Pilgergruppen auf den Spuren der "Wanderer Gottes".
 

Gehen und in sich gehen – das macht Pilgern aus. | Seit fast zehn Jahren bin ich inzwischen mit Pilgergruppen unterwegs nach Assisi und Santiago de Compostela in Spanien. Der Weg zum Grab des Apostels Jakobus war im Mittelalter neben den Wegen nach Rom und Jerusalem einer der drei großen Pilgerwege.
25 Stunden Anfahrt im Zug, dann zwölf Lauftage mit je 25 Kilometern auf steinigem Untergrund, Morgen- und Abendandacht in wechselnden Kirchen, Übernachtungen in einfachen Herbergen, in Doppelstock-Betten, schlichtes Frühstück ... Und als ob das noch nicht reicht, haben trotz bester Schuhe am dritten Tag fast alle Blasen und die Herberge gleicht einem Lazarett humpelnder Menschen. Da werden die Probleme klein, die einen im Alltag beschäftigen. Doch das Entbehrungsreiche gehört dazu.

Spiritualität mischt sich mit Abenteuerlust. | Es ist nicht irgendein Weg, den wir hier gehen. Wir vertrauen uns alten Wegen an, die seit Jahrhunderten Tausende Menschen beschritten haben. Und so machen sich auch heute überzeugte Christinnen und Christen auf den Weg, und Menschen, die sich in einer Umbruch-Situation befinden, die sich selbst finden oder sich neu orientieren wollen. Es sind Menschen mit sehr gezieltem Interesse – natürlich schwingt auch ein Quäntchen Ehrgeiz und Abenteuerlust mit. Das war schon immer so.
Mehrere Tausend Kilometer Jakobsweg habe ich schon zurückgelegt, Hunderte Menschen in Pilgergruppen begleitet. Und das immer zusammen mit Pfarrer Detlef Lienau, der wie auch ich zur Kommunität Beuggen gehört. Zu zweit organisieren wir aus eigener Hand die Pilgerreisen von A wie Andacht bis Z wie Zugfahrkarte.
Die positiven Erfahrungen und die Nachfrage haben uns bewogen, unser Pilgerangebot auszubauen. Wir feiern die Andachten, stehen für unterwegs aufkommende Gespräche zur Verfügung - "ambulante Seelsorge" - beleuchten die Hintergründe des Pilgerns und der Kunstschätze am Weg.

Welche zehn Kilo brauche ich zum Leben? | "Mit den Füßen beten", sind die Touren überschrieben. "Man kann durch körperliches Tun innere Abläufe verstärken", erklärt Detlef Lienau, der selbst eine Theologie zum Pilgern verfasst hat: "Sich fremd gehen. Warum Menschen pilgern" (Grünewald 2009).
Gezielt gewählt ist auch die Anreise per Zug, um Distanz zum Alltag zu schaffen. Der Prozess des Loslassens vom Gewohnten beginnt jedoch schon beim Packen, nämlich mit der Überlegung, "Welche 10 Kilo brauche ich zum Leben?"
In den Herbergen stempeln die "Wanderer Gottes" ihre Pilgerausweise ab. Damit doku mentieren sie, dass sie als anerkannte Pilgernde unterwegs sind. Man kommt müde an, und es ist laut, voll, stickig – und nervig. Doch das ist harmlos verglichen mit der Situation der Pilger früher: Die hatten weder gutes Schuhwerk, noch geeignete
Kleidung. Viele sind unterwegs gestorben. An etlichen spanischen Orten gibt es Pilgerfriedhöfe.

Kein Zweifel, es wird hart. Aber ich freue mich jedes Mal auf diese einprägsamen, spirituell sehr dichten Weg strecken.

Jörg Hinderer

 

"Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir." So sagt es Augustinus in einem Gebet. Wieso ist der Mensch ausgestattet mit dieser Unruhe des Herzens? "Du hast uns zu dir hin geschaffen", heißt es in dem Gebet weiter. Meine Unruhe kommt von Gott und sie ist erwartungsvolles Ausstrecken, weil sie mich zu Gott führt. Meine Unruhe ist von Hoffnung getrieben, der ich folge, denn sie hat ein Ziel. Es ist stärker als die Angst vor dem Weg. Das Ziel gibt Kraft schon lange, bevor ich es erreiche. Den Gott, er mich voll unruhiger Sehnsucht zu sich hin geschaffen hat, finde ich, indem ich aufbreche.
(aus: Detlef Lienau: Das Weite suchen – mit Gott unterwegs, 2018)
 
 

Ich mache mich auf den Weg, Gott, Schritt für Schritt. Hilf meinen vorsichtigen Schritten, die sich vortasten, dass ihr Vertrauen wächst. Hilf meinen mutigen Schritten, dass sie ihr Ziel nicht verfehlen. Dir, Gott, will ich mich anvertrauen, der du mir Ziel und Weg bist. Amen.
(aus: Detlef Lienau: Das Weite suchen – mit Gott unterwegs, 2018)
 
 

Segne mich mit einem Wort, das mich zu dir ruft.
Segne mich mit Unruhe, die erwartungsvoll auf dich zugeht.
Segne mich mit Sehnsucht, die gerne aufbricht.
Segne meinen ersten Schritt, dass er Mut macht weiterzugehen.
Segne denen ich begegne,
dass wir einander die Lust wecken auszuschreiten.
Segne meinen Weg mit dir,
leuchtend von vorn und stärkend zur Seite.
Amen.
(aus: Detlef Lienau: Das Weite suchen – mit Gott unterwegs, 2018)
 
 

Gott, wir danken dir, dass du uns sicher begleitet hast auf dem Weg zum Ziel unseres Pilgerweges. Wir sagen dir Dank dafür, dass du der Weg und das Ziel unseres Lebens bist. Von dir sind wir. Durch dich leben wir. Zu dir hin wachsen wir. Wir sagen dir Dank, dass wir zu dir gehören im Leben und im Sterben, jetzt und immerdar. Gott, segne uns und behüte uns, gib uns deinen Frieden. Amen.
(Sinfonia oecumenica, 352)
 
 

1.Mose 12,1–4a: Gottes Segen für Abraham
Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte
Psalm 121: Ein Psalm für den Weg zum Tempel
Lukas 9,57–62: Jesu Worte für die Nachfolge
Lukas 10,1–12: Die Aussendung der Jünger
Lukas 24,13-35: Zwei Jünger Jesu pilgern nach Emmaus
Philipperbrief 3,12–14: Das Ziel und Sinn des Lebensweges
Hebräerbrief 11,8–16: Abraham vertraut Gott beim Aufbruch ins Ungewisse

 
  

Ansprechperson

Dr. Detlef Lienau

Pilgerbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden
Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Pilgern