FAQ neues Bauen in der ekiba
Das Bauen hat neue und veränderte Rahmenbedingungen bekommen, durch:
- die neuen rechtlichen Bestimmungen
- die neue Bauförderung
- das Denken in Kooperationsräumen
- die Zielsetzung Klimaneutralität 2040
- die aktuellen Entwicklungen der Kirchensteuer
Die Transformation führt zu einem vollkommen anderem Bauen.
- die neuen rechtlichen Bestimmungen
- die neue Bauförderung
- das Denken in Kooperationsräumen
- die Zielsetzung Klimaneutralität 2040
- die aktuellen Entwicklungen der Kirchensteuer
Die Transformation führt zu einem vollkommen anderem Bauen.
Die sogenannte „Gebäudeampel“ ist die Grundlage für unsere Liegenschaftsplanung und basiert auf dem Transformationsprozess ekiba2032. Wir müssen unsere finanziellen Mittel auf die Sanierung der grünen Gebäude konzentrieren. Ob Ihr Gebäude als rot, gelb oder grün klassifiziert ist, hat deshalb erheblichen Einfluss auf den Umgang mit diesem Gebäude. Pfarrhäuser sind noch nicht klassifiziert, das passiert 2025.
Für gelbe Gebäude gibt es noch keine abschließende Klassifizierung. Ob diese am Ende als rot oder grün eingestuft werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. An gelben Gebäuden können Verkehrssicherungsmaßnahmen und Instandsetzungen über ein zinsgünstiges Darlehen gefördert werden. Dieses Darlehen ist allerdings vollständig zurückzuzahlen.
Für rote Gebäude gibt es keine Bauförderung mehr.
Wir werden uns von gelben und roten Gebäuden trennen müssen. Wir brauchen Verkaufserlöse, um die grünen Gebäude finanzieren zu können.
Wo dies nicht möglich ist, zum Beispiel bei roten Dorfkirchen, braucht es Zeit und Geduld bis tragfähige Lösungen gefunden werden können. Diese Zeit haben wir!
Wir müssen die weniger werdenden finanziellen Mittel auf die Sanierung der als grün klassifizierten Gebäude konzentrieren. Ein Sanierungsgesamtplan legt eine klare und verlässliche Reihenfolge der Maßnahmen fest. Dabei haben wir auch die Zielsetzung Klimaneutralität 2040 im Blick.
Wir haben standardisierte Lösungen für Photovoltaik auf kirchlichen Dächern und für die Umstellung von Kirchenheizungen und schnellere und einfachere Module für die Energieberatung vorbereitet, damit Ihre Sanierung schnell und unkompliziert umgesetzt werden kann.
Es gibt viel weniger Geld für Gebäude und die Finanzmittel werden künftig noch weiter abnehmen. Auch aufgrund der erheblichen Baupreissteigerungen müssen wir die Standards beim Bauen reduzieren. So können mit unseren vorhandenen Mitteln möglichst viele Gebäude saniert werden.
Höhere Standards sind nur möglich über zusätzliche Mittel, die durch Fundraising, Fördergelder oder Drittmittel eingeworben werden.
Merkblatt zum einfachen Standard
Merkblatt zum einfachen Standard
Bei allen Überlegungen zur Finanzierung von Gebäuden sollte bedacht werden, dass Gemeinden im Kooperationsraum gemeinsam ihre Gebäude nutzen und Verantwortung für sie tragen. Darüber hinaus sollte auch der gesamte Beziehungsraum vor Ort (katholische Gemeinde, Diakonie, Kommune, Vereine etc.) für eine eventuelle Zusammenarbeit in den Blick genommen werden. Fundraising, Fördergelder und Drittmittel sind weitere Möglichkeiten, Gebäudepläne umzusetzen.
Welche Kirche soll künftig für welche Gottesdienstform genutzt werden? Welches Gemeindehaus eignet sich besonders gut für welche Gruppen und Kreise und für welche Veranstaltungen? Welche inhaltlichen Schwerpunkte bestehen innerhalb des Kooperationsraums? Sind Kooperationen mit anderen wie der Diakoniestation im Ort, der Grundschule um die Ecke etc. denkbar? Mit diesen zusammen nutzen wir unsere wertvollen Gebäude effektiver und schaffen eine tragfähigere Basis für deren Erhaltung.
Vor all unseren Baumaßnahmen braucht es eine Klärung zur künftigen Nutzung der Gebäude, damit die Sanierung wirtschaftlich und den künftigen inhaltlichen Zielen und Profilen entspricht.
Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite über die Reiter Gute Beispiele, Bauen und Energie, Förderung sowie im Reiter Recht und Informationen. Nehmen Sie gerne Kontakt auf zu Ihrem Verwaltungs- und Serviceamt, zu Ihrer Evangelischen Kirchenverwaltung oder direkt zu uns.
Zur Präsentation neues Bauen in der ekiba
Zur Präsentation neues Bauen in der ekiba
